Die Poker Woche: Molly's Game, Abschiede, Siege & mehr

die poker woche

Manchmal findet man einfach nicht die Zeit täglich alle Poker News zu lesen. Wie jeden Freitag, bringen wie Ihnen auch heute unter dem Titel "Die Poker Woche" die Top News der Woche in Kurzform. Viel Spass beim Schmökern.

In dieser Woche erfahren Sie in der "Poker Woche" welcher Poker Pro PokerStars verlassen hat, wer das 50.000 High Roller des PokerStars Caribbean Adventures 2018 gewonnen hat, welche Neuerungen PokerStars zu bieten hat, sie finden eine Review über Molly's Game und Vivian Saliba erklärt Ihnen den Umstieg von No-Limit Hold'em zu Pot-Limit Omaha.

Jason Mercier verlässt PokerStars

Der nächste Poker Pro, der sich von PokerStars verabschiedet hat, ist Jason Mercier. Vor ein paar Tagen haben wir darüber berichtet, dass sich Vanessa Selbst vom Online Poker Raum getrennt hat und gestern postete PokerStars die Entscheidung des Poker Pros auf Twitter.

Im PokerStars Blog schriebt er dazu:

"Nach der Geburt meines Sohnes wusste ich, dass sich die Dinge ändern würden. Eine der wichtigsten Fragen, die es zu beantworten galt, war meine Beziehung zu PokerStars. Mein Vertrag sollte Ende 2017 auslaufen, und ich war mir nicht sicher, was genau dort passieren würde. Ich hatte eine Menge Fragen, die sich um meinen Kopf drehten. Will ich jetzt überhaupt noch reisen? Wie viel kann ich reisen? Sollte ich weiterhin so viel Poker spielen? Wie wird es mit einem Baby unterwegs sein? Möchte PokerStars, dass ich mehr tue? Wird meine Frau weiterhin Poker spielen? BRAUCHEN WIR EINE VOLLZEIT-NANNY??..."

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Steve O'Dwyer gewinnt das PCA $50,000 High Roller

Steve O’Dwyer hat das $50.000 High Roller des PokerStars Caribbean Adventures 2018 gewonnen. Das Turnier kam auf 46 Entrys, die Siegprämie lag bei $769.500 – O’Dwyer schnappte sich das Preisgeld, nachdem er Byron Kaverman, der als Chipleader in den letzten Spieltag gestartet war, im Heads-Up geschlagen hatte. Der Sieg brachte O’Dwyer seinen neuntgrößten Cash ein, seine Live-Turnier-Gewinne belaufen sich jetzt auf $21.121.735. Damit prescht er in der All-Time-Money-Rangliste vom 13. Platz auf den 10. voran, kommt an Bryn Kenney, Brian Rast und Sam Trickett vorbei, und ist etwas weniger als eine Million davon entfernt, Phil Hellmuth einzuholen.

PositionPlayerCountryPrize
1Steve O'DwyerIreland$769,500
2Byron KavermanUnited States$531,860
3Jean-Noel ThorelFrance$339,480
4Erik SeidelUnited States$260,260
5Benjamin PollakFrance$203,680
6Orpen KisacikogluTurkey$158,420

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'Molly's Game' Review: "Eine Geschichte über Anstand"

Eine Sache ist jetzt klar geworden: Molly’s Game ist kein Pokerfilm, sondern ein Film, in dem Poker eher nebensächlich ist.

Vor dem Kinostart hatte ich mit Richard Roeper gesprochen und er sagte: „Ich denke, dass der Film das Zeug dazu hat, einer der besten Pokerfilme aller Zeiten zu werden.“

In seinem kürzlich erschienenen Review klingt das schon anders. Darin schrieb er: „Es ist an sich kein Pokerfilm, da die Hauptprotagonistin das Spiel nicht spielt – es ist eine Geschichte, die eng mit der Pokerkultur verwoben ist.“

Und das scheint genau das zu sein, was Regisseur und Drehbuchautor Aaron Sorkin mit dem Film beabsichtigt hatte.

