WSOP Main Event auf ESPN: die Hand der Woche, unser MVP und weitere News

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Alle Pokerfans können sich bei Brett Farve bedanken, welcher aus den heißesten Szenen des 2009 World Series of Poker Main Events des ersten zweistündigen ESPN Berichts Zusammenschnitte produziert hat. Obwohl Farve’s Pressekonferenz etwas länger dauerte und die Übertragung mit 20 Minuten Verspätung startete, war PokerNews mit von der Partie und hat für Sie die Highlights der Übertragung zusammengestellt.

Was gibt es Neues?

Episode 1 startete mit einem dramatischen Prolog, welcher unterstrich, daß das Main Event nicht nur ein Ereignis ist, bei welchem ein Amateur Millionen gewinnen kann, sondern daß es sich auch um ein Event handelt, bei welchem man einen heiß begehrten Titel gewinnen kann, welchen jeder PokerPro gerne besitzen will. Es wurden Kommentare von Doyle Brunson, Phil Hellmuth und Jennifer Harman präsentiert und die Zuschauer wurden daran erinnert, daß bisher insgesamt erst 33 Spieler ein WSOP Main Event Bracelet gewonnen haben. Die Photos der Main Event Gewinner werden zur Erinnerung im Amazon Room ausgestellt. Die diesjährige Main Event Berichterstattung beinhaltete zwei neue Teilbereiche, welche die Namen "Straight from the Pros" und "Deal Me In" tragen, in welchen Pros die Schlüsselhände, welche sie in früheren WSOP Main Event spielten, nachträglich kommentieren.

Die Hauptdarsteller

Lex Veldhuis,Allen Cunningham und Eli Elezra saßen in der ersten Stunde am TV-Table, während die Schauspieler Jason Alexander und Brad Garret zusammen auf der Hauptspielfläche spielten. Greg "FBT" Mueller's doppelter Braceletgewinn verschaffte ihm einige zusätzliche Minuten bei der Übertragung. Der 1988 MLB World Series MVP Orel Hershiser betrat die Spielfläche und präsentierte einen signierten Ball, welchen er dem Spieler geben möchte, der ihn aus dem Main Event wirft. Die zweite Stunde konzentrierte sich inhaltlich auf die ehemaligen Main Event Champions Doyle Brunson, Chris Moneymaker, Greg Raymer und Chris Ferguson, wobei besonders auf die Bemühungen der Pros eingegangen wurde, den Titel mehrmals zu gewinnen. Mike Matusow dominierte das Spiel am Haupt-TV Table, während der Table-Kapitän am zweiten TV-Table den Namen Doyle Brunson trug. Die Paralympic Goldmedaillengewinnerin Marlon Shirley, der 96 Jahre alte Jack Ury und der "Mad Genius" of Poker, Mike Caro (welcher seinem Spitznamen wirklich gerecht wird) wurden in der Übertragung ebenfalls gezeigt.

Norman Chad's neuste Erkenntnisse

Interessante Frage: Wie schlugen sich die ehemalige WSOP Main Event Gewinner in diesem Jahr? Moneymaker und Jamie Gold schieden beide an Tag 1 aus, Jerry Yang wurde an Tag 2 eliminiert, Joe Hachem sicherte sich ein Preisgeld auf Platz 238 und Greg Raymer wiederholte seine Leistung aus dem Main Event 2005 und belegte erneut den 25. Platz.

Als vermisst gemeldet: Jerry Yang und Allen Cunningham fehlten beide einen halben Tag beim Main Event.

"The Nuts": Die ersten "Nuts" des Jahres 2009 war eine Baseball Edition, welche aus einem halben Dutzend Mitgliedern des Team PokerStars Pro bestand. Dazu gehörten Greg Raymer, Hevad "Rain" Khan, Vanessa Rousso, Dennis Phillips, Chad Brown und Joe Hachem. Bekleidet mit dem feinsten PokerStars Dress versuchten die PokerPros unter Anleitung des ehemaligen L-A. Dogers Orel Herisher, einige Bälle zu pitchen. Letztendlich hatte jedoch nur Raymer den richtigen Schwung und traf beim dritten Versuch als einziger den Ball.

