WSOP 2018
2018 World Series of Poker

Tony G antwortet auf Russland's Bann

Tony G

Antanas Guoga, der in der Pokerwelt liebevoll als „Tony G“ bekannt ist, steht seit kurzem auf der Liste europäischer Parlamentsmitglieder, gegen die ein Einreiseverbot nach Russland ausgesprochen wurde.

Wie Politico Europe berichtet, sagte Guoga, dass der mögliche Grund für das Einreiseverbot die Unterstützung der litauischen Energieunabhängigkeit und anderer Interessen des Landes sein könnten, die er in einer Anhörung im Europäischen Parlament zum Ausdruck gebracht hat – bei dieser Sitzung war auch ein russischer Diplomat anwesend.

Guoga reagierte auf Facebook darauf, dass er jetzt auf der schwarzen Liste steht. Dort schrieb er, dass sein Verbrechen Pokerfans zufolge darin bestand, dass er den russischen Repräsentanten Ralph Perry, geschlagen hätte und ihn „zurück nach Russland geschickt“ hätte, nachdem er schlecht gespielt hatte.

Und weiter im Poker-Jargon: Nachdem er den russischen Spielern fortwährend mitgeteilt hatte, „to get on their bikes“, haben sie die Geduld mit ihm verloren – so Tony G auf seiner Facebook-Seite.

„Die Wahrheit ist, dass ich die russischen Pokerspieler und das gemeine russische Volk immer respektiert habe und weiter respektieren werde,“ sagte Guoga und stellte nebenbei fest, dass einer seiner besten Freunde aus Russland kommen würde.

Und er verteidigte sich weiter:

„Nachdem ich die Russian Poker Championship 2007 in Moskau gewinnen konnte, habe ich mein ganzes Preisgeld – $250k – an ein russisches Waisenhaus gespendet. Dabei habe ich persönlich überwacht, wofür das Geld eingesetzt wurde.“

Aber trotzdem glaubt Goago, dass es noch einen anderen Grund geben könnte, warum er auf die schwarze Liste gesetzt wurde und er ist bereit, den Preis dafür zu zahlen.

„Der naheliegende Grund, auf der Liste zu stehen, ist natürlich, Werte wie Freiheit und Demokratie öffentlich zu vertreten,“ sagte er.

Guoga gratulierte partypoker abschließend zu den vielen Spielern, die am partypoker Million Sochi-Event teilnehmen werde und sagte, dass es schade wäre, dass er nicht mitspielen könnte.

„Ich hätte gewonnen und das ganze Geld an ein Waisenhaus vor Ort gespendet, weil die Oligarchen manchmal vergessen: Wer teilt, nimmt Anteil!“, so Tony G.

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