bwin – Zukunft und Vergangenheit

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Live-Sport-Wetten verzeichnen einen Rückgang, die Pokerplattformen haben im dritten Quartal 2008 auch nicht den erhofften Gewinn gebracht, Fremdwährungsverluste und Technologie-Investitionen tun ihr übriges, sodass das Quartalsergebnis für bwin unter den Erwartungen liegt. Trotz allem hat das Unternehmen ehrgeizige Pläne für 2009 und blickt, trotz Weltwirtschaftskrise, in eine optimistische Zukunft. <br>

Die Live-Wetten waren 2008 nicht das Zugpferd von bwin, daher wurde auch ein neues Interface entwickelt, das in den nächsten Wochen gelaunched werden soll. <br>

Erfolgreicher war man beim Poker – durch den Lizenzerwerb in Italien gibt es bwin als „P5"- Poker. Laut Pressemeldung sei der durchschnittliche Bruttospielertrag in 12 Stunden bei 15.000 Euro. Auch in Frankreich will man Fuß fassen, soll es doch 2009/2010 eine Lockerung der Glücksspielgesetze geben – ähnlich wie in Italien ein Lizenzierungsmodell. Daher hat bwin schon jetzt einen Joint-Venture-Vertrag mit der Amaury Gruppe abgeschlossen um spätestens 2010 für den Markt fit zu sein. Neben Sportzeitung und Boulevardblatt ist die Amaury Gruppe der größte Sportveranstalter des Landes mit Großereignissen wie der Tour de France, der Rallye Paris-Dakar oder dem Marathon. <br>

Vor nicht einmal einer Woche wurde bekannt, dass die Poker-Marken „PokerRoom" und „EuroPoker" ab 2009 auf der bwin Plattform zusammengefasst werden sollen, also aufgelöst werden. Grund dafür seien die schwachen Zahlen, daher wird mit diesem Schritt mehr Effizienz erwartet. <br>

Die weltweite Finanzkrise beschert bwin noch kein Kopfzerbrechen, erst nächstes Jahr soll sich die geringere Kaufkraft des Endkonsumenten bemerkbar machen, aber dafür hat das Unternehmen schon neue Pläne. <br>

Ein weiterer Sektor, dem bwin sich in Zukunft verstärkt widmen möchte ist das mobile Internet. Webanwendungen unterwegs – bald sollen 50% der bwin Kunden unterwegs sein. <br>

Und auch eine Bankomatkarte ist für 2009 in Planung. Via Pre-Paid-Modus soll es möglich sein das Onlinekonto bei bwin zu befüllen und auch Einkäufe in ausgewählten Geschäften zu tätigen. Kooperationen mit österreichischen Unternehmen seien „im Laufen" so die Geschäftsführer Manfred Bodner und Norbert Teufelberger. Rechtliche gesehen wird dafür die so genannte „eMoney license" benötigt. Auch hier hat bwin schon im März 2008 vorgesorgt und sich diese um rund € 25 Millionen gesichert. <br>

Die Gesetzesnovelle in Österreich wird von bwin kritisiert, denn ein Alternativ-Vorschlag des Unternehmens wurde vom Finanzministerium ignoriert. Dennoch glaubt man nicht daran, dass das Gesetz wirklich in dieser Form in [Removed:292] treten wird, es würde laut Steuerexperten gegen die Verfassung verstoßen. <br>

Generell kann sich bwin aber über die Gewinne der letzen Jahre wahrlich nicht beklagen, 2007 waren es € 353 Millionen, 2008 kolportierte € 415 Millionen und 2009 werden bis zu € 445 Millionen erwartet. <br>

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