MVP = Lex Veldhuis

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Der junge, hyperagressive Holländer bewies in dieser Episode vor den Kameras, daß er den einen Bluff perfekt beherrscht. Beim ersten Bluff brachte er Eli Elezra auf einem Ace-High Flop mit 7-9 offsuit zum Folden (und zeigte dabei auch noch seine Karten), wobei Elezra 4-4 auf der Hand hatte. Beim nächsten Bluff machte er einen 3-Bet auf dem River, wobei auf dem Board vier Clubs lagen. Lex hatte nichts außer King-High und schaffte es dennoch seinen Gegenspieler, welcher zwei Paar hielt, zum Folden zu bringen. Bei seinem besten Move (welcher so meisterhaft gespielt wurde, daß er den Namen "Jack Link's Wild Card Hand" erhielt) ging er auf dem River All-In, (das Board war {4-Spades}{3-Hearts}{2-Hearts}{9-Hearts}{a-Spades}) nachdem sein Gegenspieler Simon Muenz mit {10-Spades}{10-Hearts} zu ihm gecheckt hatte. Muenz hatte keine Ahnung, wie er die Karten seines Gegner einschätzen sollte und foldete, Veldhuis zeigte {k-Spades}{6-Spades}.

Muenz schied später durch Veldhuis aus. Veldhuis machte mit {k-Spades}{4-Spades} einen 3-Bet, nachdem Tom Richter preflop geraist und Elezra gecallt hatte. Muenz saß am Button und ging mit einem 4-bet All-In – seine Hand: {6-Hearts}{7-Hearts}. Noran Chad sagte zu dem Move:“ Er hat nur noch 60 BB übrig!“. In dem Chaos callte Veldhuis. Das Board kam mit J-T-T-8-4. Muenz war durch diesen Call von Veldhuis völlig aus dem Häuschen. Als er vom TV-Table ging, fragte Muenz Veldhuis, warum er diesen Call gemacht hatte. Veldhuis zuckte nur mit den Schultern.

Hand der Woche: Mike Matusow warf ein Queen High-Flush weg: Fünf Spieler, wozu auch der 46-Jahre alte Geschäftsmann Richard Johnson gehörte, limpten und sahen den Flop - {9-Spades}{6-Spades}{3-Spades}. Mike Matusow hatte {q-Spades}{j-Spades} auf der Hand und hielt somit ein Queen-High Flush, Johanson hatte {a-Spades}{j-Diamonds} auf der Hand – einen Nut-Flush Draw. Es wurde zu Johnson gecheckt, welcher 700 Chips in den Pot in Höhe von 1500 Chips setzte. Matusow raiste auf 2.200, der Rest des Tisches foldete und Johnson ging mit 16.300 Chips All-In. Matusow überlegte längere Zeit und machte dann einen “Big Laydown”.

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"Der tighteste Spieler am Tisch geht nach mir All-In und ich habe das “Second-Nut Flush”. Wie stark ist seine Hand? Kann ich meine Hand wirklich folden“ sagte Matusow, als er versuchte die Hand seines Gegners einzuschätzen.

"Na gut Buddy, der Pot gehört Dir” sagte Matusow, bevor er seine Hand offen foldete. Johnson muckte und sagte kein Wort.

Bust-Outs in dieser Episode: Doyle Brunson, Allen Cunningham, Chris Moneymaker, Jerry Yang und Simon Muenz.

Spruch des Tages bzw. dieser Episode: "Kein schlechter Tag für einen kahlen Juden” – Jason Alexander, nachdem er sich für Tag 2 qualifiziert hatte.

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