Master Classics of Poker: Maxi Lehmanski in Führung

Max Lehmanski

Der 2. Spieltag des Amsterdamer Master Classics of Poker €4.300 Main Events ist vorbei. Nur 36 der 293 angemeldeten Spieler haben den Tag gemeistert. Die deutschen High-Roller Maxi Lehmanski (696.000) und Kilian Kramer (584.500) geben in der Rangliste den Ton an, hinter ihnen wittert der Finne Totti Arosuo (560.000) seine Chance. Titelverteidiger Claas Segebrecht und der niederländische Poker Hall of Famer Lex Veldhuis mussten sich an Tag 2 geschlagen geben.

Am zweiten Tag des MCOP Main Events, dem Highlight des 11 Tage andauernden Poker-Festivals im Holland Casino Amsterdam, haben sich mehrere neue Spieler im Saal eingefunden. An Tag 2 gab es 27 neue Entries – das Main Event konnte in diesem Jahr also 293 Spieler anziehen, eine leichte Steigerung zu den 285 Entries im Vorjahr. Im Preispool geht es insgesamt um €1.164.235. Für 44 Spieler war ein Preisgeld vorgesehen, ein Mincash war €7.800 wert. Der Gewinner wird am Freitag €240.183 mit nach Hause nehmen.

Der ein oder andere, der neu ins Turniergeschehen eingestiegen war, hatte bereits Tag 1 gespielt, aber es gab auch neue Gesichter. Ari Engel und David Peters waren die bekanntesten Namen in der Anmeldeliste – beide waren außerstande, die Dinner-Break zu erreichen.

Wie zu erwarten war, begann der Tag mit einer Reihe Bustouts. Mit Matthias De Meulder, Pim und Luuk Gieles, Rens Feenstra sowie Marcel Goldenbelt mussten einige hiesige Spieler im ersten Level die Segel streichen. Segebrecht, der deutsche High-Roller, der die MCOP letztes Jahr für sich entscheiden konnte, schied wenig später aus. Glücklos versuchte er sich daran, Asse mit Pocket-Neunern zu knacken.

Der niederländische Poker Hall of Famer Lex Veldhuis hatte nicht den besten Start erwischt. Zuerst musste er einen Split-Pot mit Ass-Dame suited gegen Ass-Zehn offsuit hinnehmen, nachdem er – zu allem Überfluss – einen Flushdraw gefloppt hatte. Bald darauf hieß es wieder Ass-Dame gegen Teun Mulders Ass-Zehn, diesmal kostete ihm ein Zehn hoch-Flop den Pot.

Lex Veldhuis
Lex Veldhuis steht ohne Preisgeld da

Der niederländische Fernsehmoderator Alberto Stegeman hatte im Gegensatz zu Veldhuis einen Wahnsinns-Tag. Er entledigte sich der Regulars mit tollen Händen und geschickten Bluffs zur rechten Zeit. Den ersten größeren Pot hatte er Joris Ruijs zu verdanken. Stegeman hatte Asse und platzierte in einem 3-Bet-Pot mehrere Value-Bets. Ruijs konnte sich nicht von seiner Hand trennen und warf seine Karten am River in den Muck.

Ein paar Level später gewann Stegeman auch ohne Premium-Hand eine Menge Chips. Gegen Stefan Wolzak, einen äußerst aggressiven Spieler, entschied er sich mit Ass-König für eine 4-Bet. Obwohl er nichts getroffen hatte, spielte der Moderator sowohl den Flop als auch den Turn an. Wolzak machte am Flop noch den Call, gab am Turn allerdings auf. Stegeman beendete den Tag mit 557.000 Chips, was für den vierten Platz im Gesamt-Ranking reicht.

Die Malta- und Prag-Champions der 13. EPT-Saison, Aliaksei Boika (156.000) und Jasper Meijer van Putten (362.000), sind ebenfalls noch im Rennen um die Viertelmillion. Zu ihnen gesellen sich Hakim Zoufri (249.500) und Noah Boeken (105.000). Für Jan Eric Schwippert (290.000), Joris Ruijs (253.000), Steve O’Dwyer (195.000) und Michiel Brummelhuis (191.000) ist an Spieltag 3 auch noch ein Seat reserviert.

Michal Mrakes, Jasper Wetemans und Bryan Paris konnten zwar knapp das Geld erreichen, mussten sich aber vor Erreichen des 3. Tages verabschieden.

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