High Stakes Poker S8, E5: Was für ein Pot für Tom Dwan

Dwan took down a monster pot.

Die letzte "High Stakes Poker" Episode am Mittwoch auf PokerGO war ein echter Kracher, der zweifellos als einer der größten Pötte der gesamten Saison in die Geschichte eingehen wird. Und es war eines der bekanntesten Gesichter der Show, für den es bei einem großen Spot gut lief.

Die $400/$800/$800 Action - manchmal mit einem $1.600 Straddle - fand im PokerGO Studio statt.

Früher Cooler bringt Bellande aus dem Tritt

Die Sendung begann sofort mit einem Cooler. Tom Dwan war mit {8-Diamonds}{7-Diamonds} in die Hand eingestiegen. Jean-Robert Bellande bezahlte das Openraise im Big Blind mit {10-Clubs}{9-Hearts}. Bryn Kenney tat es Bellande gleich mit {5-Diamonds}{2-Diamonds} im Straddle.

Dwan spielte den {6-Spades}{9-Diamonds}{10-Hearts} Flop, der ihm nicht weniger als die Nuts bescherte, für etwas mehr als die Hälfte des Betrags im Pot – $9.000 – an. Bellande erhöhte auf $31.000; Dwan raiste erneut; JRB ging für $167.000 All-In. Dwan machte natürlich den Call.

„Das ist ein fieser Flop“, bemerkte Brandon Steven treffend.

„Ja, findest du?“, gab Bellande bissig zurück.

Dwan behielt auf beiden Runouts die Oberhand und holte die $352.000 im Pot auf die Habenseite. Ein Lachen konnte er nicht verbergen, als Bellande zu jammern anfing.

„Wie überraschend, dass ich beim ersten Cooler des Tages direkt die Arschkarte ziehe“, sagte er.

Tom Dwan
Tom Dwan konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen

Bellande wieder gut gelaunt

Im nächsten großen Pot fand sich Bellande auf der anderen Seite der Varianz wieder. Dwan hatte sich Under the Gun für einen Limp mit {5-Hearts}{2-Hearts} entschieden. Bellande erhöhte im Cutoff auf $7.000 mit {7-Spades}{7-Hearts}. Rick Salomon bezahlte das Raise im Small Blind mit {q-Clubs}{j-Spades}. Brandon Steven wachte im Big Blind mit {a-Hearts}{k-Diamonds} auf – ein Raise auf $24.000 war die Folge. Dwan brachte sich mit einem Fold in Sicherheit; die beiden anderen machten den Call.

Auf dem {k-Spades}{9-Spades}{7-Diamonds} Flop traf Steven ein verhängnisvolles Top Pair – eine C-Bet von $37.000 folgte. Bellande befand ein Slow Play für angemessen und callte nur. Auf dem {3-Clubs} Turn hatte Bellande bloß noch $138.000 vor sich liegen. $147.600 befanden sich bereits im Pot; Steven spielte den Pot für $77.000 an und legte weitere Chips nach, nachdem Bellande All-In gegangen war.

„Willst du dich jetzt immer noch beklagen, John?“, erkundigte sich Steven.

„Ich fühle mich viel besser“, bekam er als Antwort zu hören.

Kenney verwandelt Top Pair in einen Bluff

Kenney hatte Under the Gun auf $2.500 eröffnet mit {a-Spades}{j-Diamonds}. Steven entschied sich ein paar Seats hinter ihm für eine 3-Bet auf $8.500 mit {j-Hearts}{10-Hearts} – Kenney machte den Call.

Steven erwischte eines seiner drei Outs und noch mehr auf dem {7-Diamonds}{10-Diamonds}{8-Hearts} Flop. Kenney warf gleich zweimal einen Blick auf seine Karten, bevor er zu einem Check-Raise auf $35.000 ansetzte. Steven blieb am Ball, der Turn brachte den {j-Clubs} hervor. Kenney machte mit $69.000 weiter, Steven erneut mit dem Call. Am {3-Spades} River feuerte Kenney eine dritte Barrel ab: $147.000 – während $227.000 bereits im Pot lagen.

