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Der Umstieg von No-Limit Hold'em zu Pot-Limit Omaha

  • Vivian SalibaVivian Saliba
Vivian Saliba

Obwohl 888poker-Repräsentantin Vivian „Vivi“ Saliba erfolgreich No-Limit Hold’em-Turniere spielt – letztes Jahr ist sie im WSOP Main Event und im WSOP Europe Main Event im Geld gelandet –, ist die Lieblingsdisziplin der brasilianischen Profi-Spielern Pot-Limit Omaha. 2017 hat sie mehrmals einen PLO-Final Table erreichen können, bei der $10.000 Pot-Limit Omaha 8-Handed Championship hat es während der WSOP 2017 für den 11. Platz gereicht. In diesem Artikel will sie Hold’em-Spielern, die den Sprung ins PLO-Haifischbecken wagen wollen, einige Tipps auf den Weg geben.

* * * * *

No-Limit Hold’em ist nach wie vor die populärste Pokervariante, dafür ist Pot-Limit Omaha die Variante mit den am stärksten wachsenden Spielerzahlen. Ob Low oder High Stakes, PLO hat sich als Cashgame etabliert und auch auf den Spielplänen der meisten Turnier-Series ist Omaha zu finden.

PLO ist insbesondere für Spieler interessant, die nach einer größeren Edge suchen. Der Beliebtheitsgrad von Hold’em hat viele gute, rundum solide Hold’em-Spieler geschaffen, was es schwierig machen kann, eine Edge zu finden. PLO begeistert auch viele Freizeitspieler, die an den Tischen mehr Spaß haben wollen und deshalb dieses „Actionspiel“ ausprobieren.

Irgendwann wird auch das allgemeine PLO-Spielniveau steigen, aber aktuell können Sie tief ins PLO-Universum abtauchen und sich einen großen Wissens-Vorsprung verschaffen.

Unterschiede zwischen Pot-Limit Omaha und No-Limit Hold’em

Ein großer Unterschied zwischen PLO und NLHE ist die Vorsilbe: „Pot-Limit“. Pot-Limit bedeutet, dass eine Bet höchstens dem Betrag im Pot entsprechen kann. Am offensichtlichsten ist aber wohl die Tatsache, dass Sie vier Karten ausgeteilt bekommen statt zwei – das verändert die Strategie grundlegend.

Sie müssen genau zwei der vier ausgeteilten Karten verwenden, um mit drei Community-Karten die bestmögliche Fünf-Karten-Hand zu bilden. Oder anders ausgedrückt: Wenn in der Mitte vier Pik-Karten liegen, haben Sie keinen Flush, wenn Sie nur das {A-Spades} haben – Sie bräuchten dann eine zweite Pik-Karte.

Mit vier statt zwei Karten sind viele verschiedene Kombinationen möglich, die Handstärke steigt beträchtlich – das gilt aber auch für Ihre Gegner!

All diese Unterschiede führen dazu, dass PLO eine ganz andere Dynamik besitzt als NLHE. Die Preflop-Ranges sehen beim PLO völlig anders aus und Profis bezeichnen die Variante richtigerweise als „Postflop-Spiel“. Sie müssen sich also völlig andere Grundlagen aneignen, um ein starker PLO-Spieler zu werden.

Tipps für aufstrebende PLO-Spieler

Nachstehend finden Sie 10 Tipps, die Hold’em-Spielern dabei helfen können, den Umstieg auf Pot-Limit Omaha zu schaffen – bei den Tipps handelt es sich um Fehler, die sich bei alten Hold’em-Hasen einschleichen können, die Sie aber tunlichst vermeiden sollten.

1. Spielen Sie kein Hold’em mit 4 Karten

Leute, die von Hold’em zu Pot-Limit Omaha wechseln, setzen sich oft an einen Tisch, ohne etwas über das Spiel gelernt zu haben. Sie informieren sich nicht über die Unterschiede zwischen den Spielen und glauben, dass beide Varianten gleich gespielt werden. Machen Sie nicht den gleichen Fehler!

