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Bleifreie Chips für die Spielcasinos in Kalifornien

Bleifreie Chips für die Spielcasinos in Kalifornien 0001

Im Anschluss an ein Fernsehexposee bezüglich des Bleigehaltes in Spielchips und dem danach folgenden Aufschrei einer für Arbeitssicherheit zuständigen Gruppe, werden in Kalifornien 21 Casinos demnächst auf bleifreie Chips umstellen.

Die Geschichte mit der Umstellung auf bleifreie Chips begann im November 2007 mit dem Exposee einer TV Station aus Arizona, in welchem darauf hingewiesen wurde, daß in den von Paulson Gaming Supplies (die Firma hat sich vor kurzem in Gaming Partner international umbenannt) hergestellten Spielchips ein ungewöhnlich hoher Bleianteil entdeckt wurde. (Hier kommen Sie zum Artikel.) In dem Exposee standen detaillierte Fakten bezüglich des hohen Bleianteils in einigen Paulson Chips, wobei der hohe Bleianteil hauptsächlich im Kern des Chips zu finden war, welcher dafür verantwortlich ist, den Chips das gewohnte Gewicht zu verleihen. In dem Report wurde darauf hingewiesen, daß es schon zu toxischen Reaktionen kommen könnte, wenn die Chips regelmäßig benutzt werden. Daraufhin löste das Gesundheitsamt in Arizona einen öffentlichen Alarm aus, und widerrief ihn kurz danach wieder, weil die eigenen Laboruntersuchungen nicht dem Ergebnis des Exposees entsprachen.

In der aktuellen Las Vegas Sun, konnte man folgendes zu diesem Thema lesen: " Unabhängige Tests haben gezeigt, daß es für die Dealer und die Spieler physisch unmöglich ist, eine schädliche Dosis Blei durch den Kontakt mit den Chips zu bekommen". Die TV-Station Channel 15 (ABC) in Phoenix, bezog sich anschließend auf die Originalgeschichte und brachte die Ergebnisse des Exposees in direkten Bezug zu dem Austausch der Chips in Kalifornien.

Die Chips, welche in sehr vielen Casinos der USA eingesetzt werden, gerieten danach in das Visier des kalifornischen Zentrums für Umweltgesundheit (CEHCA), einer gemeinnützigen Organisation, welche Bleibelastungen und ähnliche gesundheitsschädliche Belastungen überwacht. Nach Aussagen der CEHCA sind die GPI Chips bei 28 der 30 größten US-Casinos im Einsatz. Die CEHCA merkt außerdem an, daß die Paulson Chips in Mexiko hergestellt werden und dort (zusätzlich zu der Bleibelastung im Kern) Blei zur Herstellung einiger Chipfarben eingesetzt wird.

Nach Verhandlungen zwischen der CEHCA, der GPI und den 21 kalifornischen Casinos, welche die Chips einsetzen, wurde vereinbart, daß bis zum 01. November 2008 die GPI Chips gegen bleifreie Chips ausgetauscht werden. Ab diesem Zeitpunkt wird festgelegt, daß die in staatlichen Casinos eingesetzten Spielchips einen maximalen Bleianteil von 0,005% (1 Teil auf 20.000) haben dürfen. Jedes der betroffenen Casinos wird einen Aushang machen, in welchem steht, daß die momentan im Einsatz befindlichen Chips Blei enthalten und außerdem auf die Symptome einer Schwermetallvergiftung hinweisen. Folgende 21 Casinos hatten die Chips mit dem hohen Bleigehalt im Einsatz:

California Commerce Club, Inc.

Cameo Club

Capitol Casino

Casino Poker Club

Casino Real

Club One Casino, Inc.

The 500 Club

Golden West Casino

Hustler Casino

Kelly's

Lake Bowl Cardroom

Limelight Card Rooms

Lucky Derby Casino

The Nineteenth Hole General Partnership

Ocean View Card Room

Palace Card Club

Phoenix Casino and Lounge, Inc.

The Players Club

Rogelio's, Inc.

Turlock Poker Room

Village Club Card Room

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