Doyle Brunsons Ansichten zur WSOP und noch mehr Klatsch und Tratsch aus der Poker Szene

Klatsch und Tratsch

Wenn man Doyle Brunsons Blog liest, überkommt einen das Gefühl, als würde ihn die diesjährige World Series of Poker etwas ermüden.

Er erzählt über einen Fototermin mit Peter Eastgate am Morgen, zu dem der Däne viel zu spät erschienen ist. „Wenn jemand zu spät kommt und keine gute Entschuldigung hat, ist es als wäre seine Zeit wertvoller als meine. Peter mag ein netter Junge sein, aber er ist für mich nur ein Fratz.“

Die Unart dreier Russen auf seinem Tisch ständig Russisch zu sprechen, ärgerte Texas Dolly ebenfalls. „Es ist nett in einem Pot involviert zu sein und deinem Freund zu erzählen, du hast ein Ass weggeschmissen, wenn bereits zwei Asse am Board liegen. Das Floorpersonal sollte etwas strenger mit dieser Regel umgehen, denn die Typen unterhielten sich weiterhin auf Russisch.“

Obwohl, wenn man das liest, muss man Doyle Brunson Recht geben – so macht Poker wenig Spaß.

Hastings versus Hansen
Brian “Stinger88” Hastings trat auf Full Tilt Poker am $500/$1000 „Hansen Knockout“ Highstakes Tisch gegen Gus Hansen an.

Gus Hansen, der kaum von einer Hand abzuhalten ist, zeigte Hastings warum er so gefürchtet ist. In nur 54 Händen verlor Hastings $350,000. Hansen traf in diesem Heads-up jeden seiner Draws und Hastings musste so die sechs höchsten Pötte der Session abgeben.

Gus Hansen: very sick
Brian Hastings: yeah I think ur chances of winning all those consecutively is similar to winning powerball
Gus Hansen: GG

Und hier ein Beispiel der grandiosen Trefferquote von Gus Hansen: In einer Hand raiste Hastings preflop mit {a-Hearts}{k-Hearts}{q-Spades}{8-Hearts} auf $56,000 und Hansen callte mit {j-Diamonds}{6-Diamonds}{6-Clubs}{5-Clubs}.
Der Flop kam mit {k-Clubs}{k-Diamonds}{7-Clubs} und Hansen setzte $54,000, Hastings ging daraufhin All-In. Natürlich callte der Däne. Am Turn kam eine {9-Spades} und am River eine {2-Clubs} und damit der Flush für Hansen.

David Benyamine und die Varianz
David “MR B 2 U SON” Benyamine, der auf Full Tilt Poker schon Hunderttausende von Dollar gewonnen und wieder verloren hat, kennt die Varianz beim Poker zur Genüge. Bei ihm passiert dies nicht über Wochen beim Online Poker, sondern an einem Tag.

Benyamine spielte Pot Limit Omaha Cashgames und gewann. Später verlor er an einem No Limit Tisch $ 560,000.

Also wechselte er auf Mixed HU und Omaha Hi/Lo: Am Mixed Tisch gewann er $321,000 und bei Omaha $362,000 – also lag er zusammen mit seinem Verlusten bei PLO und NL bei einem Plus von $123.000.

Das reichte Benyamine scheinbar nicht und er spielte eine Session mit Patrik Antonius. Benyamine hielt das Königspaar und konnte diese auch dann nicht folden, als Antonius sein Set traf.

Ob er sich so seine Online-Sessions vorgestellt hat – eher nicht. Auf Full Tilt Poker liegt er im Jahr 2009 bei einem Minus von $900,000.

PokerNews Interview mit Jeff Lissandro

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