Promis pokern - Wer ist Wiederholungstäter?

Tobey Maguire

Meist findet der erste Kontakt zu Poker über Charity-Events statt – eine prominente Person wird dazu eingeladen und wird vom Poker-Fieber angesteckt. Mittlerweile gibt es schon viele Promis, die regelmäßig Poker spielen – von Hollywood bis Europa. Und das heißt nicht, dass sie als Fische durchgereicht werden, sondern es werden durchaus bemerkenswerte Erfolge gefeiert. Zu den bekanntesten Poker-Promis gehören Jennifer Tilly, Ben Affleck, Matt Damon, Shannon Elizabeth oder Tobey Maguire. Aber das sind noch lange nicht alle - PokerNews stellt weitere Poker-Promis vor und nimmt ihre Erfolge unter die Lupe.

Auch die Welt der Celebrities kann sich dem Poker Boom kaum mehr entziehen – TV- und Charity-Events besetzen ihre Pokertische gerne mit Prominenten.

Die Schauspielerin Mimi Rogers war in Filmen wie „Austin Powers – Goldständer“, „Dumm und Dümmer“ oder „Lost in Space“ zu sehen und war Gaststar in Serien wie Dawson’s Creek und Las Vegas. Was viele nicht wissen – Rogers ist begeisterte Pokerspielerin. Schon als Teenager hat sie das Kartenspiel fasziniert – im Jahr 2003 hat sie begonnen sich intensiver mit der Materie Poker zu beschäftigen. Bei der WSOP 2006 konnte sie den Ladies‘ Event mit dem 33.Platz beenden. Sie ist im Vorstand der WPT und spielt regelmäßig Online auf Hollywood Poker – wann immer sie die Zeit dafür findet.

Derzeit ist James Woods in der Serie “Shark” im Fernsehen zu sehen – der bissige Staatsanwalt ist aber auch ein leidenschaftlicher Pokerspieler. Der Mann mit dem Charakter-Gesicht ist immer wieder bei TV-Turnieren zu Gast, aber auch bei Live Events wie den L.A. Poker Classics, wo er schon einmal von 692 Teilnehmer/innen den 24. Platz belegte und $ 40.000,- cashte. Und auch bei WPT Events konnte er bereits erfolgreich punkten – mit einem 24. Platz. Online Poker spielt Wood auch gerne auf Hollywood Poker. Irgendwie naheliegend als Hollywood Schauspieler auf Hollywood Poker zu spielen.

Blödel-Komiker Chevy Chase ist auch beim Pokern immer für einen flotten Spruch gut. Im Gegensatz zu Mimi Rogers und James Woods ist für ihn Poker aber immer nur ein Hobby unter Freunden geblieben. Auch wenn er ab und an bei TV-Auftritten ein Turnier spielt, bei großen Live-Events wie der WSOP oder WPT nimmt er nicht teil. Chase ist Mitglied im exklusiven Hollywood Gourmet Poker Club. Dieser Club wurde von Chase‘ Freund und Talkshow-Veteran Johnny Carson gegründet. Die Mitglieder treffen sich einmal im Monat um Poker zu spielen und Köstlichkeiten zu schlemmen. Weitere Mitglieder dieses Clubs sind Steve Martin, Neil Simon oder MGM Vorstand Dan Melnick - um nur ein paar Namen zu nennen.

Sein Name ist bei der diesjährigen WSOP immer wieder gefallen: Jason Alexander. Der Fiesling aus Pretty Woman und Seinfeld-Star hat es dieses Jahr tatsächlich bis zu Tag 3 des Main Events geschafft. Eine satte Leistung bei tausenden Teilnehmer/innen – denn das bringt ihn unter die besten 30% des Teilnehmerfelds. Sicher mit ein Grund, dass Alexander ein gesponserter Spieler von PokerStars geworden ist. Online findet man ihn unter „J.Alexander“. Beim letzten „Poker After Dark“ Event im Juni 2009 konnte er Platz sechs belegen und erhielt dafür $ 20.000,-.

Natürlich sind Hollywood-Schauspieler prädestiniert als Gast zu einem Poker-Turnier eingeladen zu werden. Aber auch Sänger sind dem Pokern nicht abgeneigt. Wie die Society-Zeitung „Gala“ berichtet, ist Robbie Williams auch unter die Pokerspieler gegangen. Als Ausgleich bei den Aufnahmen zu seinem neuen Album, sagt er. Williams wohnt seit fast einem Jahr wieder in England, in Wiltshire, und soll dort regelmäßig den hiesigen „Premiere Club“ besuchen. Seine Einsätze sind nicht gerade niedrig, naja er kann sichs leisten, aber sein Spiel soll ganz respektabel sein.

Poker ist eben in jeder Gesellschaft beliebt – vom „Normalo“ bis zum Superstar.

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