Glücksspielstaatsvertrag neu: 15 +1 ist nicht 16

Glücksspielstaatsvertrag neu

Die deutschen Ministerpräsidenten haben einen erneuten Anlauf zu einem einheitlichen deutschen Glücksspielstaatsvertrag genommen und konnten keine Einigung finden. Zukünftig soll es in Deutschland ein System 15 + 1 geben.

Die Adler kreisten und ein Mäuslein ward geboren. So könnten man die Ergebnisse der letzten Konferenz der deutschen Ministerpräsidenten zusammenfassen. Erneut konnten sich die 16 nicht auf ein bundesweit einheitliches Glücksspielgesetz neu einigen, das ab 01.01.2012 bekannlich in [Removed:292] treten muss, da die alte Regelung ausläuft.

Der Kompromiss sieht nun ein System 15 +1 vor. Das bedeutet, es wird voraussichtlich ein liberalisiertes und reguliertes System in Schleswig-Holstein und eine Regelung für Rest Deutschland geben. Diese wurde zwar nach der umfassenden Kritik am letzten Entwurf etwas entschärft, doch Online Poker bleibt verboten.

Der neue Entwurf sieht die Schaffung von 20 Lizenzen für Sportwetten und eine Steuer von 5 % vor. Für Schleswig-Holstein wurde eine eigene Beitrittklausel geschaffen, doch Deutschland nördlichstes Bundesland denkt vorläufig nicht daran.

Deren Ministerpräsident verweist auf sein erst kürzlich beschlossenes gültiges Gesetz und denkt vorläufig nicht daran seinen eigenständigen Weg zu verlassen. Die Zeit für eine Einigung wird knapp. so wie es derzeit aussieht, hat Deutschland 2012 zwei unterschiedliche Poker Gesetzgebungen.

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