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Shaked Familie verkauft alle Anteile an 888 Holdings

888

Der Aktienkurs von 888 Holdings, Inhaber von Marken wie 888poker, handelt ungefähr fünf Prozent weniger als gestern, nachdem The O Shaked Shares Trust seinen gesamten Anteil am Geschäft verkauft hat.

Sinitus Nominees Ltd, der Treuhänder von The O Shaked Shaked Shares Trust sagte, dass man beabsichtige, 46.283.534 Stammaktien zu einem Preis von 243 Pence pro Aktie zu verkaufen, wodurch sich der Anteil an 888 auf Null reduziert. Vor diesem Verkauf entsprachen die 46,3 Millionen Aktien rund 12,9 Prozent der 888 Beteiligungen.

Der Verkauf passiert nur vier Monate nachdem die Shaked Family ihre Anteile an 888 Holdings um 37 Prozent reduziert und 40 Millionen Aktien für £108 Millionen verkauft hatte, was sicherlich Übernahme-Gerüchte wird aufkommen lassen.

Hintergrund

Es wird angenommen, dass es die Shaked Familie war, die 2015 eine potentielle Übernahme durch William Hill in Höhe von 1,14 Milliarden Dollar zum Scheitern brachte. Damals konnte man in den Berichte lesen, dass die Shaked Family ein Angebot von 300 Pence pro Aktie hielt; William Hill bot nur 200 Pence pro Aktie plus eine Dividende von drei Pence pro Aktie an.

Eine Erklärung an die London Stock Exchange, als das William Hill-Angebot abgelehnt wurde, lautete: "Aufgrund einer signifikanten Meinungsverschiedenheit über den Wert mit einem wichtigen Stakeholder konnte keine Einigung über die Bedingungen eines möglichen Angebots erzielt werden, und der Vorstand des Unternehmens hat sich mit William Hill darauf geeinigt, die Gespräche zu beenden".

Die Aktien von 888 Holdings erreichten am 11. Mai 2017 schliesslich 300 Pence pro Aktie, sind aber seitdem auf rund 247 Pence gesunken, was dem Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 891,38 Millionen Pfund beschert.

Ungewisse Zukunft für 888

Ob es bei 888 Holdings zu einer Übernahme kommen wird oder nicht, bleibt abzuwarten, da die Glücksspielindustrie in Großbritannien nach wie vor vielen Veränderungen unterliegt. In jüngster Zeit gab es in Großbritannien mehrere größere Konsolidierungen, wie zum Beispiel bei Betfair und Paddy Power, GVC Holdings und bwin.party digital entertainment, sowie Gala Coral und Ladbrokes.

Apropos GVC Holdings: Mehrere Berichte auf Finanzwebseiten weisen darauf hin, dass das Unternehmen aktiv nach möglichen Übernahmen im Glücksspielsektor sucht. Kenneth Alexander, der CEO von GVC Holdings, sagte Reuters, dass sein Unternehmen ein Geschäft bevorzugen würde, das sein aktuelles Online-Portfolio erweitern würde, obwohl GVC stark mit einem dritten Angebot bei Ladbrokes Coral verbunden war, nachdem zwei vorangegangene Gespräche gescheitert waren, bei denen ein £3,6 Milliarden-Deal diskutiert wurde. Konnte GVC mögliche Bewerber für 888 sein?

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