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Schuldanerkenntnisse von drei Mitangeklagten im BetOnSports Gerichtsfall

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Der bundesstaatliche Rechtsstreit gegen einige Personen, welche in Verbindung mit der ehemaligen US-Sportwetten Seite BetOnSports standen, geht in die nächste Runde. Drei relativ unbedeutende Angeklagte haben am Mittwoch ein Schuldbekenntnis abgelegt. Die drei Angeklagten sind verwandt und sind in Florida ansässig. Diese Schuldanerkenntnisse sind die ersten, welche bisher von ehemaligen BetOnSports Angestellten bzw. Inhabern abgelegt wurden.

William "Bill" Hernan Lenis, 55, sein Sohn William "Will" Luis Lenis, 28, und sein Neffe Manny Lenis, 29, legten das Schuldanerkenntnis vor einem Gericht in St.Louis ab. Bill Lenis bekannte sich schuldig, daß er zwischenstaatlich Werbung für Glücksspiel verbreitet hatte. Will Lenis bekannte sich schuldig die Abgabe von Wetten über Telefon und Internet ermöglicht zu haben. Manny Lenis bekannte sich zu einem minderschweren Anklagepunkt schuldig. Als Gegenleistung für das Schuldeingeständnis, lässt die Regierung alle weiteren Anschuldigungen gegen die Männer fallen und sagte zu die Ermittlungen gegen ein viertes Familienmitglied, Monica Lenis, einzustellen.

Bill Lenis gibt in dem Schuldanerkenntnis zu, daß seine in Florida ansässige Firma für Briefzustellungen, im Auftrag von BetOnSports in den Jahren von 2000 bis 2006 mindestens 2 Millionen Werbebriefe versendet hatte. Lenis gab zu, daß er mit seiner Firma, welche den Namen "Mobile Promotions" trug, zu Sportveranstaltungen reiste und Leute, welche Sportwetten abgeben wollten, bei der Wettabgabe mit Mobiltelefonen und Computern unterstützte. Die Familie Lenis sammelte außerdem Unterschriften für eine Petition zur Änderung der US-Glücksspielgesetze.

Bill Lenis Rechtanwalt, Alan Ross, merkte an, daß die Familie Lenis nur in das Marketing involviert war und nicht bei BetOnSports angestellt war. "Die Firmen der Lenis waren nur mit dem Marketing beauftragt" sagte Ross in einem AP Bericht. "Sie hatten nichts mit dem eigentlichen Geschäft der Internetseite zu tun, dem Glücksspiel – absolut nichts". Die beiden jüngeren Lenis könnten mit einer Gefängnisstrafe von weniger als 1 Jahr davonkommen, wobei die Gefängnisstrafe sehr wahrscheinlich zur Bewährung ausgesetzt wird. Die Urteile für die drei Angeklagten werden am 24.Oktober bekannt gegeben.

Die Verfahren in den primären Fällen, welche BetOnSports-Angeklagte betreffen, laufen weiter, zu den Angeklagten gehören unter anderem der Firmengründer Gary Kaplan und der ehemalige CEO David Carruthers.

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