Acht Situationen, in denen Sie nicht Poker spielen sollten

Eight Times When You Should Not Play Poker

Bei Poker haben Amateure, Hobbyspieler und Halbprofis einen Vorteil gegenüber ihren hauptberuflichen Brüdern und Schwestern. Wir müssen nicht spielen. Wir können selektiv sein und nur dann spielen, wenn wir wollen, unabhängig vom Spiel für unseren Lebensunterhalt, wie es die Profis tun.

Leider gelingt es vielen von uns nicht, diesen Vorteil zu nutzen, und stattdessen spielen wir Poker, auch wenn es für uns sinnvoller wäre, auf das Spielen zu verzichten.

Diese Kolumne ist ein Leitfaden, um die Zeiten zu identifizieren, in denen es sinnvoller ist,nicht Poker zu spielen. Einige davon mögen offensichtlich erscheinen, andere weniger. Nach meiner Erfahrung sind sie alle wichtig.

1. Wenn Sie wirklich müde sind

Ich habe an den Tischen bereits zahllose Spieler erlebt, die offensichtlich erschöpft waren. Warum sind sie nicht aufgestanden? Wahrscheinlich, weil sie am Verlieren oder im Tilt gefangen waren, oder sie wussten sich einfach nicht zu helfen. Mit Sicherheit ließen sich einige auch von der Müdigkeit übermannen und waren deshalb außerstande, den Tisch zu verlassen.

Ich persönlich habe als Faustregel festgelegt, dass ich den Tisch verlasse, sobald ich unkontrolliert gähne oder anfange, am Tisch einzunicken. Und Sie sollten das genauso handhaben!

2. Wenn Sie die ganze Zeit verlieren

Ich weiß, was manche Experten sagen werden: Dass man kein „Loss-Limit“ oder „Win-Limit“ haben sollte. Das funktioniert aber nur für die wenigen, die wie Roboter spielen. Selbst wenn der Tisch noch so großartig ist – wenn Sie die ganze Zeit verlieren, sollten Sie den Tisch verlassen, bevor Sie alles verspielt haben.

Lange Zeit zu verlieren wirkt sich auf Ihr Image, Ihr Selbstbewusstsein und somit auf Ihr Spiel aus. Vielleicht lassen sich die Verluste sogar auf schlechte Entscheidungen zurückführen, die Sie für gut halten oder nicht wahrhaben wollen. Ihre Fähigkeit, zu erkennen, wie gut das Spiel wirklich ist und ob Sie die Spieler am Tisch schlagen können, wird ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, wenn Sie Hand um Hand verlieren.

Es steht Ihnen frei, ein anderes Mal wiederzukommen. Wenn Sie in der Zeit zwischen den Händen (oder währenddessen) darüber nachdenken, wie viel Sie verloren haben, haben Sie einen guten Zeitpunkt erwischt, zu gehen.

3. Wenn Sie wütend sind

Wut ist der ideale Treibstoff für selbstzerstörerisches Verhalten. Wut trübt unser Urteilsvermögen. Wenn Sie Wut auf Ihre Gegner haben – oder gar auf jemanden oder etwas, was gar nichts mit dem Spiel zu tun hat –, sind Sie abgelenkt. Abgelenkt zu sein führt zu falschen Entscheidungen.

Es ist sinnvoller, dem Ärger Herr zu werden oder zumindest etwas Gras über die Sache wachsen zu lassen, bevor Sie sich wieder an die Tische begeben.

4. Wenn Sie gar kein Geld zum Pokern haben

Für viele von uns ist es kein Problem, sich gelegentlich Geld zu leihen, um sich an einen Tisch setzen oder weiterspielen zu können. Daran ist nichts verkehrt – vorausgesetzt, dass wir die Schulden schnell und ohne Probleme begleichen können.

Sich Geld zu leihen, wenn Sie es in absehbarer Zeit nicht zurückzahlen können, ist eine ganz andere Geschichte. So laden Sie sich übermäßig viel Druck auf die Schultern. Schließlich müssen Sie gewinnen – und dieser Druck kann sich nur negativ auf Ihr Spiel auswirken.

5. Wenn Sie gesundheitlich angeschlagen sind

Man – warum wollen Sie Poker spielen, wenn Sie krank sind? Natürlich werden Sie nicht das Beste aus sich herausholen. Was aber noch viel wichtiger ist: Mit Ihrem angeschlagenen Immunsystem laufen Sie Gefahr, sich wer weiß was für Krankheitskeime einzufangen, die an den unhygienischen Chips kleben und auf leichte Opfer warten. Ganz zu schweigen davon, dass Sie andere Spieler anstecken könnten.

Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind!

6. Wenn Sie betrunken sind

Diesen Punkt hätte ich fast weggelassen, weil es auf der Hand liegt. Und was bringt es überhaupt, es zu erwähnen? Wenn Sie betrunken sind, werden Sie einen Teufel tun und irgendeine Regel befolgen, wann Sie spielen oder den Tisch verlassen sollten. Trotzdem: Wenn Sie das Gefühl haben, mit dem Auto nicht mehr nach Hause zu kommen, sollten Sie kein Poker spielen.

7. Wenn der Tisch schlecht ist

Es ist nicht erforderlich, dass Sie sich einer schlechten Ausgangssituation aussetzen. Warum stehen Sie nicht auf? Wenn der Rake zu hoch oder die Spieler zu gut sind, oder wenn Sie sich außerstande sehen, mit ein paar Spielern am Tisch auszukommen, sollten Sie immer die Entscheidung treffen, nicht weiterzuspielen. Kommen Sie ein anderes Mal wieder.

Warum sollten Sie an einem schlechten Tisch sitzenbleiben, wenn Sie die Möglichkeit haben, aufzustehen?

8. Wenn Sie gar keine Lust haben

Es gibt keinen Grund, sich zum Spielen zu zwingen, wenn Sie keine Lust haben. Deuten Sie es als Nachricht Ihres Unterbewusstseins, dass Sie nicht Ihr A-Game abrufen können. Vertrauen Sie auf Ihren Instinkt und vermeiden Sie es, zu spielen, wenn Ihnen nicht der Sinn danach steht.

Dieser Strategie-Artikel wurde von Ashley Adams für PokerNews verfasst und von partypoker gesponsert.

Falls Sie noch keinen partypoker-Account haben sollten, laden Sie sich die partypoker-Software über PokerNews herunter. Geben Sie bei Ihrer ersten Einzahlung den Bonuscode „DEPNEWS“ ein und partypoker wird Ihnen einen 100-Prozent-Bonus bis zu $500 gewähren.

Sie finden de.PokerNews auch auf Twitter und Facebook.

Was denken Sie?

MEHR ARTIKEL

Weitere Artikel