Neue Poker Turnier Regeln, die Sie kennen sollten

Poker Turnier Regeln

Neue Poker Turnier Regeln

Die meisten großen PokerTurniere, und auch viele kleine, verwenden den Satz von Regeln, die von der Poker Tournament Directors Association erstellt wurde. Für Menschen, die Turniere auf einer regelmäßigen Basis spielen, ist es wichtig, mit diesem Regelwerk vertraut zu sein, so dass Sie Situationen nicht überraschen können.

Die neuste Ausgabe der TDA Poker-Turnier-Regeln enthält kleine Verbesserungen, den Umgang mit äußerst seltenen Fällen, oder Anweisungen über die Modalitäten der Turnierleitung, welche die Spieler nicht wirklich wissen müssen. Lassen Sie uns diejenigen ignorieren und konzentrieren wir uns auf jene, die inhaltlich für die Spieler wichtig sind.

Regel 2: Spieler Verantwortlichkeiten

Auf der Liste der Zuständigkeiten der Spieler ist auch "die Clock zu rufen, wenn es nötig ist." Manchmal tun dies Spieler nur ungern gegen einen langsamen Spieler, weil sie nicht der Bösewicht sein wollen. Dies ist aber eine Verantwortung und nicht nur eine Option. Es gibt Situationen, wo es getan werden muss, und alle Spieler sollten gleichermaßen befugt sein, derjenige zu sien, der es tut.

Regel 3: Offizielle Terminologie von Turnier Poker

Neu auf der Liste: "Spieler müssen Gesten mit Vorsicht verwenden, denn das Tippen auf den Tisch bedeutet Check."

Dies ist ein häufiges Problem, denn manche Spieler tippen beim Nachdenken auf den Tisch und geben den Mitspielern keine Auskunft darüber, ob dies nun ein Check ist, oder nur ein Tippen beim Nachdenken.

Es war immer schon allgemein bekannt, dass eine Bewegung, die vernünftigerweise als Check interpretiert werden kann, auch so interpretiert wird. Nun aber ist es schriftlich festgeelgt, als faire Warnung an alle. Wenn Sie diese Art von Gewohnheit machen, sollten Sie es schnell ändern. Von nun an können Sie erwarten, das andere Spieler aggressiver darauf bestehen werden, dss dies ein Check ist auch wenn Sie es anders gemeint haben.

Regel 12: Deklaration. Karten beim Showdown

"Jeder Spieler, der in der Hand ist oder nicht, sollte sich melden, wenn er denkt, dass ein Fehler passiert ist, sei es beim Lesen der Hände oder der Vergabe des Pots."

Nur die letzten vier Worte sind neu. Das war schon immer eine Frage der Ethik gewesen. Jetzt ist es eine Regel. Wenn Sie bemerken, dass ein solcher Fehler gemacht wurde, haben Sie nicht mehr die Möglichkeit darüber zu schweigen.

Regel 13: Karen zeigen & Killing Winning Hand

“Beim Showdown muss ein Spieler seine Hand schützen während er auf das Ergebnis wartet.”

Wenn der Dealer die Hände ausliest, um den Sieger zu bestimmen, ist der beste Weg seine Ansprüche auf den Pot zu schützen, wenn Sie Ihre Karten mit einem Finger schützen (aber den Blick nicht behindern), bis Sie entweder sicher sind, dass jemand anderes gewonnen hat oder der Dealer Ihnen den Pot zuschiebt.

Regel 15: Aufdecken der Karten beim All-In

"Alle Karten werden aufgedeckt, sobald ein Spieler All-In ist und es keine weitere Aktion durch andere in der Hand beteiligte Spieler mehr geben kann. Kein Spieler der entweder All -In ist oder die Setzaktion gecallt hat darf seine Hand mucken ohne sie vorher zu zeigen.”

Nur der zweite Satz ist neu.

Regel 16: Keine All-In Showdowns

“Ein Nicht-All-In Showdown besteht dann, wenn ein Spieler seine Karten muckt ohne sie zu zeigen. Der letzte Spieler mit live cards gewinnt und muss dann nicht mehr seine Karten zeigen.”

Regel 17: Das Recht eine Hand zu sehen

Wenn es am River eine Bet gegeben hat, hat der Caller das Recht, die Hand des Aggressor’s bei Nachfrage zu sehen (‘die Hand für die er bezahlt und das Recht hat, sie zu sehen’).”

Dies ist meiner Meinung nach eine Änderung die ungünstig ist.

Spieler A setzt am River, Spieler B callt. Die übliche Praxis ist für B zu warten, bis A zuerst zeigt. Wenn A weiß, daß er bei einem reinen Bluff erwischt worden ist und hat keine Chance auf den Sieg hat, wird er seine Karten in den Muck werfen. Spieler B erhält dann den Pot mit keiner gezeigten Hand. Und falls B, aus irgendeinem Grund beschließt, zuerst zu zeigen, ohne zu warten, und A sieht, dass B gewonnen hat, war A war schon immer in der Lage, seine Karten zu mucken.

Diese Regel ändert das. Es gibt B das Recht, die Karten in einer dieser Situationen zu sehen. Noch seltsamer ist, es gibt Spieler B ein "unveräußerliches" Recht, sie zu sehen. Das ist eine seltsams Formulierung, weil Spieler A in der Regel einen solchen Antrag vereiteln kann. Durch schnelles Pitching oder seine Karten in den Muck Stapel zu schieben, so dass sie nicht identifizierbar sind.

