PPA attackiert die Behörden in Washington mit Inseraten zum Thema Glücksspielregulierung

PPA attackiert die Behörden in Washington mit Inseraten zum Thema Glücksspielregulierung 0001

Die Poker Players Alliance hat eine Anzeigenkampagne gestartet, in welchem die Politiker und die Offiziellen in Washington aufgerufen werden, sich für die Regulierung des Online Pokers einzusetzen. Die PPA Anzeige (nachfolgend im Original) erschien am Dienstag in der Tageszeitung "The Hill", im "The Politico" am Mittwoch und im Roll Call am Donnerstag. Alle drei Zeitungen werden von Politikern und den Washingtoner Regierungsvertretern sehr gerne gelesen.

Die PPA Anzeige wurde als Antwort auf die "60 Minutes" und die "Washington Post" Berichterstattung im Bezug auf den Online Betrugsskandal bei Ultimate Bet und Absolute Poker geschaltet. In der Anzeige wurde jedoch nur Bezug auf die Berichterstattungen in der Washington Post genommen, da die Leserschaft der Nachrichtenmagazine im Bezug auf die Ziele der Anzeige gespalten ist.

Die PPA ruft generell zu einer "verantwortungsvollen staatlichen Regulierung" auf, wobei es aber hauptsächlich um Online Poker geht. Die PPA fordert auf die Gesetzesentwürfe zu unterstützen, welche dem neuen Kongress im Jahr 2009 erneut vorgelegt werden. Dazu gehören unter anderem das HR 2046, der "Internet Gambling and Regulation Act" vorgestellt durch den Rep. Barney Frank (D-MA); HR 2610, den "Skill Game Protection Act" vorgesellt durch den Rep. Robert Wexler (D-FL); HR 6870, den "Payments System Protection Act" ebenfalls durch Frank vorgestellt, welcher dadurch versuchen möchte zu verhindern, daß der UIGEA bzw. bestimmte Teile des UIGEA implementiert werden. Ebenfalls dazu gehört der Gesetzentwurf S 3616, der "Internet Skill Game Licensing and Control Act" welcher von Sen. Robert Menendez (D-NJ) vorgestellt wurde. Einige weitere Gesetzentwürfe im Bezug auf Online Poker werden ebenfalls berücksichtigt, obwohl diese nicht so stark durch die PPA unterstützt werden.

Nachfolgend finden Sie die Anzeige, welche für die Washingtoner Leser geschaltet wurde:

In der Berichterstattung in der Washingtoner Post letzte Woche wurde über das Thema Verbot vs. Regulierung debattiert. Die Entscheidung ist sehr einfach. Nur eine verantwortungsvolle staatliche Regulierung kann die Millionen amerikanischen Bürger, welche jeden Tag im Internet Poker spielen, wirkungsvoll schützen. Wir können nicht garantieren, daß jeder Anbieter von Online Gambling sich an die Regulierungen halten wird. Wir sind aber sicher, daß gute Gesetze dafür sorgen werden, daß diejenigen, welche sich nicht daran halten, entsprechend bestraft werden.

Die Regierung hat sich zu lange ihrer Verantwortung entzogen. Es ist falsch zu glauben, daß eine Zensur des Internets und ein Verbot von Online Gambling der richtige Weg sind.

Dadurch wird nichts zum Schutz der Verbraucher unternommen. Es werden einzig und allein unsere persönlichen Freiheiten eingeschränkt und zwingt die Spieler dazu in den Untergrund oder nach Übersee auszuweichen. Milliarden Dollar, welche als zusätzliche Steuereinnahmen durch die Regulierung erzielt werden könnten, gehen verloren. In Zeiten der Finanzkrise ist jeder Cent wertvoll. Glücklicherweise arbeitet der Kongress an einigen Gesetzentwürfen, welche dafür sorgen, daß Betrüger bestraft werden, die Spieler gegen Betrug geschützt werden, der Jugendschutz eingehalten wird und Spielsüchtigen geholfen wird.

Im Namen unserer Millionen Mitglieder, fordert die PPA die Kongressvorsitzenden auf, diese Bemühungen zu unterstützen und uns diesen typisch amerikanischen Zeitvertreib zu bewahren.

Egal, wie Sie darüber denken, Regulierung ist die einzig richtige Antwort.

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