Philipp Gruissem gewinnt das PSC Monte Carlo €25,500 Single-Day High Roller

Philipp Gruissem

Philipp Gruissem hat sich erfolgreich durch das Teilnehmerfeld des PokerStars Championship presented by Monte-Carlo Casino® €25.500 Single-Day High Rollers 2017 gekämpft. An der Bubble setzte er seine Gegenspieler unablässig unter Druck und die gesammelten Chips gab er nie wieder her.

Zwar war Gruissem der offizielle Gewinner, der auch die Trophäe zugesprochen bekam, aber Steve O’Dwyer konnte den größten Gewinn einfahren, da er zum Zeitpunkt des Deals mehr Chips als sein Kontrahent hatte.

Trotzdem konnte Gruissem bei diesem Turnier ein größeres Plus einfahren, weil er sich nur einmal eingekauft hatte, während sich O’Dwyer vier Entrys geleistet hatte.

Insgesamt versuchten sich 58 Spieler am High Roller – zusammen mit den 27 Reentrys ergab sich ein Teilnehmerfeld von 85 Spielern, die um einen Preispool in Höhe von €2.082.500 spielten.

PositionPlayerCountryEntriesPrize
1Philipp GruissemGermany1€485,135
2Steve O'DwyerIreland4€494,665
3John JuandaIndonesia1€266,550
4Justin BonomoUnited States1€205,100
5Oliver WeisGermany1€162,450
6Mikita BadziakouskiBelarus2€127,030
7Daniel DvoressCanada1€100,000
8Jason MercierUnited States2€78,100
9Nick PetrangeloUnited States2€59,350
     
10David PetersUS1€52,060
11Joao SimaoBrazil1€52,060
Philipp Gruissem

Bei nur 30 Minuten pro Blind-Level und der Möglichkeit, sich neu einzukaufen, ging es von Anfang an erbittert zur Sache. Das Turnier startete mit einer leichten Verspätung, aber nachdem die ersten Karten ausgeteilt waren, flogen die Chips durch die Gegend. Als die Anmeldephase nach acht Leveln vorüber war, zeigte die Turnieruhr 27 Reentrys an. Dan Colman, Mike Watson, David Yan und Erik Seidel hatten sich allesamt dreimal eingekauft, aber O’Dwyer war der alleinige Rekordhalter mit vier Entrys.

O’Dwyer sich für das meiste Geld eingekauft, daher hatte er folgerichtig auch die meisten Chips vor sich stehen, als das Turnier mit 12 verbliebenen Spielern – 11 Spieler konnten das Geld erreichen – in die allabendliche Pause ging. Kurz nach der Pause war für Rafael Moraes Schluss, da er mit Dame-Bube all-in war und sich keine Straße basteln konnte. Moraes war mit seinem Draw gegen Two Pair von Gruissem gelaufen, die der Deutsche auf dem Flop gecheckt hatte.

An der Bubble scheiterte ein Brasilianer und sein Landsmann Joao Simao war als nächster an der Reihe. Simao musste sich mit Ass-Sieben gegen die Pocket-Achter von John Juanda geschlagen geben. Danach verlor David Peters mit Pocket-Sechsern gegen Gruissems Ass-König – und damit war der Final Table perfekt. Die Bubble-Phase und die zwei Spieler, die gegen ihn ausgeschieden waren, hatten Gruissem vor dem Zustandekommen des Final Tables den Chiplead eingebracht.

Am Final Table war das Turnier für mehrere Spieler schneller vorbei, als sie sich hinsetzen konnten. Nick Petrangelo (Dame-Bube vs. Ass-Drei) und Jason Mercier (Ass-Bube vs. Pocket-Siebener) hatten keine Chance gegen Gruissem, während sich Oliver Weis um Daniel Dvoress (Ass-Drei vs. Ass-Zehn) und Mikita Badziakouski (Zwei-Zwei vs. Ass-König) kümmern sollte.

Weis hatte an der Bubble einen kleinen Stack – jetzt mussten ihn seine Gegenspieler wieder ernst nehmen. Kurz darauf war er trotzdem der nächste Spieler, der ausgeschieden war. Juanda ging am Button mit Ass-König all-in, Weis wagte im Small Blind den Reshove mit Pocket-Achtern, nur um von O’Dwyer mit Buben im Big Blind gecallt zu werden. Juanda bastelte sich eine Straße für das Triple-Up und O’Dwyer gewann den Side Pot gegen die Achter von Weis, die sich nicht verbessern konnten.

Für Justin Bonomo war mit König-Dame gegen die Pocket-Vierer von Gruissem Schluss und Juanda versuchte sein Glück ebenfalls mit König-Dame, die an den Pocket-Achtern von O’Dwyer scheitern sollten.

Philipp Gruissem

Gruissem und O’Dwyer einigten sich sofort auf einen Deal. O’Dwyer waren €494.665 sicher, während Gruissem €465.135 ausgehandelt hatte. Die beiden Spieler wollten um die restlichen €20.000 im Preispool und die Trophäe „flippen“.

Nach zwei Händen, in denen die Spieler blind all-in gegangen waren, war das Turnier zu Ende. Die erste Hand gewann Gruissem mit einem Full House, die zweite mit der Nut-Straight. O’Dwyer, der anscheinend kein besonderes Talent dafür hat, blind all-in zu gehen, konnte beide Male keine nennenswerte Hand vorweisen.

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