2014 WSOP November Nine: Felix "FallAtYourFeet" Stephensen

“Ich hoffe wirklich, dass ich etwas für die Akzeptanz des Poker als Sport oder Beruf in Norwegen tun kann, und ich würde gern ein guter Botschafter des Sports sein … Ich habe damit viele Jahre meinen Lebensunterhalt verdient, so dass die Menschen sehen können, dass es nicht alles Glück ist. Es ist wirklich etwas, worin man ziemlich gut sein kann und die Resultate werden kommen, wenn du hart arbeitest.” – Felix Stephensen

Ursprünglich aus Oslo, Norwegen, nennt Felix Stephensen derzeit London sein Zuhause. Der am 22. Juli 1990 geborene Stephensen verdient seinen Lebensunterhalt mit Poker. Dies tut er vor allem online unter dem Alias “FallAtyourFeet,” und gemäß den Online Tracking Sites ist er seit 2011 mehr als $300,000 im Plus.

Stephensen, der gut mit dem norwegischen Online Pro Ola “no_Ola” Amundsgard befreundet ist, kann man gewöhnlich an den $25/$50 Pot-limit Omaha Tischen finden, obwohl er auch für Shots hinauf bis zu $200/$400 bekannt ist. Dadurch hat er eine hohe Reputation und eine loyale Fangemeinde in der Online Poker Community erworben.

Was das Live Poker betrifft, kann Stephensen bisher nur zwei Cashes in seiner Bilanz vor dem WSOP Main Event vorweisen. Der erste ist ein 12. Platz in der Norwegischen Meisterschaft 2009 beim £1,000 No Limit Holdem Main Event für £3,585 und der andere war ein 92. Platz bei der 2013 European Poker Tour Barcelona im Main Event für €12,700.

Stephensen reiste mit Freunden nach Las Vegas für die 2014 World Series of Poker und brachte das $10,000 Buy-in direkt für das Main Event auf. Dann tauschte er sieben Prozent mit Amundsgard aus, der den 237. Platz im Turnier für $38,634 belegte. Offensichtlich wird Amundsgard nun trotzdem noch einen spannenden November haben:

Stephensens Main Event Abenteuer begann am Tag 1c, als er seinen Startstack lediglich von 30,000 auf 39,350 steigern konnte, was Rang 1,237 der 2,571 verbliebenen Spieler bedeutete. Day 2 war ein wenig besser, als er sich auf 120,800 Chips heraufarbeiten konnte, was ihm Position 634 von 1,864 brachte. An Tag 3 wuchs sein Stack auf 362,000 – damit war er 185. von 746 – und an Tag 4 verdoppelte er noch einmal auf 739,000 Chips – und war damit 102. von 291 Spielern.

An Tag 5 baute Stephensen seinen Stack auf 1.355 Millionen Chips aus, doch dies bedeutete nur den 56. Platz unter den 79 überlebenden Spielern. Schließlich beendete Stephensen am Tag 6 diese “Flaute” und konnte am Ende auf einen respektablen Stack von 7.74 Millionen verweisen, womit er bereits Neunter in Chips unter den letzten 27 Spielern war. Dieser Stack erlaubte Stephensen nicht nur zu überleben, sondern gab ihm auch die Möglichkeit, ihn auf 32.775 Millionen Chips auszubauen, was gleichbedeutend mit dem zweiten Platz am Final Table war.

Wenn es eine spezielle Hand gab, die Stephensen in die November Nine verhalf, dann war es diejenige in Level 33 (120,000/240,000/40,000), als Mark Newhouse in mittlerer Position auf 500,000 erhöhte und Tom Sarra Jr callte. Bruno Politano ging vom Cutoff mit, und Stephensen brachte eine 3-bet auf 2.25 Millionen vom Small Blind. Newhouse foldete, Sarra erhöhte erneut auf 6.7 Millionen und Politano passte. Stephensen ging darauf hin all-in mit 14.64 Millionen und Sarra callte.

Sarra: {k-Diamonds}{q-Hearts}
Stephensen: {a-Spades}{k-Spades}

Mit nahezu 25 Millionen im Pot kam nun der Flop mit {8-Spades}{9-Spades}{a-Clubs}. Stephensen traf sein As und erhielt außerdem den Nut Flush Draw. Durch die {7-Hearts} auf dem Turn war Sarra drawing dead, und der River {2-Clubs} bedeutete für ihn das Aus auf dem 15. Platz für $441,940, während Stephensen den Chip Lead mit 27.86 Millionen übernahm.

“Nicht wirklich eine Hand, die mich ins Schwitzen brachte – obwohl ich so etwas sehr mag - doch ich denke es war in Ordnung,” sagte Stephensen zu PokerNews bezüglich dieser Hand.

Mehr über Stephensen gibt es im Interview mit PokerNews am Tag, als ihm der Einzug in die November Nine gelang:

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