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Aktuelle Studie über soziale Gerechtigkeit bei Glücksspiel

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Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln hat eine Studie veröffentlicht, die zu dem Schluss kommt, dass Glücksspiel in seiner Re-Investition unsozial sei.

Laut einer aktuellen Pressemeldung ergibt die Studie des Max-Planck Instituts, dass staatliches Glücksspiel in Deutschland sozial ungerecht sei. Dabei handle es sich vor allem um Lotterie-Spiele, die laut Studie vor allem jene Gesellschaftsschicht anspricht, die über ein geringes Einkommen verfüge. Die Besserverdiener würden im Vergleich zu den weniger gut Verdienenden aber eklatant weniger Lotto spielen.

Ca. fünf Milliarden Euro Staatseinnahmen bringt Glücksspiel jährlich ein. Die Steuerabgaben beim Lotto-Spiel fallen mit 39% dabei am höchsten aus. Somit sind die Einnahmen aus dem Segment Lotto wesentlich höher als aus anderen Bereichen und bringen gute Einnahmen in die Landeskassen.

Diese Einnahmen werden in andere Projekte re-investiert, man spricht von 20% die zur Förderung von gemeinnützigen Einrichtungen oder Förderungen beitragen. Dabei handelt es sich um Sport- bzw. Kunst- und Kulturprojekte. Das Max-Planck Institut hat aber in seiner Studie festgestellt, dass genau diese Projekte aber von einer höheren Einkommensschicht „konsumiert" werden. Diese verfüge auch über einen bessern Bildungsstand. Sozial schwache Einkommensgruppen würden hingegen weniger an gemeinnützigen Projekten, die aus steuerlichen Glücksspieleinnahmen finanziert wurden, mitpartizipieren.

Das Max-Planck-Insitut schließt daraus eine soziale Ungerechtigkeit, weil geringe Einkommensschichten indirekt Partizipationen höherer Einkommensschichten finanzieren würden. Also die Nutznießer von geförderten Projekten nicht jene seien, die sie im Endeffekt ermöglichen.

Von diesen Erkenntnissen der Studie abgesehen, sei das Lotterie-Spiel auch deshalb ungerecht, weil es das Haushaltsbudget von Gering-Verdienern maßgeblich stärker belastet, als das von Besser-Verdienern. In der Pressemeldung meint das Max-Planck-Insitut, dass Lotterien somit eine Form von rückläufiger Abgabenbelastung darstellen würden.

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