£32,000 Bussgeld wegen Organisation illegaler Poker Turniere

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Zwei Personen wurden für schuldig befunden und müssen jetzt Prozesskosten und Geldstrafen in Höhe von £32.000 begleichen. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie illegale Pokerturniere in einer Poolbar in London veranstaltet hätten.

Nicholas Clark und Luke Flack haben im Pool Bar Private Members Club in der Londoner Cambridge Road unerlaubt Pokerturniere veranstaltet. Sechsmal die Woche wurden Preisgelder von bis zu £50.000 ausgespielt. Der Kingston Crown Court hatte seit einem Jahr Kenntnis davon, dass Clark und Flack widerrechtlich Turniere ausrichten, bevor die Polizei die Poolbar im Dezember 2014 durchsucht hat. Dabei stellte sich heraus, dass der Poker-Club nur Mitgliedern offenstand.

Sowohl Clark als auch Flack wurden für schuldig befunden, ein nicht genehmigtes Casino zu betreiben, was dem Artikel 37 des Gambling Acts von 2005 zuwiderhandelt. Bei der Anklage wurde Ihnen vorgeworfen, das deliktische Eigentum verborgen, verschleiert, verwandelt, übertragen oder entfernt zu haben, um das deliktische Eigentum in Verbindung mit illegalen Poker-Partien zu benutzen oder zu kontrollieren.

Richterin Judith Coello verurteilte die beiden zu einer Geldstrafe von £29.000, die an den Kingston Council zu leisten ist. Des Weiteren wurde Clark zu einer weiteren Geldstrafe von £2.300, Flack zu einer von £1.000 verurteilt.

Jan Gransden, Group Manager Enforcement beim Kingston und Sutton Shared Environment Service, gab zu Protokoll: „Der Kingston Council toleriert keine Form des illegalen Handels. Poker-Clubs wie der Pool Bar Private Members Club in der Cambridge Road werden gefunden und geschlossen, ihre Betreiber werden bestraft. Wir werden immer eine harte Linie fahren und für genauso harte Strafen plädieren, mit denen etwaige Lizenzen widerrufen und die Räumlichkeiten geschlossen werden. Wir hoffen, dass diese Strafverfolgung an all jene in unserer Gemeinschaft in Kingston, die illegale Glücksspiele veranstalten oder eine andere Form des illegalen Handels unterhalten, eine klare Nachricht sendet.“

Paul Evans, der Head of Legal Services der South London Legal Partnership, der den Kingston Council repräsentiert, sagte: „Richterin Coello hat erkannt, dass es sich um ein ernsthaftes Vergehen gehandelt hat. Die Versuche der Verteidigung, die Pool Bar als Privat-Club für Mitglieder darzustellen, war von Anfang an mehr Schein als Sein. Stattdessen wurde er als kommerzielles Unternehmen betrieben, das Einzelpersonen finanzielle Vorteile versprechen sollte. Es war kein von Mitgliedern betriebener Club, der die Mitglieder begünstigt hätte. Die strengen Regulierungen zu ignorieren, die bei Casinos Anwendung finden, führte dazu, dass wehrlose Menschen nicht den Schutz erfahren haben, den ihnen das Gesetz zusichert.“

Die Club-Manager Jamie Kirkpatrick und David Thompson haben beide zugegeben, das Grundstück für kriminelle Machenschaften genutzt und kontrolliert zu haben. Beide kamen allerdings mit einer Verwarnung davon, statt zu einer Geldstrafe verurteilt zu werden.

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Matthew Pitt

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