Bryn Kenney
Kenney mit dem Triple-Barrel-Bluff

Steven seufzte und murmelte, dass Kenney wohl die {9-Diamonds} haben muss. Er gab zu verstehen, dass er wohl nicht callen wird und warf seine Karten in den Muck.

Kenney fragte nach, ob sein Gegner weniger als ein Overpair hatte, woraufhin Steven erklärte, dass er mehr als ein Overpair vorzuweisen hatte.

„War ich vorne?“, fragte er.

Kenney lächelte und nickte.

Der $985.000 große Pot

Bei aktivem Straddle entschied sich Salomon als für ein Raise auf $4.000 mit {5-Clubs}{3-Clubs}. Steven callte mit {a-Diamonds}{j-Diamonds}. Dwan stieg am Button ebenfalls – lediglich mit einem Call – in die Hand ein mit {q-Spades}{q-Clubs}. Lynne Ji machte ebenfalls den Call im Big Blind mit {q-Hearts}{10-Hearts}. Bellande entdeckte im Straddle {a-Clubs}{k-Clubs}. Prompt erhöhte er auf $11.000; die nächsten beiden Spieler zahlten nach; Dwan raiste jetzt auf $54.000.

Ji ging nun für $163.000 All-In; JRB folgte der Bitte mit einem All-In seinerseits auf $399.000 – Salomon und Steven gaben endlich auf.

Dwan hatte mehr Chips als beide Spieler und dachte eine Weile nach, bevor er seine Chips in die Mitte schob.

Die Spieler entschieden, den Main und die Side Pots dreimal auszuspielen. Dwan hatte sich bereits einiger gegnerischer Outs entledigt, da Steven und Kenney Asse abgeworfen hatten, zusammen mit einem König von Petrangelo. Die Boards liefen aus wie folgt:

  • Das erste Board: {j-Clubs}{9-Spades}{9-Hearts}{4-Hearts}{10-Spades}
  • Das zweite Board: {q-Diamonds}{j-Hearts}{3-Spades}{7-Spades}{a-Hearts}
  • Das dritte Board: {5-Diamonds}{5-Spades}{5-Hearts}{7-Hearts}{7-Diamonds}

Alles wie gemalt für Dwan – selbst auf dem letzten Board befand sich die letzte Fünf schon nicht mehr im Deck.

Ji und Bellande erhoben sich. Damit waren zwei Plätze frei. Jason Koon besetzte sofort einen der freigewordenen Seats.

Lynne Ji and Jean-Robert Bellande
Zwei Plätze frei

Großer Pot zwischen Kenney und Dwan

Kenney hatte in früher Position auf $2.500 erhöht mit {a-Diamonds}{3-Diamonds}. Steven vertraute im Cutoff auf {7-Spades}{7-Diamonds}, bevor Dwan am Button zu einem Raise auf $12.000 ansetzte mit {a-Spades}{k-Spades}.

Alle drei Spieler erreichten den {a-Hearts}{k-Clubs}{3-Hearts} Flop. Dwan spielte den Flop für $22.000 an; Kenney machte den Call; die {3-Clubs} erschien auf dem Board. Kenney checkte erneute und bedachte die zweite Barrel – diesmal $55.000 teuer – mit einem Call. Auf dem {10-Hearts} River checkte Kenney ein drittes und letztes Mal. Dwan setzte $95.000.

Diesmal ließ Kenney die Falle zuschnappen und erhöhte auf $285.000. Dwan war sichtlich genervt und dachte einige Zeit nach, bevor er den Fold fand. Kenney lächelte und deckte das {a-Diamonds} auf. Dwan murmelte etwas von einer „verflucht dummen River-Bet“.

„Karo-Drei“, sagte Dwan noch und traf damit ins Schwarze.

*Fotos von PokerGO.

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