Carnegie Mellon AI besiegt erneut Poker Pros

AI Beats Chinese Poker Pros

Lengpudashi, eine weitere künstliche Intelligenz der Carnegie Mellon-Universität, hat am 10. April 36.000 Hände gespielt und sechs chinesische Spieler für $793.327 geschlagen – gespielt wurde natürlich mit virtuellen Chip-Einsätzen.

Das Programm ist eine Version von Libratus – dem Bot war im Januar über 120.000 Hände ein ähnliches Kunststück in Pittsburgh gelungen. Libratus spielte 20 Tage lang No-Limit Hold’em Heads-Up gegen vier Poker-Profis.

Wie aus einer Pressemitteilung der Carnegie Mellon hervorgeht, wird das Unternehmen, das für beide künstliche Intelligenzen verantwortlich ist, die Strategic Machine Inc., einen Gewinn von $290.000 mit nach Hause nehmen.

Wenn wir die Resultate beider Bots miteinander vergleichen, wird deutlich, dass Lengpudashi mit einem größeren Abstand als Libratus gewonnen hat: Libratus konnte pro Hand 147 Milli-Big-Blinds gewinnen, Lengpudashi sogar 220 Milli-Big-Blinds.

Ein Milli-Big-Blind entspricht einem Tausendstel eines normalen Blind-Einsatzes und ist eine sinnvolle Maßeinheit, um die Poker-Effizienz der KI zu beurteilen.

Die chinesischen Profis des Team Dragon wurden von Alan Du angeführt, der im echten Leben als Risikokapital-Anleger in Shanghai tätig ist und 2016 ein WSOP-Bracelet gewinnen konnte. Die ganze Veranstaltung wurde von Kai-Fu Lee organisiert, der ein ehemaliges Fakultäts-Mitglied und Absolvent der Carnegie Mellon ist und aktuell als CEO bei Sinovation Ventures arbeitet.

Foto von Carnegie Mellon University

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