Porträt Phil Galfond

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Geboren in Madison, Hauptstadt des Bundesstaates Wisconsin am Michigan See, beim Pokern ein absoluter Cash-Game Maniac, seit 2008 im Besitz eines WSOP-Bracelets und Mitglied der „Ship it Holla Ballas" Crew. Mit seinen 24 Jahren führt Phil Galfond aka „OMGClayAiken" ein sehr exklusives und außergewöhnliches Leben. <br>

Full Tilt Poker ist sein hauptsächlicher „Spielplatz" – dort frönt er High-Stakes NL und Pot-Limit Spielen. Aber auch auf PokerStars kann man ihn unter dem Nick-Name ktrieu antreffen. Sein Full Tilt Name ist OMGClayAiken, da hat er sich scherzhaft nach dem Sänger Clay Aiken benannt, der durch „America`s Idol" (das amerikanische Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar" oder „Starmania") berühmt wurde. <br>

Berühmt ist auch Phil Galfond, denn allein im Jahr 2008 soll er um die $7Millionen durch Cash-Games verdient haben. Vielleicht hat ihn sein abgebrochenes Philosophie-Studium dazu ermuntert sich seine innere [Removed:292] beim Pokern zu Nutze zu machen. Konsequent hat er über die letzten Jahre seine Bankroll gesteigert um so immer mehr in den High-Stakes-Bereich zu wechseln. Er steht eingesessenen Weltklasse Spielern wie Phil Ivey um nichts nach. Im Gegenteil er sucht Spiele mit den Weltbesten um selbst daran wachsen zu können. <br>

Bei Turnieren trifft man Galfond nur vereinzelt an, hauptsächlich bei WSOP Events. Letztes Jahr konnte er beim $5.000,- Pot Limit Omaha Event sein erstes Bracelet holen. Das ist aber noch kein Grund seine Lieblingsbeschäftigung, die Cash-Games, zu reduzieren. Turniere passieren bei ihm „so nebenbei". <br>

Welchen Respekt auch andere Spieler vor ihm haben hat Tom „durrrr" Dwans Wettansage Mitte Januar gezeigt. Dwan hat zwar Phil Ivey, David Benyamine und Patrik Antonius aufgefordert, nicht aber Phil Galfond. Die Wettansage lautete 50.000 Heads-up Hände gegen jeden Spieler, simultan an vier Tischen. Spielvarianten dürften entweder NL Hold'em oder Pot Limit Omaha sein und die Stakes müssten mindestens $200/$400 sein. Gewinnen würde derjenige der einen Gewinn erzielt und das bei Dwans Angebot von 3:1 Odds gegenüber seinen Gegnern. Diese waghalsige Wette wollte Dwan auf jeden Fall nicht mit Galfond eingehen, ließ ihn raus. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass Dwan ein guter Kumpel von Galfond ist? <br>

Auf jeden Fall würde Phil Galfond aber gut in die positive Definitionsform eines Freaks oder Besessenen passen. Außer dem Pokerspiel interessiert ihn nicht viel – naja, fast nichts. Denn als Mitglied der „Ship it Holla Ballas", wollte er ein typisches Poker-Playboy leben dokumentieren – als Blog und inklusive Fotos. Junge Poker-Junkies, die so richtig die Sau rauslassn wollten. Die Website selbst ist mittlerweile wieder offline, aber auf Flickr gibt es noch Fotos…wenn man sich diese ansieht, kann man wohl vermuten warum sie das „Projekt" beendet haben…<br>

Die Zeiten der „Jugendsünden" scheinen vorbei zu sein, denn jetzt wird um viel Geld gepokert – da heißt es konzentriert bleiben und den Fokus behalten. Galfond ist das bis jetzt gut gelungen, die Gewinne steigen…<br>

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