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In Memoriam: Ehemaliger PokerNews CEO Robbie Davies gestorben

Robbie Davies

Mit großem Bedauern mussten wir erfahren, dass Robert „Robbie“ Davies, der ehemalige CEO von PokerNews, am 1. April verstorben ist.

Robbie war nach Anstellungen bei eBay und Boeken Media 2009 zu PokerNews gestoßen. Sein Unternehmensgeschick machte sich schnell bemerkbar. Bald schon kletterte er die Firmenleiter empor, bis er im Alter von 29 Jahren CEO geworden war und die Geschicke von PokerNews lenken durfte. Robbie steuerte PokerNews durch die schwere Zeit nach dem Black Friday, der die Pokerwelt auf unbestimmte Zeit verändert hat. Trotz dieser Herausforderung war Robbie in der Lage, die Größe des Unternehmens zu erhalten.

2014 trennte er sich wieder von PokerNews, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Unter anderem war er für die Beraterfirma Advisor Websites mit Sitz in Vancouver tätig. Zudem hatte er sich mit einer eigenen Beratungsfirma namens RGD Consulting selbstständig gemacht.

Bei Robbie wurden zwei Gehirntumore festgestellt und operativ entfernt, einer 2011, der andere 2016. Der 2016 entfernte Tumor wurde positiv auf Krebs getestet (ein Anaplastisches Astrozytom im 3. Stadium), aber der Eingriff wurde als Erfolg erachtet, da der Krebs komplett entfernt werden konnte. Robby musste sich zum Glück auch keinen weiteren Behandlungen unterziehen. Allerdings wurde Robbie nur eine kurze Lebensspanne eingeräumt, da die Ärzte davon ausgingen, dass der Tumor binnen fünf Jahren wieder zu einem Krebs heranwachsen würde. Die Ärzte waren der Auffassung, eine dritte Operation sei zu gefährlich. Nach der zweiten Operation nahmen Robbies kognitive Fähigkeiten rapide ab und er erlitt sogar einen Anfall. Robbie litt außerdem an ADHS, was erst spät bei ihm festgestellt worden war. Seine geistige Gesundheit wurde durch die Ereignisse schwer in Mitleidenschaft gezogen. Es betrübte ihn sehr, zu erkennen, dass er seine Jungs wahrscheinlich nicht mehr aufwachsen sehen wird, und dass er außerstande ist, für seine Familie zu sorgen.


PokerNews-Gründer - Tony Guoga: „Robbie kam beim Unternehmenswandel eine Schlüsselrolle zu. Seine Führungsstärke hat die Firma auf ein neues Level gehoben, er war ein toller Chef.“


PokerNews Director - Jon Sykes: „Robbie war einzigartig und ein feiner Kerl, es war ein Vergnügen, im Laufe der Jahre mit ihm zu arbeiten und ihn meinen Freund nennen zu können. Die Nachricht über sein Ableben hat mich zutiefst schockiert, mein aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden.“


PokerNews Head of Content - Frank Op de Woerd: „Die Nachricht, dass Robbie nicht länger unter uns weilt, hat mich am Boden zerstört. Mich betrübt die Erkenntnis, dass er in dieser Welt keinen Frieden finden konnte.

Ich habe Robbie als einen Menschen kennengelernt, der eine starke Meinung hat und Probleme direkt beim Namen nennt – etwas, was ich an ihm als Vorgesetzten geschätzt habe, als ich mit ihm in Amsterdam gearbeitet habe. Man wusste immer, woran man bei ihm war, was bei einer Zusammenarbeit meiner Meinung nach unglaublich wichtig ist.

Robbie war ein Mann von Welt. Er kannte die besten Orte in Amsterdam und in vielen anderen Städten der Welt und er war stets bereit, seine Insider-Tips mit anderen zu teilen.“


PokerNews CEO Jon Squires: „Die iBus-Community und die Pokerwelt werden Robbie schmerzlichst vermissen. Bei iBus war er ein beliebter Chef und den Entscheidungen, die er 2011 und 2012 getroffen hat, haben wir es zu verdanken, dass PokerNews in schwierigen Zeiten eine starke Marke geblieben ist. Jeder, der Zeit mit ihm verbracht hat, genoss seine Gesellschaft und die Nachricht war für uns alle niederschmetternd.“


Matthew Parvis, ehemaliger Head of Content bei PokerNews: „Die Nachricht von Robbies Ableben hat mich zutiefst betrübt. Bei PokerNews war Robbie viele Jahre mein Boss, aber uns hat auch eine enge Freundschaft verbunden, die durch zahlreiche Arbeitsausflüge in Europa, an die ich mich mit einem Lächeln zurückerinnern werde, gefestigt worden war. Wer ihn nicht so gut kannte, hat ihn manchmal missverstanden, aber er war ein äußerst leidenschaftlicher und loyaler Mann, der alles für seine Arbeit, seine Freunde und seine Familie gegeben hat.

Als ich heute Morgen in alten E-Mails gestöbert habe, bin ich über eine gestolpert, die zu meinen Lieblingen zählt. Sie zeigt ganz gut seinen eigentümlichen Sinn für Humor. Wir hatten im Büro in Litauen wie verrückt gearbeitet und ein paar von uns haben am Donnerstag spät in der Nacht folgende E-Mail erhalten …

„Freitag ist Anzugtag.

Fragt alle im Büro ob sie mitmachen wollen, aber wir 5 sind nicht verhandelbar. Ich will, dass wir am Freitag gut aussehen. Keine Ausnahmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Robbie“

Im Büro gab es normalerweise keine Kleiderordnung. Trotzdem tauchten die Manager an diesem Freitagmorgen in Anzügen im Büro auf, ohne dass es einen Grund gegeben hätte. Wir haben gelacht und so getan, als ob gerade super-wichtige Geschäftstreffen stattfinden würden. Dabei wollte Robbie nur, dass wir vor dem Start ins Wochenende gut aussehen und uns gut fühlen.

Ruhe in Frieden, Freund. Wir vermissen dich.“


Unser aufrichtiges Beileid gilt in dieser schweren Stunde Robbies Angehörigen. Der Robbie Davies Memorial Fund wurde in Gedenken an Robbie ins Leben gerufen, um seinen Zwillingen im Laufe der nächsten Jahre finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Vor seinem Tod hatte Robbie Anspruch auf eine Invalidenrente. Er lebte bei seinen Eltern, die ihn unterstützt haben, und er verwendete seine Rente, um seine Kinder so gut es ging zu unterstützen.

Auf Grund seiner medizinischen Vorgeschichte hatte Robbie leider keine Lebensversicherung. Mit Robbies Ableben kommen finanziell gesehen schwierige Zeiten auf Julie, Robbies Ex-Partnerin und die Mutter der Kinder, zu. Nicht zu verachten ist auch die Tatsache, dass Alistair und Evan psychisch damit klarkommen müssen, dass ihr Vater nicht mehr am Leben ist.

Das gesammelte Geld dient dazu, die Lücke zu schließen und finanzielle Engpässe abzufedern, so gut es eben geht. Wegen des gesundheitlichen Zustandes ihres Vaters war das Leben der Zwillinge bislang schwierig. Auch wenn sie zum Glück viel Unterstützung bekommen und eine Familie um sich haben, wird der Verlust ihres Vaters schwer zu verkraften sein.

Sie können an den Robbie Davies Memorial Fund via GoFundMe.com spenden.

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