2. Überschätzen Sie hohe Paare nicht

Natürlich sind Asse oder Könige auch beim PLO starke Hände, aber alles hängt von der Board-Textur und der Anzahl der Spieler ab, gegen die Sie postflop antreten. Es kommt sehr häufig vor, dass Leute die Stärke von {A-}{A-}{x-}{x-} und {K-}{K-}{x-}{x-} falsch einschätzen.

3. Spielen Sie nicht short-stacked

Ein Grundprinzip von Pot-Limit Omaha besteht darin, die eigenen Hände zu verteidigen, indem man den Gegner dazu zwingt, Equity zu folden. Um glaubwürdige Bluffs zu spielen und Blocker gewinnbringend einzusetzen, brauchen Sie jedoch ausreichend Chips.

4. Spielen Sie nicht ohne Position

Ohne Position weiterzuspielen ist beim Hold’em wie Pot-Limit Omaha keine gute Idee. Beim PLO ist dies sogar ein haarsträubender Fehler, weil Ihre Hand häufig noch offensichtlicher ist und es für Ihre Gegner ein Leichtes ist, Sie auszuspielen.

5. Halten Sie sich an ein Bankroll-Management

Manchmal stolpern neue PLO-Spieler über einen Tisch mit schlechten Spielern, an dem allerdings mit höheren Blinds gespielt wird – ein Tisch, für den die Bankroll noch nicht ausreicht. Manch einer könnte glauben, dass die eigene Edge groß genug ist, um die mangelhafte Bankroll auszugleichen, aber lassen Sie sich von Ihrem Ego nicht beirren – Sie werden sonst alles verlieren. Die beste Strategie besteht darin, sich an ein Bankroll-Management zu halten und langsam, aber sicher aufzusteigen.

6. „Zocken“ Sie nicht

Auch wenn viele PLO-Starthände über ähnliche Equitys verfügen, gewinnen langfristig die Spieler, die bessere Entscheidungen treffen. Daher sollten Sie sich an eine disziplinierte Spielweise halten und die Odds entscheiden lassen, welche Hände wann wie spielbar sind.

7. Kriegen Sie Ihren Tilt in den Griff

Swings gehören zu allen Pokerspielen dazu, aber PLO treibt das auf die Spitze. Akzeptieren Sie, dass gespielte Hände in der Vergangenheit liegen – lassen Sie sich von Bad Beats oder eigenen Fehlern nicht negativ beeinflussen. Zügeln Sie Ihre Emotionen und behalten Sie einen klaren Kopf.

8. Blähen Sie den Pot nicht unnötig auf

Wenn Sie keine wirklich starke Hand, aber viele Backdoors und Möglichkeiten haben, die eigene Hand zu verbessern, sollten Sie von vorschnellen Bets absehen. Ansonsten müssen Sie bei einem generischen Raise jede Menge Equity aufgeben und Geld verlieren, ohne den Turn und/oder River gesehen zu haben.

9. Spielen Sie nicht jede Hand

Bei vier Karten kommen übereifrige Spieler auf die Idee, mehr Hände spielen zu wollen, aber Sie müssen neu beurteilen, wie gute und schlechte Starthände aussehen. Die richtige Handauswahl ist beim PLO spielentscheidend. Idealerweise sollten alle vier Karten so „zusammenarbeiten“, dass viele verschiedene (und starke) Handkombinationen möglich sind.

10. Seien Sie auf der Hut

Backdoors und Redraws sind ein essenzieller Bestandteil des Spiels. Ihre Hand sollte sich verbessern können und Sie sollten in der Lage sein, auch starke Hände zu folden. Führen Sie sich stets vor Augen, dass nicht nur Sie, sondern auch Ihre Gegner mit vier Karten spielen.

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