2019 World Series of Poker Europe

Porträt Jan von Halle

Porträt Jan von Halle 0001

Er spielt seit vielen Jahren Poker, konnte sich bei der diesjährigen WSOP schon 4 Mal „ins Geld" spielen und ist seit 2007 der Ehemann von Deutschlands Poker-Lady Nr.1 — Katja Thater. Mit diesem Artikel stellt PokerNews den Routineé Jan von Halle etwas näher vor und wirft einen Blick auf seine aktuellen Ergebnisse.<br>

Jan von Halle spielt schon länger Poker als seine Ehefrau Katja, er hat sie ja eigentlich erst zum Pokern gebracht! Dennoch ist er der Mann im Hintergrund, das Rampenlicht und öffentliche Auftritte überlässt er lieber seiner Frau. In der internationalen Pokerszene ist von Halle aber trotzdem nicht minder bekannt. <br>

Letztes Jahr hat Katja Thater ihr erstes Bracelet beim Razz-Event gewonnen, das hat Jan von Halle zwar noch nicht geschafft, aber seine Teilnahme bei der diesjährigen WSOP hat ihm schon 4x Geld beschert. Bei den Events #9 ($1,500, No-Limit Hold'em / Six Handed), #27 ($1,500, No-Limit Hold'em), #38 ($2,000, Pot-Limit Hold'em) und #41 ($1,500, Mixed Hold'em - limit/no-limit) konnte er finanziell erfolgreich abschneiden. Das Gesamtpreisgeld dieser Events liegt bei $110.940,-. <br>

Bei Event#38 war es sehr spannend, denn Jan von Halle ging als Chipleader in den Finaltag, aber leider hat er seinen Vorsprung nicht bis zum Ende halten können und belegte dann doch „nur" den 4. Platz. <br>

Interessanterweise war er bei drei „No Limit" Events erfolgreich und das obwohl er in einem Interview einmal gesagt hat, dass er die No Limit-Setzvariante am wenigsten mag. Pot Limit und Limit würden ihm mehr liegen. Seine Lieblingspokervariante sei Stud, gefolgt von Hold'em und dann erst Omaha. <br>

Übrigens, auch letztes Jahr war Jan von Halle 4 Mal bei der WSOP in der Bubble – die 4 dürfte wohl seine Glückszahl sein? <br>

Seine Stud Affinität konnte er 2001 bei der WSOP bereits unter Beweis stellen, da hat er sich beim Event#21 ($5,000, Limit 7 Card Stud) auf den respektablen 8. Platz gespielt und $10.090,- Preisgeld mit nach Hause genommen. <br>

Generell ist van Halle „Mr.Cool" am Pokertisch, Gefühlsausbrüche sind sehr selten bei ihm. Er spielt sein Spiel ruhig und geduldig, aber mit der nötigen Aggressivität und dem Druck. Trotzdem versucht er seine Strategie immer wieder zu wechseln und schafft es auch mal einen „Big Laydown" zu machen. Damit ist eine starke Hand gemeint, die aufgrund der Wahrscheinlichkeit, dass ein Gegner am Tisch eine bessere Hand hält, trotzdem aufgegeben wird. Das zu tun verlangt eine hohe Selbstdisziplin. <br>

Vielleicht klappt es ja bald mit einem großen Poker-Turnier Titel, denn diese blieben ihm bis dato verwehrt. Verdient hätte es sich von Halle allemal. Zeit wird's…<br>

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