Poker Film Rounders feiert 20 Jahre

Rounders 20th Anniversary

Diese Woche ist es 20 Jahre her, dass der berühmte Poker-Streifen Rounders im Kino Premiere gefeiert hat!

Damals war der Film, der in der Produktion $12 Millionen gekostet hat, nicht gerade ein Erfolg. Tatsächlich spielte der Film am Startwochenende nur $8.459.126 ein (der Film kam am 13. September 1998 in die Kinos). Bis zum Ende der Kino-Aufführungen am 8. November 1998 konnte der Film insgesamt $22.905.674 einspielen.

Rounders
Rounders-Poster

Allerdings entwickelte sich der Film, bei dem John Dahl Regie geführt hatte, zum Kulthit, nachdem er als VHS-Kassette in die Läden gekommen war. Dafür war nicht zuletzt der „Poker-Boom“ verantwortlich, der fünf Jahre später folgen sollte. Hobby-Spieler Chris Moneymaker gewann damals das World Series of Poker Main Event 2003.

Apropos WSOP: Um den Film zu bewerben, spielten die Hauptdarsteller – Matt Damon und Edward Norton – 1998 das $10.000 Main Event. Damon wurde ausgerechnet von Poker-Legende Doyle Brunson ausgeschaltet, nachdem er mit Königen in Asse gelaufen war.

Wahrscheinlich haben Sie den Film bereits gesehen (vielleicht sogar mehr als einmal), aber wer ihn nicht gesehen hat, kann bei IMDB.com alles über die Prämisse des Films erfahren.

„Ein junger, geläuterter Spieler muss wieder Poker spielen, um einem Freund dabei zu helfen, seine Schulden bei Kredithaien zu begleichen, während er sich darum bemüht, die Beziehung mit seiner Freundin aufrechtzuerhalten und seinen Verpflichtungen an einer juristischen Fakultät gerecht zu werden.“

An dieser Stelle einige witzige Trivia zu Rounders, die Sie auch bei IMDB finden können:

  • Worm sollte im Film eigentlich rauchen, aber Edward Norton war überzeugter Nichtraucher und lehnte ab.
  • Die Drehbuchautoren David Levien und Brian Koppelman haben einen Cameo-Auftritt während der Poker-Szene in Atlantic City – sie sind zwei der Spieler, die Tells von sich geben.
  • Scream-Darstellerin Neve Campbell lehnte die Rolle als Jo ab, die von Gretchen Mol gespielt wurde.
  • In der ersten Fassung des Drehbuchs sollte Mike McDermott in Atlantic City während eines Cashgames einen Move gegen Phil Hellmuth wagen, nicht gegen Johnny Chan.
  • Die Chips, die von KGB und dem Chesterfield Club verwendet werden, wurden von Atlantic Standard Molding (ASM) bereitgestellt. Die Firma stellt Chips für Casinos und Homegames her.
  • Rounders spielte zwar in New York City, aber alle Szenen an der juristischen Fakultät wurden an der Rutgers Law School in Newark in New Jersey gedreht.

Wird es ein neues Rounders geben?

Nach Rounders haben viele der Darsteller eine erfolgreiche Karriere hingelegt. Sowohl Damon als auch Norton haben es nach Hollywood geschafft, John Malkovich ist zu einem der gefragtesten Talente geworden. John Turturro, der Joey Knish gespielt hat, brillierte vor kurzem in der HBO-Krimiserie The Night Of. Die beiden Autoren Levien und Koppelman – die ebenfalls den Poker-Film Runner Runner mit Justin Timberlake zu verantworten haben – konnten 2016 mit der Serie Billions auf dem US-Sender Showtime einen Hit landen.

Was eine Rounders-Fortsetzung betrifft: Die Gerüchte gibt es seit Jahren. Ende 2013 berichtete Deadline Hollywood, dass die Weinstein Company und Miramax darauf aus sind, ein Sequel zu machen. Der jetzt in Ungnade gefallene Harvey Weinstein, der aus Hollywood gejagt wurde, nachdem ihn eine Reihe von Frauen beschuldigt hatten, von ihm sexuell belästigt worden zu sein, sagte damals, ein Nachfolger würde „unverzüglich“ folgen. Dazu wird es jetzt wohl nicht mehr kommen.

Im gleichen Zeitraum wurde gemutmaßt, dass Robert De Niro Malkovich als Bösewicht ersetzen wird.

Teddy KGB
John Malkovich in der Rolle des Rounders-Antagonisten Teddy KGB

Ein Jahr nach diesen Gerüchten trat Norton bei der David Letterman Show auf und der namensgebende Moderator fragte ihn, ob ein zweites Rounders möglich wäre.

„Ich denke, es ist möglich“, antwortete Norton. „Ja, wir hatten unglaublich viel Spaß, als wir den Film gemacht haben. Das war eine der besten Truppen überhaupt. Wir haben ihn zu der Zeit gedreht, als das Poker-Phänomen an der Spitze seiner Wiederauferstehung stand. Und ich meine, Matt und ich haben uns später unterhalten, dass wir eine Fünf-Prozent-Gebühr hätten aushandeln sollen, die auf jeden Pot erhoben worden wäre, der danach gespielt wurde, weil wir den Film dann mit unserem Geld hätten machen können.“

Koppelman ging noch im letzten Jahr während einer Episode des PokerNews-Podcasts auf ein mögliches Sequel ein.

„Wir haben bereits eine Geschichte für Rounders II ausgearbeitet und alle Schauspieler und der Regisseur des ersten Films haben sich dazu bereiterklärt“, erzählten Levien und Koppelman im Gespräch mit PokerNews. „Es hängt jetzt von den Firmen ab, die die Rechte verwalten, sich hinter das Projekt zu stellen und es zu erlauben.“

Wo Sie den Film sehen können

Rounders ist nicht bei Netflix verfügbar. Auch bei anderen Video-on-Demand-Anbietern ist der Film nicht im Monatsabo enthalten. Bei Amazon und maxdome gibt es die Möglichkeit, den Film in der SD-Fassung für €2,99 zu mieten (für die HD-Version werden €3,99 fällig). Bei YouTube, iTunes, Google Play und Pantaflix können Sie den Film ebenfalls finden.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Film als DVD oder Blu-ray zu erwerben. Bei Amazon ist die Blu-Ray mit einem Preis von €8,90 sogar etwas günstiger als die DVD. Als Prime-Mitglied entfallen die Versandkosten.

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