Full Tilt und PokerStars fusionieren im Frühling

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PokerStars and Full Tilt
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  • Full Tilt und PokerStars wollen im Frühling ihre Kräfte bündeln und als ein Liquiditätspool fungieren.

Full Tilt und PokerStars wollen im Frühling ihre Kräfte bündeln und als ein Liquiditätspool fungieren; jede Seite soll aber weiter bestehen bleiben mit einigen Marken-spezifischen Promotionen.

Der Zusammenschluss zuerst von Stewart Dunlop auf PokerTube berichtet und von Chris Grove im OnlinePokerReport bestätigt, soll im Frühling über die Bühne gehen.

PokerStars, die weltweit führende Poker Marke kaufte Full Tilt im Jahr 2012, das Ergebnis war leider nicht sehr erfolgreich. Der Traffic auf der Seite lag laut PokerScout ausserhalb der Top 10 und verlor weiter an Boden nachdem es Änderungen an der Cashgame Tisch-Auswahl gab.

Zum Zusammenschluss meinte Grove: "Ich weiß nicht, ob es unvermeidlich war, aber es war immer auf dem Tisch", so Grove zu Pokernews . "In einer Welt, in der Full Tilt eine einzigartige Nische oder Halt gefunden hätte, oder in einer Welt, in der Online-Poker-weiter expandieren würde, denke ich, wäre es möglich gewesen beide Räume weiterhin separat zu führen. Erst als klar wurde, dass Full Tilt keinen Halt finden würde, begann eine Fusion Form anzunehmen."

In seinem Artikel wies DellaFave darauf hin, dass es zu früh sei die Übernahme einen Fehler zu nennen, denn es ist schwer zu erkennen, ob ein anderer Weg nicht zu einem Niedergang geführt hätte. Entscheidungsträger von Amaya, der Muttergesellschaft von Pokerstars einigten sich nun offenbar, den Stecker jetzt zu ziehen und einfach die Liquidität zwischen den beiden Räumen zusammenführen und veröffentlichten dies in einer Pressemitteilung.

PokerNews hat mit Grove gesprochen. "Es ist wirklich schwer allgemein gültige Erkenntnisse aus Full Tilt zu ziehen", sagte Grove. "Es ist offensichtlich eine einzigartige Marke, die in einem einzigartigen Kontext existiert. Das hat so funktioniert, oder auch nicht. Für andere Räume oder Netzwerke ist das so jedenfalls nicht so einfach anwendbar.“

"Es wäre aus Amayas Sicht besser gewesen, wenn man mit Full Tilt einen Sandkasten für Online-Poker-Innovation erzeugt hätte, Full Tilt und PokerStars zu stärken, bzw. das Interesse an Online Poker generell zu stärken. Das hat vielleicht im Kleinen funktioniert aber nicht soweit, dass es den Betrieb beider Marken rechtfertigt."

Die Presseaussendung hebt einige Vorteile für die Pokerspieler hervor.

"Full Tilt Spieler werden auch weiterhin ihren Lieblingspokerraum und innovative Belohnungen wie The Deal genießen", steht in der Pressemitteilung. "Daneben haben die Spieler Zugang zu einer größeren Auswahl an Spielen, Buy-in Ebenen und Turnieren, sowie Zugang zu größeren Preispools. Pokerstars-Spieler profitieren vom Liquiditätsschub, einer verbesserten Software und einem größeren Entwicklungsteam."

Im Wesentlichen werden die Spieler in der Lage sein, sich über die Full Tilt Software anzumelden, aber sie werden ihre Pokerstars Namen verwenden; Spieler mit Konten auf beiden Seiten werden ihren Pokerstars Account verwenden. Spieler ohne Pokerstars-Konten werden aufgefordert, einen zu erstellen. Die Pressemitteilung erläutert, dass das Unternehmen auch weiterhin eine „Zwei Marken Strategie“ fahren werden.

Ob dies jedoch langfristig der Fall sein wird, ist eine offene Frage, denn Dunlop's Quellen zeigten die Möglichkeit an, dass Full Tilt ganz eingestampft werden könnte. Grove wies jedoch darauf hin, dass Amaya versuchen könnte, die beliebte Full Tilt Software zu verkaufen, wenn die Online-Poker-Gesetzgebung in den USA sinnvolle Fortschritte macht.

"Der Verkauf von Full Tilt (auch wenn es nicht sofort ersichtlich ist, wer der Käufer sein würde) könnte ein kleiner Glücksfall für Amaya sein - wahrscheinlich zwischen $ 10 und $ 50 Millionen, je nachdem, wie der Deal strukturiert wäre", so Grove zu Pokernews . "Die Plattform könnte auch eine interessante Trumpfkarte im Umgang mit potenziellen Partnern sein."

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