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7 Tipps um Ihr Poker Spiel zu verbessern

  • Nathan WilliamsNathan Williams
7 Tips to Take Your Poker Game From "Meh" to Amazing

Haben Sie Schwierigkeiten damit, an den Pokertischen ordentliche Gewinne zu erzielen? Würden Sie Ihre Resultate am ehesten als „plus minus null“ bezeichnen?

Da können wir Sie erst einmal beruhigen: Sie sind nicht allein. So sieht die Wirklichkeit der meisten Pokerspieler aus. Häufig sind allerdings nur ein paar kleine strategische Anpassungen vonnöten, um zu einem fantastischen Spieler zu werden. Lassen Sie das Mittelmaß hinter sich – fangen Sie an, zu crushen!

In diesem Guide werde ich Ihnen sieben Tipps mit auf den Weg geben, mit denen Sie Ihr Pokerspiel voranbringen können.

1. Denken Sie über Ranges nach – nicht über einzelne Hände

Der Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Pokerspieler und einem Profi lässt sich am einfachsten daran erkennen, wie über die Hand eines Gegners nachgedacht wird. Amateur-Spieler versuchen, ihre Gegner immer auf eine bestimmte Hand zu setzen. Versierte Poker-Veteranen denken hingegen in Ranges.

Eine Range beinhaltet alle Hände, die jemand in einer bestimmten Situation haben kann. In einem beliebigen Spot „x“ kann Spieler „y“ zum Beispiel einen Flush, Top Pair, Middle Pair, Bottom Pair, einen Draw, Ass hoch oder einen kompletten Bluff halten.

Gute Spieler wissen, dass Spieler „y“ seine Range mit verschiedenen Frequenzen spielen wird – er wird also einzelne Teile seiner Range unterschiedlich oft so spielen. Profis versuchen, diese Frequenzen herauszufinden, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Durchschnittliche Spieler wollen Ihren Gegner auf Teufel komm raus auf {A-Hearts}{J-Hearts} (oder eine beliebige andere Hand) setzen, weil sie auf ihr „Bauchgefühl“ vertrauen.

Hören Sie auf, zu den Durchschnitts-Spielern zu gehören – denken Sie stattdessen in Ranges. Kein Spieler hält nur eine bestimmte Hand – es werden immer Ranges gespielt. Sie werden immer wieder andere Hände zu Gesicht bekommen.

2. Verabschieden Sie sich von Ihrer Lieblingshand

Viele Leute haben eine Lieblingshand. Ich kann mich noch erinnern, wie meine Augen früher bei {9-}{7-} suited aufgeleuchtet sind – ich wollte die Hand einfach immer spielen!

In Wirklichkeit ist {9-}{7-} suited aber eine eher mittelprächtige Hand. Manchmal ist es sinnvoll, die Hand zu spielen – zum Beispiel in später Position, wenn noch kein anderer Spieler in die Hand eingestiegen ist. In früher Position sollten Sie die Hand aber fast immer aufgeben.

Falls Sie noch eine Lieblingshand haben, ist das kein Problem – so geht es den meisten Leuten. Sehen Sie die Lieblingshand aber nicht als eine Ausrede, um schlechte Spielzüge zu rechtfertigen. Um beim Pokern zu gewinnen, ist Mathematik und logisches Denken erforderlich – Aberglaube ist da nur hinderlich.

3. Spielen Sie durchgehend eine vernünftige Strategie

Um ein erfolgreicher Pokerspieler zu werden, müssen Sie eine sinnvolle Strategie finden und diese kontinuierlich spielen. Nur weil Ihnen gerade langweilig ist oder der Tilt Sie überkommt, dürfen Sie Ihre Strategie nicht plötzlich ändern, um beispielsweise {9-}{7-} suited aus früher Position zu spielen.

Das Wissen, das Sie sich über die Jahre angeeignet haben, hat Ihnen gezeigt, wie Sie das Spiel profitabel spielen können. Das kann aber nur funktionieren, wenn Sie von Ihrer Strategie zu keinem Zeitpunkt abweichen. Jede Hand zählt, jede Session ist entscheidend.

Erfahrene Pokerspieler spielen jeden Tag die gleiche Strategie – die Tagesform oder die gestrigen Einfluss haben dabei keinen Einfluss auf den Gameplan.

4. Begründen Sie jeden Spielzug

Die größten Poker-Asse werden manchmal auch vom Standard – der bewährten Strategie – abweichen, aber sie werden dafür immer gute Gründe haben.

Ein Amateur-Spieler könnte damit anfangen, {9-}{7-} suited aus früher Position zu raisen, weil ihm langweilig ist oder weil er das Ruder auf Teufel komm raus herumreißen will. Auch der Poker-Profi könnte die gleiche Hand aus der gleichen Position eröffnen – ihm ist aber nicht langweilig, sondern er hat festgestellt, dass der Tisch außerordentlich passiv spielt und in den Blinds Freizeitspieler sitzen. Das sind nachvollziehbare Gründe, um {9-}{7-} in die UTG-Range zu verfrachten – diese Gründe sorgen erst dafür, dass es profitabel sein kann, die Hand in dieser Situation zu raisen, obwohl sie unter normalen Umständen ein klarer Fold wäre.

