Poker After Dark: $150,000 NLHE Cash Game Rückblick - Woche 1

Poker After Dark Lineup

Es ist eine Weile her, seit wir das letzte Mal eine Folge von Poker After Dark (PAD) analysiert haben - vier Monate um exakt zu sein und damit vor den Ereignissen rund um den Black Friday. Während PokerStars' The Big Game aus dem TV-Programm genommen wurde, liefen alte Folgen von PAD weiter. Bis letzte Woche, denn da wurde eine neue Folge des $100,000 Cash Game gesendet.

Dieses Format hat sich in der Vergangenheit als ideal für PAD erwiesen und damit war es keine Überraschung, dass es beibehalten wurde. Allerdings war es doch ein kleiner Schock, als wir einen Blick auf das Line-Up warfen: Statt klassischen High-Stakes-Profis wie Tom "durrrr" Dwan oder Patrik Antonius griff man auf unkonventionellere Spieler zurück. Sa sah das Line-Up aus:

Seat 1: Mike Matusow
Seat 2: Jean-Robert Bellande
Seat 3: Peter Jetten
Seat 4: Brandon Adams
Seat 5: Chris Ferguson
Seat 6: Michael Mizrachi

Das Cash Game wurde zwar schon vor dem Final Table der 2010 World Series of Poker gedreht (so sprach etwa Mizrachi über seine Vorfreude, Teil der November Nine zu sein), die Folge wurde aber noch nie ausgestrahlt. Es wurde $200/$400 No-Limit Hold'em mit einem Minimum-Buyin von $100,000 gespielt. Hier sind einige der interessanten Hände:

Jetten vs. Mizrachi: In einer der ersten spannenden Hände eröffnete Michael Mizrachi aus Mid-Position mit {7-Clubs}{6-Clubs} auf $1,100 und bekam von Peter Jetten, der {6-Spades}{6-Hearts} hielt, den Call aus der Small Blind. Brandon Adams erhöhte mit {k-Diamonds}{k-Hearts} anschließend auf $4,400. Mizrachi und Jetten bezahlten und checkten den Flop mit {2-Diamonds}{4-Diamonds}{3-Hearts}.

Adams spielte $7,000 an, Mizrachi foldete, Jetten callte. Der Turn {2-Hearts} wurde von beiden gecheckt, am Turn wurde die {7-Spades} aufgedeckt. Jetten checkte und Adams spielte $15,000 an. Jetten überlegte lange, warf dann aber weg. "Ich dachte wirklich, dass er eine ganz starke Hand hatte", erklärte er anschließend im Interview. Adams sicherte sich damit $42,500.

Einer für Bellande: Chris Ferguson raiste auf $1,100 mit {10-Spades}{9-Spades} und bekam den Call von Michael Mizrachis {a-Spades}{q-Spades}. Jean-Robert Bellande stieg mit{q-Diamonds}{8-Diamonds} aus dem Small Blind ebenfalls ein und checkte den Flop mit {7-Hearts}{8-Hearts}{2-Clubs}. Ferguson spielte $2,700 an, Mizrachi foldete und Bellande callte.
Beide Spieler checkten das {a-Hearts} am Turn und Bellande checkte auch die {3-Diamonds} am River. Ferguson spielte $6,000 an, Bellande bezahlte und sicherte sich den $21,400 Pot.

Adams flopt ein Set: Jean-Robert Bellande eröffnete mit $1,200 aus Mid-Position mit Pocket-Zweien und bekam den Call von Brandon Adams vom Button und Michael Mizrachi aus dem Big Blind. {k-Hearts}{q-Spades}{8-Clubs} am Flop bescherten Adams ein Set und er spielte $2,500 an. Mizrachi bezahlte mit Mid-Pair, während Bellande foldete.
Die {6-Clubs} am Turn check-callte Mizrachi für $7,000, am Turn wurde ein {k-Diamonds} aufgedeckt. "Ich wusste, dass er kein Two-Pair getroffen hatte, dass sich am River zu einem Full House verwandelte. Damit wusste ich, dass ich die beste Hand hatte", erklärte Adams. "Aber ich versuchte meine Hand wie einen Bluff aussehen zu lassen."
Mizrachi checkte, Adams spielte $20,000 an und bekam den Call. Adams sicherte sich damit $63,100.

Eine Vier-Bet von "The Mouth": Die Action foldete zu Mike Matusow, der vom Cut-off mit {a-Spades}{9-Diamonds} auf $1,200 erhöhte. Brandon Adams blickte in {9-Hearts}{8-Diamonds} und reraiste auf $4,600. Matusow erhöhte weiter auf $11,000 und sein Gegner warf weg. "Zeig einmal eine Hand her, du Hund", forderte ihn Jean-Robert Bellande danach auf und Matusow öffnete die Neun - sehr zur Belustigung des Tisches.

Jetten crackt Asse: Chris Ferguson war als erster dran und machte {a-Spades}{a-Hearts} auf. Er erhöhte auf $1,100 und wurde von Michael Mizrachi mit {k-Hearts}{10-Hearts} und Peter Jetten mit {4-Spades}{3-Spades} gecallt. Der Flop {9-Spades}{3-Hearts}{4-Diamonds} gab Jetten Two-Pair, das er checkte. Ferguson checkte ebenfalls und Mizrachi feuerte für $2,000.
Jetten ließ sich nicht zweimal bitten und check-raiste auf $7,500, was Ferguson bezahlte. Mizrachi stieg dagegen aus. Jetten feuerte am {8-Clubs}-Turn erneut, diesmal für $16,000 und Ferguson stellte für $51,700 Allin. Der River wurde zweimal gedealt, aber weder der {j-Spades}, noch der {j-Hearts} halfen. Jetten sicherte sich damit $124,200.
Goodbye Grinder, Hallo Hellmuth: Mit etwa $30,000 musste Michael Mizrachi den Tisch verlassen, da er noch andere Termine hatte. Sehr zur Freude der übrigen fünf Spieler nahm Phil Hellmuth den vakanten Sitz ein.

Hellmuth vs. Adams: Nachdem Peter Jetten mit $1,400 und {9-Hearts}{6-Hearts} eröffnete, drei-bettete Adams three-bet für $4,600 vom Cut-off mit {k-Spades}{k-Clubs}. Die Action foldete zu Phil Hellmuth im Small Blind, der seine {8-Hearts}{8-Clubs} für $10,700 vier-bettete. Hellmuth erklärte danach, dass er in seiner letzten Partie gegen Adams von diesem oft drei-, vier- oder fünf-gebettet wurde, und dass er diesmal bereit wäre zurück zu schießen.

Jetten stieg aus, w#hrend Adams für $24,500 fünf-bettete. Hellmuth bezahlte und sah am Flop {6-Clubs}{q-Hearts}{5-Clubs}. Beide Spieler checkten und am Turn wurde ein {a-Hearts} aufgedeckt. "$9,200", sagte Hellmuth, der von Adams den Call bekam. Die {7-Spades} am River checkte Hellmuth zu Adams, der tankte und eine Value-Bet überlegte, wie er im Interview nach der Hand erklärte. Letztlich checkte er aber und sicherte sich den $69,500 Pot.

Schalten Sie nächste Woche wieder ein: Host Ali Nejad erklärte Woche eins des $100K Cash Games für beendet, fügte aber hinzu, dass die Spieler nächste Woche zum Redraw wieder kommen würden. Wenn Sie die Sendung nicht empfangen können, schauen Sie einfach wieder bei PokerNews für die Analyse vorbei.

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