2019 World Series of Poker Europe

Die Poker Players Alliance nützt den US-Wahlkampf

Die Poker Players Alliance nützt den US-Wahlkampf 0001

Auf der Website www.gopplatform2008.com ruft die republikanische Partei die US-Bürger auf, ihre Meinung kundzutun. Eine Plattform der freien Meinungsäußerung, zum Gedankenaustausch oder für Umfragen. Diesem Aufruf folgte die „Poker-Players-Alliance" (PPA) und hat Pokerspieler/innen der ganzen Nation gebeten, ihre Meinung zum „Poker Ban" kundzutun – eine Flut von Postings waren und sind die Folge.

„Die republikanische Partei bittet um ihren Input um die Politik und Prinzipien, für die wir die nächsten vier Legislatur-Jahre einstehen, in ihrem Sinn besser umsetzten zu können. Diese werden direkt an die Entscheidungsträger weitergeleitet, sodass das Parteiprogramm besser angepasst werden kann. Diese Website bildet in der Geschichte der USA ein noch nie da gewesenes Bestreben nach Basisdemokratie." - mit diesen Worten wird man auf der Startseite der GOP-Platform der republikanischen Partei begrüßt. Diesem Aufruf ist letzte Woche die Poker-Players-Alliance (PPA) gefolgt und in einer öffentlichen Pressemeldung alle Pokerspieler/innen der USA aufgefordert, ihre Meinung über das Online-Poker-Verbot der USA direkt an die GOP-Plattform zu richten.

Denn für die PPA stellt der basisdemokratische Aufruf eine gute Gelegenheit dar wieder ein öffentliches Forum im Kampf gegen den Online-Poker-Ban dazuzugewinnen. Angesichts der derzeitigen Umstände ist das Online-Poker-Verbot undurchsichtig und wird von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich gehandhabt. Unbescholtene Bürger, die eigentlich nur Poker spielen wollten, werden kriminalisiert. Das stellt für die PPA eine Beschneidung der freien Bürgerrechte dar, ein Widerspruch zum basisdemokratischen Aufruf auf besagter Website.

Poker-Pro und prominentes Mitglied, der über 1 Million Member der PPA, Greg Raymer hat seinen Post bereits gesendet: „Es ist ganz einfach. Die Frage ist, tritt die republikanische Partei immer noch für Freiheit und individuelle Rechte ein? Warum ist diese Partei, die immer meine Bürgerrechte wahren sollte, jetzt eine Partei die einen „Nanny-Staat" anstrebt? Lasst die Finger von Themen, die sich mit persönlicher Freiheit beschäftigt, außer ihr habt vor alte Gesetze zu ändern, die diese Freiheit einschränken!"

Der Aufruf der PPA hat funktioniert. Aus den ganzen USA wurden bereits Kommentare, Anregungen, Meinung über die Online-Poker Situation gepostet – eine wahre Flut an Mails, direkt an die GOP-Plattform.

Die PPA hat einige der Kommentare in ihrer Pressemeldung veröffentlicht:

Gerald, Jacksonville/Florida:

„Als ein lebenslanger Anhänger der Republikaner glaube ich an die Eigenverantwortung. Zu wählen ob man im Internet spielt oder nicht, sollte mir selbst überlassen werden und nicht von der Regierung geregelt. Seit 2004 habt ihr die Meinung vertreten, dass Internet-Gambling verboten werden sollte. Ich habe es immer sehr genossen im Internet pokern zu können und wenn ihr, die republikanische Partei, weiter das Internetverbot befürwortet, dann überlege ich ernsthaft dieses Mal für Obama zu stimmen."

Marion, Greenville/Mississippi:

„Ich bin eine Befürworterin von konservativen Ansichten. Ich unterstütze das Recht, als mündiger Bürger, frei entscheiden zu können wie ich meine Freizeit gestalte und wofür ich mein verdientes Geld ausgebe. Ich befürworte das Recht Poker spielen zu können, wie mir es beliebt. Daher protestiere ich gegen die Verminderung meiner Persönlichkeitsrechte, weil mir hier jemand seine moralischen Wertvorstellungen aufoktroiert. Mein Land hat mich anno dazumal gebeten für das Recht der Freiheit zu kämpfen, ich war in Vietnam und wurde ehrenhaft entlassen. Warum können, im Fall von Poker, hier Wenige so penetrant Freiheiten beschneiden. Freiheiten von so vielen Bürgern die einfach nur Poker spielen wollen."

James, Parma/Ohio:

„Ich bin seit 1980 ein Reagan Republikaner, weil ich grundsätzlich die Meinung der republikanischen Partei teile. Wie auch immer, die Partei von Ronald Reagan ist nicht mehr jene Partei, der ich Glauben schenken kann. Auch wenn ich die Wertvorstellungen im Bezug auf Familie, den Schutz ungeborenen Lebens oder Religionsfreiheit teile, mit dem UIGEA von 2006 bin ich mehr als unzufrieden. Es ist eine weitere Rechtsverletzung unseres persönlichen Freiraums. Eine Freiheit, die wir für mehr als 200 Jahre genießen und für die wir kämpfen."

Tim, Dexter/Michigan:

„Es ging mir bei der Wahl der republikanischen Partei noch nie um einzelne Detailthemen. Aber wenn diese Partei weiterhin ihre starre Meinung gegen Online-Poker weiter beibehält, dann werde ich für jemand anderen stimmen als McCain. Die richtige Position und Haltung im Fall von Online-Gambling wäre eine klare Regulierung und Besteuerung."

Die PPA bittet weiterhin alle Pokerspieler/innen, ihre Meinung kundzutun. Bis zur Präsidentschaftswahl am 4. November ist noch Zeit. Die Hoffnung, dass zahlreiche Kommentare ein Umdenken bewirken könnten ist da.

Ed note: Stellen Sie sich vor sie zahlen 50$ ein und erhalten einen Bonus in Höhe von 150%! Kein Problem! Wenn Sie sich über PokerNews bei PokerStars anmelden erhalten Sie einen First Deposit Bonus in Höhe von 100% bis 50$ und zusätzlich 25$ Gratis!

Was denken Sie?

MEHR ARTIKEL

Weitere Artikel