Aussie Millions Main Event: Toby Lewis in Führung

Aussie Millions Main Event: Toby Lewis in Führung 0001

Sechs Tage hat es gedauert, das Rekord-Teilnehmerfeld von 800 Spielern beim Aussie Millions Main Event 2018 an den Final Table zu führen. 36 Spieler waren hoffnungsvoll in den Tag gestartet – nach sieben Blind-Leveln sind nur noch 7 Titelanwärter übrig. Alle 7 Spieler haben ein Preisgeld von A$235.000 sicher, aber natürlich sind die Augen auf die Siegprämie von A$1.800.000 gerichtet. Der Gewinner wird am Sonntag, den 4. Februar, im Crown Casino gefunden.

Die Geschichte des Tages war, dass Ari Engel (Champion von 2016) und Ami Barer (2014) einen weiteren Deep Run hinlegen konnte. Kein Spieler war bisher in der Lage, das Aussie Millions Main Event zweimal zu gewinnen. Und dabei bleibt es auch 2018: Barer (36.) und Engel (10.) verpassten beide den Final Table.

Der Engländer Toby Lewis hat sich mit 5.835.000 den vorläufigen Chiplead am Final Table gesichert. Der 28-jährige Pokerspieler aus Southampton ist einer der bekanntesten verbliebenen Teilnehmer. Bis dato hat er bei Turnieren $3,2 Millionen einspielen können – darunter ein EPT-Titel – und daher ist er der klare Favorit, wenn es am Sonntag um den begehrten Titel und das ANTON Jewellery-Bracelet geht.

Lewis’ wichtigste Hand des Tages war ein gewaltiger Coinflip gegen den Zweiten in Chips: Espen Solaas (5.680.000). Auch wenn Solaas nicht die Erfahrung von Lewis vorweisen kann, ist der Norweger trotzdem brandgefährlich – am 4. Spieltag war er durchgehend aggressiv. Solaas war fast den ganzen Tag Chipleader und wird mit mehr als 100 Big Blinds an den Final Table zurückkehren.

England und Norwegen haben es also an den Final Table geschafft, insgesamt sind sogar sechs Nationalitäten vertreten. Zu Lewis und Solaas gesellen sich Ben Richardson (4.870.000), Mike del Vecchio (3.065.000), Stefan Huber (1.975.000), Chul-Hyon Park (1.670.000) und Short-Stack Johan Schumacher (955.000).

Ausgelassene Rails waren im Pokerraum des Crown Casinos reichlich vertreten, die lautesten Fans haben Huber (die Deutschen) und Richardson (die Australier) unterstützt. Alle Spieler und Unterstützer kehren am Sonntag, den 4. Februar, an den Final Table zurück, der ohne Zweifel einer der lautesten der jüngeren Vergangenheit sein wird.

Finaltable Chipcounts

SeatPlayerCountryChip CountBig Blinds
1Espen SolaasNorway5,680,000113
2Johan SchumacherBelgium955,00019
3Mike Del VecchioUnited States3,065,00061
4Toby LewisUnited Kingdom5,835,000116
5Chul-Hyon ParkAustralia1,670,00033
6Stefan HuberSwitzerland1,975,00039
7Ben RichardsonAustralia4,870,00097

Tag 4 im Überblick

Die restlichen sieben Spieler können sich einen Tag von den Turnier-Strapazen erholen, bevor es am Sonntag weitergeht. Für 31 Spieler ging das Aussie Millions Main Event an Tag 4 zu Ende. Das Highlight des Tages war die Tatsache, dass zwei ehemalige Champions – Ari Engel (2016) und Ami Barer (2014) – immer noch im Rennen waren und die Chance hatten, das Main Event zum zweiten Mal zu gewinnen.

Dazu wird es aber nicht kommen, da beide Spieler den Final Table verpasst haben. Barer war der Erste, der auf dem 36. Platz die Segel streichen musste. Nachdem er zwei All-ins verloren hatte – einmal mit Vierern gegen Damen, dann mit Damen gegen Ass-Bube –, brauchte Barer dringend ein Double-Up. Mit Dame-Bube und neun Big Blinds versuchte er sein Glück, aber er scheiterte an Schumachers Ass-Drei.

Engel schaffte es zumindest in die Top 10, wo für ihn gegen Solaas Schluss war. Mit Pocket-Buben war er gegen Solaas’ König-Zehn All-in und vorne, aber ein König auf dem Turn ließ die Hoffnung auf den zweiten Main Event-Triumph wie eine Seifenblase zerplatzen. Engel landete auf dem 10. Platz und bekam A$120.000 ausgezahlt.

Ari Engel
Ari Engel beendet das Main Event auf dem 10. Platz (A$120.000)

Am vorletzten Spieltag gescheitert sind auch Daniel Nelson, Anthony Hachem, Tobias Hausen, der letztes Jahr Dritter geworden war, sowie der Chipleader des 2. Spieltages, Najeem Ajez. Zwei der erfolgreichsten Profis im Teilnehmerfeld wurden auf dem 15. und 14. Platz nach Hause geschickt. Nach einem Raise von Lewis ging Artur Koren mit 27 Big Blinds und Pocket-Zweiern All-in. Pech für Koren, denn Lewis hatte Könige und machte die Hoffnungen des Österreichers zunichte. Aaron Lim, ein zweimaliger APPT-Champion, schickte König-Bube gegen Richardsons Pocket-Buben ins Rennen, aber auch er musste sich kurz nach Koren geschlagen geben.

Die Bustouts von Tu Lan, Kim Au und Ross Grammer waren als nächstes an der Reihe – alle drei erhielten A$120.000. Danach ging für den Nachwuchs-Star Kahle Burns das Licht aus. Der Gewinner des Australian Poker Young Achiever Awards war bei neun verbliebenen Spielern der Short-Stack. Zehn-Sieben suited befand er für gut genug, um sein Turnierleben aufs Spiel zu setzen – Ass-Acht machte den Call und Burns begann sich zu verabschieden, nachdem auf dem Flop ein Ass aufgedeckt worden war.

Acht Spieler waren übrig, einer musste noch verschwinden, damit der Final Table offiziell war. Es dauerte drei Stunden, bis schließlich Chen An Lin nachgeben musste. Es war ein klassisches Setup – Ass-König gegen Richardsons Asse –, das Lin das Erreichen des Final Tables verwehrte.

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