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Eine Straight am 3-Flush gepairten Board spielen

Jonathan Little

Diese Woche habe ich eine weitere Hand-Analyse vorbereitet – bei dieser Hand hatte ich zwar am Flop eine Straight getroffen, aber sowohl das Board als auch mein Gegner machten daraus eine schwierige Situation.

Die Blinds lagen bei 1.200/2.400 mit einem Ante von 300 – mit mehr als 210.000 Chips hatte ich den größten Stack am Tisch. Aus mittlerer Position raiste ein loose-aggressiver Spieler auf 5.000 und der Button machte den Call. Im Small Blind callte ich ebenfalls mit {5-Spades}{4-Spades} und auch der Big Blind wollte seine Hand noch nicht aufgeben.

Mit vier Spielern wurde der {A-Clubs}{3-Clubs}{2-Clubs} Flop aufgedeckt, der mir eine Straight brachte. Im Video spreche ich darüber, warum es sinnvoll sein kann, hier selbst zu betten, aber ich habe mich für den Check entschieden – meine Gegner taten es mir gleich.

Der Turn brachte die {2-Diamonds} und pairte das Board – diesmal spielte ich den fast 23.000 großen Pot für 14.000 an. Nur der LAG-Spieler (der eigentliche Preflop-Raiser) callte, damit war der Pot auf über 50.000 angewachsen.

Der River war die {Q-Diamonds} – was würden Sie hier tun? Checken? Betten? Ich habe gecheckt und mein Gegner platzierte eine Bet, die fast genauso groß wie der Pot war: 50.000.

Was würden Sie hier jetzt machen? Schauen Sie sich an, wie ich die Hand gespielt habe (und hören Sie sich meine Erklärung an):

Hätten Sie diese Hand anders gespielt? Lassen Sie es uns unten in den Kommentaren wissen.

Jonathan Little ist ein professioneller Pokerspieler und Autor mit über $6,200,000 in Live Turnier Gewinnen. Er schreibt einen wöchentlichen Blog und moderiert einen Podcast auf JonathanLittlePoker.com. Sie können ihm auf Twitter unter @JonathanLittle folgen.

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