Im Interview mit Cineblend erklärte er sich wie folgt:

„Dies ist kein Pokerfilm. Es gibt keine Szene im Film, in der es von Bedeutung ist, wer eine Hand gewinnt oder verliert. Tatsächlich gibt es nur eine Szene, in der wir eine komplette Hand dramatisieren. Und zwar, als Bill Camps Charakter Harlan Eustis tiltet. Ich wusste genau, was ich mit den Poker-Szenen machen wollte, weil ich bei jedem Zappen auf ESPN das Gefühl habe, dass Poker der schlechteste Zuschauersport überhaupt ist. Es ist für den Zuschauer völlig uninteressant. Es ist nicht besonders aufregend. Ich wollte kurze Schnappschüsse haben. Bruchstücke von Pokerspielen zeigen. Chips, Geld, Karten, das Abheben der Spielkarten, das Mischen, Eiswürfel, die in Gläser fallen, Zigaretten, die entzündet werden, mehr Geld, mehr Karten, Folds, Raises, solche Sachen. Ich wollte tausende dieser Filmaufnahmen haben, um damit die Poker-Szenen bauen zu können, um sie aufregend zu machen und sie immer mit der Filmprämisse zu verknüpfen – es geht nicht um das Pokerspiel, es geht darum, dass Molly sich das Pokerspiel anschaut.“

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PokerStars: Statt freier Platzwahl "Seat Me" in Europa

Wie Poker Industry Pro ($) berichtet, wird es für die Spieler im kommenden europäischen Netzwerk von PokerStars nicht möglich sein, frei über die Tischauswahl zu entscheiden.

Klassischerweise können die Spieler beim Online-Pokern durch eine Liste der verfügbaren Tische scrollen und sich die Seats aussuchen, die ihnen am besten gefallen. Das „Seat Me“-System funktioniert anders: Hier suchen sich die Spieler nur noch ein Spiel und die Stakes aus, das System bestimmt daraufhin über den Seat – das lässt sich im Prinzip mit der Art und Weise vergleichen, wie Live-Pokerräume bei der Seat-Frage verfahren.

„Mittlerweile haben wir mit Seat Me die meisten unserer anfänglichen Ziele erreicht – wir haben die Möglichkeit stark eingeschränkt, dass Spieler bestimmten Gegnern nachjagen, der Einsatz von Seating-Scripts ist nicht mehr möglich und wir haben eine Spielumgebung geschaffen, in der Hobby-Spieler mehr Hände spielen“, sagte Severin Rasset, seines Zeichens Director of Innovation and Poker Operations bei PokerStars, gegenüber Pro.

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Der Umstieg von No-Limit Hold'em zu Pot-Limit Omaha

Obwohl 888poker-Repräsentantin Vivian „Vivi“ Saliba erfolgreich No-Limit Hold’em-Turniere spielt – letztes Jahr ist sie im WSOP Main Event und im WSOP Europe Main Event im Geld gelandet –, ist die Lieblingsdisziplin der brasilianischen Profi-Spielern Pot-Limit Omaha. 2017 hat sie mehrmals einen PLO-Final Table erreichen können, bei der $10.000 Pot-Limit Omaha 8-Handed Championship hat es während der WSOP 2017 für den 11. Platz gereicht. In diesem Artikel will sie Hold’em-Spielern, die den Sprung ins PLO-Haifischbecken wagen wollen, einige Tipps auf den Weg geben.

No-Limit Hold’em ist nach wie vor die populärste Pokervariante, dafür ist Pot-Limit Omaha die Variante mit den am stärksten wachsenden Spielerzahlen. Ob Low oder High Stakes, PLO hat sich als Cashgame etabliert und auch auf den Spielplänen der meisten Turnier-Series ist Omaha zu finden.

PLO ist insbesondere für Spieler interessant, die nach einer größeren Edge suchen. Der Beliebtheitsgrad von Hold’em hat viele gute, rundum solide Hold’em-Spieler geschaffen, was es schwierig machen kann, eine Edge zu finden. PLO begeistert auch viele Freizeitspieler, die an den Tischen mehr Spaß haben wollen und deshalb dieses „Actionspiel“ ausprobieren.

Irgendwann wird auch das allgemeine PLO-Spielniveau steigen, aber aktuell können Sie tief ins PLO-Universum abtauchen und sich einen großen Wissens-Vorsprung verschaffen.

Unterschiede zwischen Pot-Limit Omaha und No-Limit Hold’em

Ein großer Unterschied zwischen PLO und NLHE ist die Vorsilbe: „Pot-Limit“. Pot-Limit bedeutet, dass eine Bet höchstens dem Betrag im Pot entsprechen kann. Am offensichtlichsten ist aber wohl die Tatsache, dass Sie vier Karten ausgeteilt bekommen statt zwei – das verändert die Strategie grundlegend.

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