2014 WSOP November Nine: Martin Jacobson

“Es fühlt sich unglaublich an, es so weit in solch einem großen und bedeutsamen Turnier geschafft zu haben… das ist wahrscheinlich bisher mein größter Erfolg.” — Martin Jacobson.

Martin Jacobson ist einer der beständigsten Spieler im Poker, und er bewies dies im 2014 World Series of Poker Main Event, als er Tag 1a als Chip Leader beendete und daraufhin in die November Nine einzog. Nur zwei andere Spieler — Joe Cada und Ben Lamb – haben dies geschafft, seitdem das Konzept der November Nine im Jahre 2008 eingeführt wurde.

Ursprünglich aus Stockholm, Schweden, ist Jacobson nun in London beheimatet, von wo aus er um die Welt reist. Seit 2008 hat Jacobson über 4.8 Millionen Dollar in Turnier Gewinnen angehäuft, ohne Berücksichtigung des Geldes, das er nun im WSOP Main Event 2014 gewinnen wird.

Jacobson, der derzeit Zweiter in der Schwedens All-Time Money List hinter Chris Bjorin ist, erschien erstmals in der Poker Szene, als er Dritter im 2008 European Poker Tour Budapest €4,350 Main Event für €197,904 wurde. Weniger als ein Jahr später wurde er Zweiter hinter seinem schwedischen Kollegen Ragnar Astrom im World Poker Tour Venice €4,400 Main Event für €238,840.

Jacobson setzte seinen Erfolg in Europa fort, einschließlich zweier 2. Plätze auf der EPT. Der erste kam im August 2010, als er Zweiter hinter Toby Lewis im EPT Vilamoura Main Event für €297,985 wurde. Der zweite kam im Januar 2011, als er den 2. Rang hinter Lucien Cohen im EPT Deauville Main Event für €560,000 belegte.

Jacobsons weitere EPT Highlights sind ein 4. Platz bei der 2011 EPT Berlin für €230,000 und der 10. Platz im 2012 PokerStars Caribbean Adventure Main Event für $101,000.

Was die WSOP angeht, war Jacobsons erster Cash im Jahre 2009, als er Achter in einem $1,500 No-limit Holdem Event für $65,486 wurde. Erstaunlicherweise war sein zweiter WSOP Cash ebenfalls an einem Final Table, als er ein Jahr später Vierter in einem anderen $1,500 Event wurde und ein Preisgeld in Höhe von $183,345 gewann. Im Jahre 2012 gelangte Jacobson an den Final Table von Event #5: €10,000 Mixed-Max No-Limit Hold’em bei der WSOP Europe und wurde Siebter für €42,094, und im Jahre 2013 erzielte er einen 6. Platz beim $111,111 One Drop High Roller für $807,427, dem größten Cash seiner Karriere. Natürlich hat er nun im kommenden November die Chance, diesen zu übertreffen.

“Allein schon den Final Table erreicht zu haben, hat mein Leben bereits etwas beeinflusst,” sagte Jacobson zu PokerNews. “Es gibt eine Menge Geld zu gewinnen, und die Auszahlungsstruktur ist einigermaßen flach, das ist definitiv etwas, was man berücksichtigen muss.”

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Martin Jacobson startet am Final Table als Achter in Chips

Wie zuvor erwähnt, gelang es dem Schweden, seinen Chip Lead von Tag 1 in das Erreichen von Tag 7 umzusetzen. Nach eigener Aussage war er niemals all-in und damit sein Turnierleben in Gefahr, und er beendete jeden Tag unter den Top-30 Stacks. Jacobson war an Tag 1a der Chip Leader mit 200,100, und an Tag 2 baute er dies auf 342,700 Chips aus, was dem 21. Platz unter den 1,864 weitergekommenen Spielern entsprach. An Tag 3 steigerte Jacobson seinen Stack auf 721,500, was die 29. Position unter 746 Teilnehmern bedeutete.

Jacobsons Beständigkeit ging an Tag 4 weiter, als er mit 1.594 Millionen endete — gut für den 18. Platz von 291 Spielern — und auch an Tag 5, als er bereits 14. von 79 mit 3.925 Millionen Chips war. Tag 6 sah schließlich die Rückkehr von Jacobson als Chip Leader, als er 22.335 Millionen Chips eintüten konnte, und damit der Big Stack unter den letzten 27 Spielern war. Jacobson verlor ein wenig an Tag 7 und beendete diesen schließlich mit 14.9 Millionen Chips, was ihm die achte Position am Final Table einbrachte. Interessanterweise hatte seine Chip Position auch einigen Einfluss außerhalb des grünen Filzes.

Wie Rich Ryan in seiner neuesten Five Thoughts Ausgabe erklärte, hatte Team Media Jacobson in Daniel Negreanu’s $25K Fantasy League. Wenn Jacobson als Sechster in Chips abgeschlossen hätte, wären sie break even gewesen, und wenn er Fünfter in Chips oder besser geworden wäre, hätten sie einen kleinen Profit gemacht. Dies geschah jedoch nicht, und Ryan vermutete, daran war der kleine Fehler zu Beginn des inoffiziellen Final Table schuld gewesen. Sehen Sie, was er zu sagen hatte, indem Sie hier klicken.

Werfen Sie dort gleichzeitig auch einen Blick auf Remko Rinkemas Interview mit Jacobson an dem Tag, als er in die November Nine einzog:

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