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Poker-Slot-Machines bleiben…

Poker-Slot-Machines bleiben… 0001

Der Hollywood-Schauspieler und gebürtige Australier Russell Crowe hat in seinem Heimatland eine Initiative gestartet um Poker-Slot-Machines ("Pokies") aus dem "South Sydney Leagues Club" zu entfernen. Und das obwohl der Großteil der Clubeinnahmen von den sogenannten „Pokies" stammen. Jetzt – ein Jahr später wird das Ergebnis dieses Vorhabens präsentiert.<br>

Am 19. September 2007 verkündet der Sydney Daily Telegraph, dass Russell Crowe und der Millionär Peter Holmes a Court den Vorsitzenden des Sydney Leagues Club, Bill Alexiou-Hucker, die 60 Poker-Slot-Machines aus dem Club zu entfernen. Der Club stand damals kurz vor der Schließung, nicht aus finanziellen Gründen, sondern weil er renoviert werden sollte. Damals wurde per Zeitung eine Blitzumfrage gestartet bei der sich 77% für die Entfernung der „Pokies" ausgesprochen hatten. <br>

Im australischen Staat New South Wales ist es üblich, dass die League Clubs „Pokies" aufgestellt haben. Ein Großteil ihres Einkommens wird über diese Slot-Machines generiert. Der South Sydney Leagues Club hatte durch die „Pokies" jährlich AUD 150.000,- (=umgerechnet € 90.000,-) Mehreinnahmen. Geld, das für den Erhalt des Clubs essentiell sei – so Alexiou-Hucker zur Presse. <br>

Eine finanzielle Alternative müsse her um das ehrgeizige Vorhaben von Russell Crowe und Peter Holmes a Court in die Tat umsetzen zu können. Holmes a Court wies darauf hin, dass in seinem Heimatstaat West Australien kein Club über „Pokies" verfüge und dennoch gäbe es die Clubs noch. Es sei kein Argument, dass der Erhalt des Leagues Clubs von den „Pokies" abhängig sei. Crowe plädierte auf die soziale Verantwortung, da meist wenig verdienende Menschen an „Pokies" ihr Hab und Gut verspielen würden. <br>

Dieser Schritt fand bei einigen, in der Öffentlichkeit stehenden Menschen, in Australien Zuspruch und Unterstützung. Wie zum Beispiel bei Reverend Tim Costello, der schon seit langem eine „Anti-Pokies" Kampagne in Australien führt. Auch die Heilsarmee fand die Idee die „Pokies" zu entfernen gut. <br>

Ein Jahr lang wurde an alternativen Einnahmequellen getüftelt – an speziellen Menüangeboten, zusätzliche Veranstaltungen, usw. <br>

Vor kurzem wurde dann der Plan dem Gremium des South Sydney Leagues Club präsentiert. Letztendlich liegt die Entscheidung „pro" oder „contra" nämlich nicht am Vorsitzenden Alexiou-Hucker alleine. Denn spätestens Anfang Jänner/Februar 2009 soll die Wiederöffnung des neu renovierten Leagues Clubs stattfinden und das Interieur sollte doch schon bald feststehen. Bleiben die 60 „Pokie" Automaten oder nicht?? <br>

Gestern gab es die Entscheidung – und die war wirklich überraschend. Denn entgegen der Annahmen von Mr. Russell und Konsorten entschieden sich von 100 Gremiumsmitgliedern 97 für den Verbleib der „Pokies". Nur drei Stimmen konnten den alternativen Gewinn-Ideen etwas abgewinnen. Einer der Mitglieder meinte gegenüber dem Sydney Morning Herald: „In der Theorie war es ein schöner Gedanke, aber in der Praxis funktioniert das nicht. Wir brauchen die Einkünfte von den „Pokies". Würden wir darauf verzichten wäre das der Untergang des South Sydney Leagues Clubs." <br>

Gegenüber den ersten Umfragen vor einem Jahr von Zeitungslesern war diese Entscheidung mehr als enttäuschend für Crowe und Holmes a Court. Trotzdem wollen die beiden nicht aufgeben. Denn noch ist der neu renovierte Club nicht eröffnet. <br>

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