Das war mein Poker Jahr: Martin Sturc

martin sturc

Das Jahr 2014 ist zu Ende und auch für Profis aus der Pokerszene war es an der Zeit Resumee zu ziehen. Wir wollten von Martin Sturc wissen, was er vom Jahr 2014 in Erinnerung behalten wird.

Dein Karriere Highlight 2014?
Mein persönliches Karriere Highlight in diesem Jahr war die Fertigstellung meiner Magisterarbeit "SKILL BEATS LUCK - Der Geschicklichkeitsfaktor im Pokerspiel", an welcher ich über zwei Jahre lang geschrieben habe. Hier habe ich meine Gedanken, warum Poker als Geschicklichkeitsspiel zu klassifizieren ist, auf 180 Seiten zu Papier gebracht und diese mit wissenschaftlichen Erkenntnissen gestützt.

Das hat mich 2014 gefreut?
Besonders gefreut hat mich in diesem Jahr die fruchtbare Zusammenarbeit mit Stephan Kalhamer. Ich war als Coach für das Gaming Institute in Deutschland und Österreich unterwegs und auch bei den Trainingscamps auf Mallorca und in Hinterglemm mit dabei.

Das hat mich 2014 geärgert?
Wir haben mit der Austrian Pokersport Association zu Beginn des Jahres Spielerlizenzgebühren eingeführt, um den Verband auf gesunde finanzielle Beine zu stellen und unsere Tätigkeiten weiter ausbauen zu können. Einige Vereine bzw. Spieler haben mit Unverständnis reagiert, obwohl es auch in anderen Sportarten üblich ist, Mitgliedsgebühren einzuheben und diese zudem nicht wirklich hoch waren und ein tolles Angebot für alle Spieler beinhaltet.

Dieser Spieler hat mich in diesem Jahr besonders beeindruckt? Warum?
Besonders beeindruckt hat mich in diesem Jahr die Leistung von Florian Ferstl, dem Kapitän der Österreichischen Poker-Nationalmannschaft. Er konnte den Einzelbewerb der Österreichischen Staatsmeisterschaften für sich entscheiden. Dies ist insbesondere bemerkenswert wenn man bedenkt, dass er im Jahr zuvor den 2. Platz belegte und damit eindrucksvoll seine Klasse unter Beweis stellte.

Welche Ziele hast Du Dir für 2015 gesetzt?
Ich möchte 2015 meine Position als Pokercoach weiter stärken und auch ein Buch mit fundamentalen spieltheoretischen Konzepten herausbringen. Zudem werde ich weiter mit dem Team der Austrian Pokersport Association an der Etablierung von Poker als Denksport arbeiten und freue mich schon jetzt auf die neuen Herausforderungen im nächsten Jahr!

Vielen Dank Martin für das Gespräch und alles Gute im jahr 2015!

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