Die Schweiz bleibt hart: Kein Poker außerhalb der Casinos

Poker in der Schweiz

Der Bundesrat der Schweiz möchte auch zukünftig nicht, dass Pokerturniere außerhalb von staatlichen Casinos durchgeführt werden und lehnte nun entsprechende parlamentarische Vorstöße ab.

Im Frühjahr dieses Jahres hatte des Schweizer Bundesgericht festgestellt, dass beim Poker Glück überwiege und der Geschicklichkeitsfaktor keine wesentliche Rolle spiele. Die logische Folge war die Festschreibung von Poker als Glückspiel und das Verbot der Pokerveranstaltungen von privaten Anbietern. Die Pokergemeinde in der Schweiz heulte entsetzt auf, der monatelange Protest hatte zur Folge, dass sich nun auch zwei Schweizer Abgeordnete der Sache annahmen und eine Neuregelung forderten. Das Poker Verbot sei kontraproduktiv, durch das Angebot von Poker in Casinos bestehe die Gefahr, dass sich vor allem jüngere Spieler auch in anderen Glücksspielen versuchen würden und somit das Argument des Spielerschutzes ad absurdum führen würden.

Doch die Gesetzesinitiative von SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr (Zürich) und SVP-Nationalrat Jean-Pierre Grin (Waadt) blieb erfolglos. In seiner Stellungnahme schrieb der Bundesrat am Montag, dass er keine Notwendigkeit zur Änderung des Spielbankengesetzes sähe. Eine Ausnahme für Poker wäre nicht zu rechtfertigen.

Damit drängt die Schweizer Gesetzgebung Pokerspieler weiterhin in die Illegalität. Erst vor einigen Tagen hatte die Polizei eine private Pokerrunde von ca. 20 Personen in Winterthur hochgehen lassen und angezeigt.

Die Eidgenössische Spielbankenkomission muss nun entscheiden, ob es sich dabei um eine private oder doch gewerbliche Spielrunde gehandelt hatte.

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Name Surname
Georg Steiner

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