Film über Phil Ivey's Baccarat Partnerin Cheung Yin “Kelly” Sun

Film über Phil Ivey's Baccarat Partnerin Cheung Yin “Kelly” Sun 0001

Die High-Stakes-Glücksspiel-Welt hat Autoren und Filmemacher schon immer fasziniert. Zuletzt hat sich das bei „Molly’s Game“ und „Crazy Rich Asians“ gezeigt. Jetzt kommt ein Film auf die Leinwand, der sich mit Phil Iveys berüchtigter Edge-Sorting-Partnerin beschäftigt.

Die „Baccarat Queen“

Invanhoe Pictures – die Abteilung von SK Global, die „Crazy Rich Asians“ zu verantworten hatte – will die Geschichte von Cheung Yin „Kelly“ Sun erzählen. Sun gilt als eine der erfolgreichsten Spielerinnen der jüngeren Vergangenheit. „The Baccarat Queen“ wird in Zusammenarbeit mit Jeffrey Sharp von Sharp Independent Pictures produziert. Der Film basiert auf einem 2017 von Michael Kaplan verfassten Artikel, der unter der Überschrift „The Baccarat Machine“ (ein weiterer Spitzname von Sun) in der Zeitschrift Cigar Aficionado veröffentlicht worden war.

Der Film setzt sich mit dem Leben von Sun auseinander. In ihrer Kindheit hatte sich die chinesische Regierung das Vermögen der Familie zu eigen gemacht; Sun war gezwungen, in Armut aufzuwachsen. In erster Linie soll die Geschichte eines cleveren und ausgeklügelten Racheplans erzählt werden, der die Casinos des Landes um viel, viel Geld erleichtert hat, wie Deadline berichtet. Sun bringt die Casinos beim Baccarat in weniger als einem Jahr um einen zweistelligen Millionenbetrag und hat dabei einen der erfolgreichsten Pokerspieler der Welt an der Seite.

Kaplan zufolge bestand ein Teil von Suns Edge-Sorting-Strategie darin, chinesisch sprechende Dealer davon zu überzeugen, bestimmte Karten „für viel Glück“ umzudrehen. So hatte sie relativ leichtes Spiel, wichtige Karten herauszufiltern, um das Haus zu schlagen. Mit dem Casino wurden Vereinbarungen getroffen, die ihr zugute kamen – was in der High-Roller-Szene nicht unüblich ist –, und so war das Paar in der Lage, die Casinos während ihres Laufs um mehr als $30 Millionen zu erleichtern.

Spieler-Legende bald auf der Kinoleinwand

„The Baccarat Queen“ – so der vorläufige Arbeitstitel – wird überwiegend in Englisch erzählt, obwohl im Film viele asiatische Charaktere auftreten. Sharp und SK haben bereits bei der Stephon Marbury-Filmbiografie „My Other Home“ (verfasst und unter der Regie von Larry Yang) und beim kommenden Drama „Stride“ (verfasst von Neville Kiser und Sophia Pan, unter der Regie von Arvin Chen) zusammengearbeitet. Weitere Details zum Film folgen in Kürze, aber die Produzenten haben bereits Andeutungen gemacht, was die Zuschauer erwarten können.

„‚The Baccarat Queen’ ist eine wirklich fesselnde Geschichte, bei der die Rollen sehr international besetzt sind; ein Ziel, das Ivanhoe als weltweite Geschichtenerzähler verfolgen“, so Ivanhoe Pictures-Präsident John Penotti. „Wir sind begeistert, uns mit Sharp zusammengetan zu haben, um dieses aufregende High-Stakes-Märchen, bei der Gerissenheit und Rache eine Rolle spielen, zu erzählen.“

„Wir könnten nicht begeisterter sein, diese starke, von einer Frau getragenen Geschichte mit John und dem Ivanhoe-Team auf die Leinwand zu bringen“, fügte Sharp hinzu. „Sie sind für dieses Projekt perfekt geeignet.“

Ivey und Sun kämpfen weiter

Sun und Ivey konnten nicht das ganze Geld in Sicherheit bringen, da ihnen ein paar Casinos auf die Schliche gekommen waren und vor Gericht gezogen sind. Nachdem Ivey und Sun im Crockfords Casino bei einer Reihe Punto Banco-Partien (einem Spiel, das Baccarat ähnlich ist) im August 2012 £7,8 Millionen gewonnen hatten, weigerte sich das Crockfords, die beiden auszuzahlen.

Ivey beherrschte die Schlagzeilen, nachdem er das Crockfords im Juli 2013 verklagt hatte. Um den Fall am Leben zu erhalten, legte er mehrmals Berufung ein, aber im November 2017 stimmte der U.K. Supreme Court einem vorherigen Urteil des Berufungsgerichts zu, das im Sinne des Londoner Casinos entschieden hatte.

Zu diesem Urteil kam es weniger als ein Jahr nach der Entscheidung des U.S. District Courts, das zugunsten des Borgata-Casinos in Atlantic City geurteilt hatte. Das Gericht wies die Spieler an, die Baccarat-Gewinne zurückzuzahlen. Insgesamt ging es um $10,1 Millionen, $9,6 Millionen davon hatte das Duo mit der Edge-Sorting-Technik erspielt. Das Borgata arbeitet momentan daran, Zugriff auf Iveys Geldmittel zu erhalten.

Trotz der verlorenen Kämpfe vor Gericht haben sich Sun und Ivey in der Glücksspiel-Welt einen ziemlichen Namen gemacht. In Kürze werden auch die Film-Liebhaber dieser Welt mehr über das Leben der professionellen Spielerin Kelly Sun erfahren.

Phil Ivey

foto von www.freeimages.com/hamidreza ahmadi.

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