Fedor Holz über die Wichtigkeit der Reflexion bei Poker

Fedor Holz

„Am Anfang gehörte ich offensichtlich nicht zu den Besten.“

Das stellt Fedor Holz in einem Interview mit Laura Cornelius, das während der PokerStars Championship presented by Monte-Carlo Casino® geführt wurde, selbst fest.

Es ist keine falsche Bescheidenheit, die aus ihm spricht. Ungeachtet seiner Poker-Erfolge weiß der 23-jährige deutsche Profi-Spieler, dass er vieles lernen und sich ständig verbessern musste, um ein erfolgreicher Spieler zu werden.

Mit dem Erreichen des vierten Platzes im €50.000 No-Limit Hold’em Eight Max Shot Clock-Event, das Adrian Mateos für sich entscheiden konnte, klettern Holz’ Live-Turniergewinne auf über $22 Millionen – das reicht in der Hendon Mob-All-Time Money-Rangliste für den siebten Platz. Online-Gewinne werden in dieser Rangliste nicht gezählt, aber auch hier konnte Holz häufig triumphieren – so konnte er 2014 etwa das World Championship of Online Poker Main Event auf PokerStars für $1,3 Millionen gewinnen.

Wie ist Holz zu einem der besten Spieler geworden? Einer der Gründe ist die einfache Tatsache, dass er auf seine Laufbahn zurückblicken und sich eingestehen kann, dass er keiner der Besten war, als er angefangen hat.

Holz erklärt, dass er sich als Spieler vor allem deshalb verbessern und Erfolge einfahren konnte, weil er gelernt hatte, sich selbst und die eigene Spielweise permanent zu reflektieren. Dazu kamen seine Lernbereitschaft, das Zusammenarbeiten mit anderen Spielern und das Annehmen neuer Herausforderungen, statt ihnen aus dem Weg zu gehen.

Holz war motiviert, sich immer wieder selbst einzuschätzen und darüber nachzudenken, was er gerade macht und wie er sich verbessern kann.

„Sich zu reflektieren ist gerade beim Pokern wichtig“, erklärte Holz und wies darauf hin, dass man auf diese Weise den Stressfaktoren beim Spielen entgegenwirken und lernen könnte, besser mit Rückschlägen umzugehen – ganz gleich, ob es sich dabei um einen Bad Beat oder einen langanhaltenden Downswing handelt. Das Reflektieren kann auch dabei helfen, effektiver zu lernen und sich mit Leuten zusammenzutun, die einem dabei helfen können, sich als Spieler zu verbessern.

„Dass ich mich den Situationen immer wieder ausgesetzt habe, versucht habe, mich mit anderen zu messen, versucht habe, die höheren Stakes zu erreichen und mit den richtigen Leuten zu reden … das ist denke ich etwas, was mich von vielen anderen Leuten unterscheidet“, sagte Holz. Für viele sei es einfacher, in der „Komfortzone“ zu bleiben, anstatt etwas Neues oder Herausforderndes zu versuchen.

„Dazu will ich andere ermuntern – dass sie aus ihrer Komfortzone herauskommen, bis das Neue plötzlich zu etwas wird, was in der Komfortzone liegt.“

Nachdem er in den letzten Jahren mit Coaches zusammengearbeitet hat – unter anderem mit dem amerikanischen Mindset-Coach Elliot Roe –, will Holz jetzt mit anderen teilen, was er gelernt hat. Aus diesem Grund hat er zusammen mit Roe eine App namens Primed Mind entwickelt, die Ende Mai veröffentlicht werden soll.

Wenn Sie mehr über Holz’ neues Projekt erfahren wollen und welche Vorteile es hat, sich in allen Lebenslagen zu reflektieren, schauen Sie sich das Interview in voller Länge an:

Besuchen Sie Primed Mind, um mehr über die App zu erfahren und sich für den Early Access anzumelden.

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