PokerStars European Poker Tour San Remo Tag 4: Nicolas Yunis in Führung

Nicolas Yunis

Sechzig Spieler kehrten für Tag 4 der PokerStars European Poker Tour San Remo zurück. Es war ein kurzer Tag, ehe sich das Feld nach viereinhalb Levels selbst bis auf die letzten drei Tische “abgeschabt“ hatte. Schlussendlich stand der Chilene Nicolas Yunis, mittlerweile in Norwegen ansässig, ganz oben im Leaderboard. Yunis, ein PokerStars Spieler, der für viele Jahre in den USA gelebt hatte, hatte den Vorteil, an einem Tisch zu sitzen, an dem fast nur Short Stacks Platz genommen hatten. Der einzige Big-Stack saß direkt rechts von ihm. Yunis beendete den Tag mit 2,281,000 – der einzige Stack über der 2 Millionen-Marke, wenn das Spiel an Tag 5 wieder aufgenommen wird.

Yunis führt damit auch die beiden verbliebenen Team PokerStars Pros, der ehemalige World ChampionJoe Cada (1,619,000) und den einzigen verbliebenen ehemaligen EPT Sieger Max Lykov (1,722,000) an. Die beiden belegen momentan Platz vier und fünf und haben damit eine perfekte Ausgangslage, heute einen Lauf in Richtung Final Table zu starten. EPT Berlin Runner-Up Max Heinzelmann ist ebenfalls noch im Turnierfeld, der Deutsche erlebte ein wahres Durcheinander. Er arbeitete sich in mehreren Spots vom Short-Stack zum Big-Stack hoch und dann wieder retour. Er beendete den Tag nach einem weiteren Upswing, sodas er mit 1,445,000, etwas über Average, in Tag 5 starten wird.

Die Eliminierungen häuften sich vor allem gleich von Beginn an. Mitunter gab es dann wieder einige Stillstandpausen, die von den vielen Short-Stacks ausgingen. David Vamplew, der die EPT London gewann, wurde ziemlich früh im Tag gebustet, da er den Flip mit {a-Spades}{j-Hearts} gegen Freddy Darakjian's {7-Diamonds}{7-Clubs} nicht gewinnen konnte. Das Board lief mit {10-Clubs}{8-Spades}{5-Spades}{7-Spades}{6-Hearts} aus. Team PokerStars Pro Richard Toth folgte ihm nur wenig später an die Rails, nachdem er seine Neuner All-In geraist hatte, aber hinter ihm Georgios Manousos die Asse fand und diese hielten. Der ehemalige EPT FinalistLudovic Lacay hatte auch einen ansehnlichen Lauf, aber war sehr unglücklich, als er {6-}{5-} auf einem Flop {q-}{6-}{5-} gegen Roberto Spada's {k-}{k-} hielt und das Board mit Running Fours auslief. Hier gings um einen 2-Millionen Chip Pot und somit war kurzzeitig Spada in Führung, aber er erlitt eine unglücklichen Antilauf zum Tagesende und verlor Pots gegen Rupert Elder und Luca Cavecchi, sodass er in den Chip Counts weiter zurückfiel.

Der letzte Spieler, der gebustet wurde, war Antonio Russo, dessen letzte fünf Big Blinds mit {a-Clubs}{6-Spades} gegen Antonino Venneri's {a-Spades}{10-Hearts} in die Mitte gingen und auf dem Board {10-Spades}{k-Hearts}{2-Clubs}{j-Diamonds}{5-Diamonds} keine Sechs treffen konnte, obwohl es einige sehr überzeugende Gesänge für diese Sechs gegeben hatte. Nichtsdestotrotz ist die Heimnation weiterhin gut präsent. Ungefähr die Hälfte der verbleibenden Spieler sind Italiener, was eine italienische Teilnahme am Finaltisch eigentlich versprechen dürfte.

Heute Montag wird auf die letzten acht Spieler heruntergespielt und dann werden wir sehen, wer von Liv Boeree als Titelverteidigerin der EPT San Remo übernehmen kann. Wiedermal sind wir ab 12:00 CEST mit dabei, also verfolgen Sie auch wieder unser PokerNews Live Reporting mit sämtlichen Details und aller Action.

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