Wenn Sie gute Gründe dafür haben, warum es profitabel ist, von Ihrer eigentlichen Strategie abzuweichen, ist das in Ordnung. Falls Sie allerdings ein ominöses „Gefühl“ haben oder Ihnen „langweilig“ ist, sollten Sie bei Ihrer Strategie bleiben.

5. Asse müssen manchmal gefoldet werden

Ein weiterer großer Unterschied zwischen Poker-Profis und Amateur-Spielern ist die Fähigkeit, ein Overpair zu folden.

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie {A-}{A-} halten und ein tighter Spieler auf dem Turn all-in raist? Sie machen einen sogenannten „Crying Call“ und Ihr Gegner zeigt Ihnen erneut das verdammte Set.

Schenken Sie dem Gefühl in Zukunft mehr Beachtung. Auf den niedrigen Stakes gibt es bestimmte „Setzmuster“, die Sie leicht erkennen können und die dazu führen sollten, dass Sie ein Overpair immer folden, weil Sie (fast) immer die schlechtere Hand halten. Das ist vor allem beim Online-Poker der Fall.

Gute Spieler lassen sich von guten Starthänden nicht zu schlechten Entscheidungen verleiten. Amateur-Spieler können sich dagegen selten von Assen oder Königen lösen – selbst wenn sie insgeheim wissen, dass Sie hinten liegen.

6. Tilt schadet Ihnen nur selbst

Tilt ist dafür verantwortlich, dass Bankrolls, Träume und Poker-Karrieren ihr Ende finden. Ich kann Ihnen gar nicht aufzählen, wie viele E-Mails oder Kommentare ich gelesen habe, in denen Spieler beschreiben, wie sie nach einem schlechten Tag an den Pokertischen große Teile Ihrer Bankroll „vertiltet“ haben.

Tatsache ist, dass es beim Pokern für jeden Spieler schlecht laufen wird – die Frage ist nur, wann es passieren wird. Damit erklären Sie sich jedes Mal einverstanden, wenn Sie sich an einen Tisch sitzen. Es besteht immer die Möglichkeit, dass sie eine fürchterliche Pechsträhne erwischen. Genauso wahrscheinlich ist übrigens, dass Sie heute das Glück für sich gepachtet haben.

Sie verletzen sich nur selbst, wenn Sie sich von Ihren Gefühlen übermannen lassen und Ihre Strategie ad acta legen. Jede Stunde, die Sie investiert haben, um zu lernen und sich zu verbessern, war praktisch wertlos, weil Sie sich dafür entschieden haben, sich von Ihren Gefühlen leiten zu lassen.

Gewinnen Sie Respekt für Ihre Arbeit. Sie sind es sich selbst schuldig, Ihre Fassung zu bewahren und kein Geld aus dem Fenster zu werfen, wenn sich das Kartenglück gegen Sie wendet.

7. Meiden Sie schlechte Spiele

Sie schaden Ihren Poker-Resultaten ebenfalls, wenn Sie an Tischen mit guten bis sehr guten Regulars stur sitzen bleiben. Wenn Sie am Tisch keinen Spieler finden können, der offensichtlich schlecht spielt, sollten Sie sich fragen, was Sie hier überhaupt zu suchen haben.

Falls Sie Poker nur spielen, weil Sie auf der Suche nach einer Herausforderung sind oder Spaß haben wollen, ist das völlig in Ordnung. Dann ist dieser Tipp nichts für Sie. Falls das Gewinnen für Sie aber an erster Stelle steht, sollten Sie sich klarmachen, dass Sie keinen großen Gewinn erwarten können, wenn Sie gegen gute Pokerspieler spielen. Große Gewinne erzielen Sie gegen Spieler, die grobe Fehler machen und Ihnen das Geld fast schon schenken.

Und wie im Poker-Klassiker Rounders gilt: „Falls Sie den Trottel nach einer halben Stunde am Tisch nicht finden konnten, sind Sie selbst der Trottel.“

Zusammengefasst

Die Unterschiede zwischen Breakeven-Spielern und Crushern sind gar nicht so groß, wie viele Leute annehmen. Oftmals sind nur ein paar kleine Anpassungen erforderlich, die Sie leicht vornehmen können, um aus Ihnen einen echten Gewinner zu machen.

Vieles hat damit zu tun, dass Sie das Spiel lediglich aus einer losgelösten, mathematischen und logischen Warte betrachten müssen.

Emotionale und/oder abergläubische Pokerspieler verlieren fast immer oder schaffen es gerade so, breakeven zu spielen. Poker-Veteranen denken hingegen langfristig und lassen sich nicht davon beirren, wenn eine Hand anders verläuft als gedacht. Sie werden die Hand immer wieder genauso spielen, weil ihre Strategie ihnen verrät, dass es so am profitabelsten ist.

Nathan “BlackRain79” Williams ist der Autor der beliebten Micro Stakes Strategiebücher Crushing the Microstakes und Modern Small Stakes. Er bloggt außerdem regelmäßig über das Thema Micros auf www.blackrain79.com.

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