Richter weist Leon Tsoukerniks Klage gegen Kirk ab

Leon Tsoukernik

Die jüngste Runde im Kampf von Leon Tsoukernik und Matt Kirk hat Kirk nun einen Vorteil verschafft, als ein Richter in Las Vegas die Gegenklage von Tsoukernik ablehnte. In dieser Gegenklage warf Tsoukernik seinem Gegner Kirk und Mitarbeitern des Hotels ARIA vor ihn in einem Heads-up Match ausgenutzt zu haben, bei dem Tsoukernik an "Aussie Matt" drei Millionen verlor.

Kirk behauptet, dass King's Casino Besitzer Tsoukernik nur 1 Million Dollar von den 3 Millionen Dollar, die er Ende Mai im Spiel verloren hatte, zurückbezahlt hat. Kirk soll Tsoukernik mehrere Stakes geliehen und ihn letztendlich eliminiert haben.

Tsoukernik seinerseits beschuldigte ARIA-Mitarbeiter ihn übervorteilt zu haben und unterstellte, dass Kirk "sich mit dem ARIA verschworen und nicht offengelegt hatte, woher das Geld für die Nosebleeds stammten", so der Bericht von Dave Ferrara im Las Vegas Review-Journal.

Tsoukernik nannte das Spiel in seiner Anklage "unfair, unehrlich und nicht-kompetitiv".

Matt Kirk
Matt Kirk

Kirk hatte Tsoukernik zunächst wegen der $2 Millionen verklagt, aber alle Anklagen außer betrügerischer Veranlassung und ungerechtfertigter Bereicherung wurden von derselben Bezirksrichterin Linda Bell, die die Gegenklage abgewiesen hatte, ebenfalls abgewiesen. Das Gericht entschied, dass Spielschulden nicht durchsetzbar sind.

Was Tsoukerniks Behauptungen angeht, so blieb Bell ebenso unberührt. Sie fragte, warum es wichtig sei, woher Kirk sein Geld habe, und sagte, dass dies "nichts sei, das eine Person, die spielt, anderen Spielern sagen muss".

Die Anklage gegen ARIA, so urteilte der Richter, sollte an das Gaming Control Board verwiesen werden.

Das Endergebnis: Tsoukernik muss Kirks Anwaltshonorare aus der Gegenklage bezahlen, aber die übergreifende angebliche Schulden-Saga geht ohne eine für beide Seiten befriedigendes Ergebnis weiter.

Sie finden de.PokerNews auch auf Twitter und Facebook.

Kommentare

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!

Was denken Sie?
Registrieren Sie sich um einen Kommentar zu hinterlassen oder loggen Sie sich mit Facebook ein

MEHR ARTIKEL

Weitere Artikel