Mein Rat? Wenn Sie in einem solchen Szenario Spieler B, üben Sie nicht das Recht aus, das Ihnen diese neue Regel gibt. Nehmen Sie den Pot und lassen Sie Spieler A in Frieden seine Karten mucken. Es gibt zwei Gründe dafür. Zunächst werden Sie Ressentiments hervorrufen, wenn Sie darauf bestehen, eine Hand zu sehen, die er wegwerfen wollte. Zweitens, manchmal verlieren Sie einen Pot, den Sie bekommen hätten, wenn Spieler A versehentlich eine gewinnende Hand muckte. Wecken Sie keine schlafenden Hunde.

Regel 27: Calling a Clock

Das neue Wording dieser Regel hat drei Abstufungen:

1. "Jeder Spieler in einem Event kann Clock fordern." Beachten Sie, dass es ist nicht nur jeder Spieler am Tisch machen kann. Dies bedeutet, dass, wenn Sie runter auf zwei Tische sind, können auch die Spieler am anderen Tisch danach verlangen!

2. Der Floor muss Clock genehmigen. Dies passiert in der Regel automatisch, aber die zusätzliche Formulierung verleiht der Turnierleitung die Möglichkeit, die Clock abzulehnen. Dies kann verwendet werden, wenn der Floor das Gefühl hat, dass ein Spieler sein Recht missbraucht.

3. Die vorherige Version der Regeln sagte aus, dass die Turnierdirektor eine kürzere Zeit als den Standard-Countdown von 60 Sekunden verwenden kann. Jetzt wird der Grund für diese Regel klar beschrieben: "um dem Spiel Format zu entsprechen und anhaltende Verzögerungen zu stoppen."

Regel 29: Am Platz

“Ein Spieler muss auf seinem Platz sein, wenn die letzte Karte der Anfangshände ausgeteilt wurde, um eine live Hand zu haben.”

Vielleicht die umstritteneste Änderung in den 2013 TDA-Regeln war, die traditionelle "letzte Karte" war zuerst die "erste Karte." Die TDA hörte auf die Proteste von Spielern und hat dies nun zurückgeändert auf die letzte Karte.

Regel 37: Setzmethoden: Verbal und Chips

“A: Bets sind durch mündliche Erklärung und / oder mit Chips zu machen. Wenn ein Spieler beides gemacht hat, je nachdem, was zuerst passierte, definiert die Bet. Wenn beides gleichzeitig passierte, hat eine klare und angemessene verbale Erklärung Vorrang, sonst zählen die Chips."

Ich denke dies ist selbsterklärend.

Regel 39: Verbindliche Ansagen/Undercalls

"A: Allgemeine verbale Erklärungen (wie zBsp. "call und raise) verpfichten den Spieler dies umzusetzen."

"B:". Ein Spieler undercallt indem er weniger als den vollen Betrag vor sich schiebt und call sagt. Ein Undercall ist ein kompletter verpflichtender Call."

Nehmen wir an, die Blinds sind 500 / 1.000. Der erste Spieler ist All-in mit 10.000, aber Sie verpassen es, weil Sie eine SMS erhalten o.ä. Nachdem einige passen, sind Sie an der Reihe. Sie schieben 2.000 Chips in den Pot, und denken Sie machen ein Minimum Raise. Sorry, Sie haben gerade 10.000 gecallt.

Sie müssen wissen, was vor sich geht. Wenn Sie Zweifel haben, dann fargen Sie besser den Dealer bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Regel 43: Raise Beträge

"B: Wenn ohne weitere erläuternde Informationen ein Raise annonciert wird, gilt die totale Bet. Bsp.: A eröffnet mit 2000 und B erklärt 'Raise, achttausend". Der Gesamteinsatz ist dann 8000.

Also, wenn Sie vorhaben, noch 8000 zu raisen müssen Sie sicherstellen, dass Sie explizit sagen: "Raise auf 8000", "Plus-8000", "8000 on top" oder " raise auf 10.000".

Regel 60: Unabsichtlich eingezogene Hände / Tote Hände

Neu hinzugefügter Satz: "Wenn eine Hand gefoult wurde, aber identifiziert werden kann, bleibt die Hand im Spiel auch wenn die Karten in dem Prozess gezeigt wurden."

Ihre Hand ist "gefoult", wenn Karten eines anderen Spielers in Kontakt mit Ihren gekommen sind. Die problematische Situation kann dann vorkommen, wenn ein anderer Spieler versucht, seine Karten in den Muck werfen, aber sie landen oben auf Ihren oder darunter oder dazwischen. Es gibt seit langem einen Streit darüber, ob diese Hand automatisch tot ist oder ob ein Spielraum gewährt werden sollte, wenn es klar ist, welche Karten die Ihren sind.

Als bitte verwendet Card-Protectoren!

Regel 66: Warnungen, Penalties, & Disqualifikation

Neu: "Die Spieler, die nicht am Tisch sind, oder aufgrund einer Strafe nicht am Tisch sind, können mit Ante oder Blinds aus dem Turnier ausgeblinded werden."

Damit sind wir am Ende der Liste der Änderungen und dies sollte ein Spieler wissen. Wenn Sie Interesse haben alle Änderungen zu lesen - auch die technischen -können Sie diese hier finden.

Video via Poker TDA, Poker TDA Summit, 26. - 27. Juni 2015, ARIA Resort & Casino.

Robert Woolley lebt in Asheville, NC. Er verbrachte viele Jahre in Las Vegas und berichtet über sein Poker Leben im “Poker Grump” Blog.

Sie finden de.PokerNews auch auf Twitter und Facebook.

Name Surname
Robert Woolley

MEHR ARTIKEL

Weitere Artikel