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Weitere Ranges spielen: Small Blind Play

  • Carlos WelchCarlos Welch
Getting Comfortable With Wider Ranges: Small Blind Play

Letzte Woche habe ich einen Artikel geschrieben, warum wir im Big Blind breit aufgestellte Ranges spielen sollten. Diese Woche geht es um das gleiche Konzept, nur nehmen wir diesmal im Small Blind Platz.

Wie oft sollten wir den Small Blind defenden?

Wenn ich im Small Blind sitze, gibt es mehrere Gründe, warum ich nicht die gleichen Ranges wie im Big Blind profitabel spielen kann. Selbst wenn ich den Big Blind dazu kriege, ebenfalls zu callen, kann ich nicht allzu weit defenden, weil der Preis nicht gut genug ist.

Ein Beispiel: Wir sitzen im Small Blind und spielen ein 9-handed Multi-Tisch-Turnier mit Antes, die 10 Prozent eines Big Blinds entsprechen. Der Cutoff steigt mit einem Openraise in den Pot ein, vermutlich handelt es sich um einen Steal. Wenn unser Gegner auf 2,2x raist, muss seine Bet nur in 47 Prozent der Fälle funktionieren, um breakeven zu kommen. Das heißt, dass die Spieler hinter ihm ihre Hände in 53 Prozent der Fälle defenden müssen, um den Cutoff daran zu hindern, jede Hand profitabel raisen zu können.

Nachdem der Spieler am Button gefoldet hat, sind nur noch der Big Blind und ich übrig. Um zu callen, muss ich 1,7 BB callen, um einen 7,6 BB großen Pot zu sehen – unter der Annahme, dass der Big Blind auch callt. Das bedeutet, dass ich in rund 22 Prozent der Fälle gewinnen muss, um breakeven zu kommen. Falls Sie sich an den Artikel aus der letzten Woche erinnern: Das sind mehr als die 20 Prozent der Fälle, in denen der Big Blind gewinnen muss, wenn ich gefoldet hätte.

Aber es wird noch schlimmer!

Erstens ist es deutlich schwieriger, 22 Prozent der Hände in einem 3-way-Pot zu gewinnen – verglichen mit den 20 Prozent in einem Heads-Up-Pot.

Zweitens gelten diese Zahlen nur, wenn der Big Blind callt. Wenn er foldet, müssen wir fast 27 Prozent der Hände gewinnen, nur um breakeven zu kommen.

Drittens werden wir den Flop vielleicht gar nicht zu Gesicht bekommen, weil der Spieler im Big Blind raisen und mich aus dem Pot drängen könnte. Selbst wenn alles perfekt läuft und der Big Blind callt, muss ich einen Multiway-Pot ohne Position weiterspielen – und das mit einer gecappten Range. Das ist keine wünschenswerte Situation!

Aus diesen Gründen ist es eine schlechte Idee, im Small Blind eine breit aufgestellte Range zu callen. Stattdessen sollten wir den Großteil der Hände, die wir spielen wollen, 3-betten.

Welche Hände sollten wir defenden?

Die meisten Trash-Hände sollten wir folden, da die Range im Small Blind so klein ist. Die restlichen Hände sollten in drei Kategorien – High, Medium und Low – eingeordnet werden, die stärker sind als die Kategorien, die wir für die Big Blind-Range festgelegt haben.

Offensichtlich wollen wir die stärksten Hände wie hohe Pocket-Paare und starke Asse for Value 3-betten. Je nach Situation wollen wir ein paar Medium-Hände wie 66-88 und suited Broadway-Hände nur callen.

Damit bleiben Hände übrig, die für eine Flat-Range zu schwach und deshalb für 3-Bet-Bluffs geeignet sind. Dazu gehören Hände wie ATo, A2s-A5s, J9s etc. Noch schwächere Hände können Sie bedenkenlos folden.

Wie häufig müssen wir gewinnen?

Nehmen wir an, dass wir das gegnerische Openraise von 2,2x auf den 3-fachen Betrag erhöhen wollen, also auf 6,6x. Wie im Big Blind kann ich meinen Zwangseinsatz als Dead Money betrachten, also muss ich nur 6,1 BB riskieren, um einen 10,7 BB Pot zu gewinnen.

Meine Bluffs müssen also in 57 Prozent der Fälle funktionieren. Zum Vergleich: Im Big Blind muss eine 3-Bet in der gleichen Situation in 54 Prozent der Fälle von Erfolg gekrönt sein.

Dazu kommt, dass wir wieder zwei Spieler zum Folden bringen müssen – den Openraiser und den Spieler im Big Blind, die beide eine spielbare Hand haben können. Aus diesen Gründen wird der Bluff nicht so oft klappen. Deshalb wollen wir eine stärkere Range haben, die auch postflop gut spielbar ist.

Fazit

Wie Sie erkennen können, sind die Probleme, die beim Spielen im Big Blind auftreten, im Small Blind noch größer. Folgerichtig müssen wir deutlich weniger Hände defenden. Allerdings müssen wir immer noch hin und wieder um den Pot kämpfen – vor allem, wenn der Spieler im Big Blind zu tight agiert.

Keine Position zu haben ist für Spieler in diesen Situationen das größte Problem. Nächste Woche werde ich wieder einen Artikel über das Spielen von weiten Ranges in Position verfassen – dann ist nämlich der wunderbare Button an der Reihe!

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