Amaya und GVC geben $1.4 Mrd. Angebot für Bwin.Party ab

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Amaya Gaming, die Muttergesellschaft von PokerStars und Full Tilt, hat ein Angebot von £900 Millionen (ungefähr $1.39 Milliarden) für den Kauf der bwin.party Gruppe abgegeben, laut Informationen der Financial Times am 7. Juli.

Wie von PokerNews am 20. Mai berichtet, schloss sich Amaya mit GVC Holdings zusammen, dem Sportwetten- und Glücksspielunternehmen, welches Online Anbieter wie Sportingbet, CasinoClub und Betboo betreibt.

"Wir befinden uns immer noch in Gesprächen mit bwin.party und wir können keine Details hierzu kommentieren," sagte ein Sprecher von GVC gegenüber The Daily Telegraph. bwin.party konnte für Kommentare zu dem Unterfangen nicht erreicht werden.

Amaya und bwin.party waren Berichten zufolge seit November 2014 in Verhandlungen, als Paul Murphy und Bryce Elder von Financial Times in der Live Markets Sektion des Magazins berichteten, dass "fortgeschrittene Verhandlungen zwischen bwin.party und einem potentiellen Käufer " bereits seit über einem Monat stattgefunden haben.

Amaya und bwin.party befanden sich seit November 2014 in Verhandlungen

Kurz darauf wurde das Gerücht vom Vorstand von bwin.party in einem an die Medien gesendeten Statement bestätigt. "In Bezug auf die jüngsten Spekulationen in den Medien über ein mögliches Gebot für bwin.party," hieß es in der Mitteilung, "bestätigt der Vorstand von bwin.party, dass Vorgespräche mit einer Vielzahl von interessierten Beteiligten stattgefunden haben, um durch potenzielle Unternehmenszusammenschlüsse einen Mehrwert für die bwin.party Aktionäre zu schaffen."

Wenn dies gelingt, dann würde die Operation Amaya ermöglichen, in den U.S. Online Poker Markt mit Partypoker einzusteigen, einen legalen Poker Room in New Jersey zu starten, und einer der weltgrößten Anbieter in der Sportwettenbranche zu werden.

Außerdem würde der Erwerb verhindern, dass bwin.party in die Hände von 888holdings fiele, dem Mutterunternehmen von 888poker und 888casino. 888poker soll sich ebenfalls in fortgeschrittenen Verhandlungen mit der Gruppe befunden haben.

Amayas Konkurrent 888holding soll sich Berichten zufolge ebenfalls in Verhandlungen mit bwin.party befunden haben

Die Nachricht über das $1.39 Milliarden Gebot für bwin.party erzeugte keine besondere Begeisterung in den internationalen Märkten, und die beiden Bieter schlossen die Handelszeiten in den roten Zahlen ab.

Wie in den untenstehenden Graphen ersichtlich ist, schlossen die Aktien von Amaya - gelistet an der Toronto Stock Exchange (AYA:TO) und an der Nasdaq (AYA) seit dem 8. Juni, die gestrige Session mit Werteverlusten von 0.6 Prozent bzw. 1.99 Prozent ab.

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Für GVC Holdings lief es etwas schlechter, da die Aktie des Unternehmens am Mittwoch 3.56 Punkte während der ersten Hälfte der Handelssession an der London Stock Exchange einbüßte.

Die negative Performance von GVC wurde jedoch auch von den Schwierigkeiten beeinflusst, die derzeit alle europäischen Märkte seit der Finanzkrise Griechenlands und dem Crash des chinesischen Aktienmarktes erfahren haben.

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Der Mittwoch an der London Stock Exchange verlief auch für bwin.party negativ, die Aktien des Unternehmens fielen um 3.43 Prozent.

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Trotz der verhaltenen Reaktionen der Märkte scheinen die Analysten für alle beteiligten Parteien die Übernahme durch Amaya als positiv einzuschätzen, da sowohl Amayas als auch bwin.partys Aktien weiterhin auf „Kaufen“ gesetzt wurden.

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Name Surname
Giovanni Angioni

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