2019 World Series of Poker Europe

Der "Mad Monk" hat endlich zugeschlagen!

Der "Mad Monk" hat endlich zugeschlagen! 0001

Poker-Legende Andy Black is back! Der Ire mit dem Spitznamen "Mad Monk" gewinnt die „PartyPoker.com Premier League" 2008.

Endlich hat es für Andy Black geklappt. Der Ire mit buddhistischen Tendenzen ist schon seit mehr als 20 Jahren Pokerspieler. 1986 hat er begonnen, das war neben seinem Studium der Rechtswissenschaften. Es lief eigentlich ganz „ok" für ihn mit vielen ups und downs, der richtige Durchbruch wollte sich bei ihm aber nicht einstellen.

Dann 1997 ein richtiger Dämpfer seiner Karriere: beim Main-Event der WSOP hat er beim Finale, im Heads-up gegen Stu Ungar, einen herben Bad-Beat einstecken müssen und ging als Zweiter vom Tisch. 1998 war er bei der WSOP dann wieder wenig erfolgreich und beschloss sein „altes" Leben mal an den Nagel zu hängen und sich dem Buddhismus zu widmen. Eine sechsjährige Auszeit sollte es sein, ein Leben mit Mönchen in Cambridge. Dann im Jahr 2004 beschloss er ein Comeback zu starten.

Die ersten Erfolge stellten sich schnell ein, die meditativen Lehren der Buddhisten dürften für Black beim Pokern hilfreich sein:

-2005 konnte er sich sowohl bei der EPT, als auch der WPT im oberen Mittelfeld platzieren

-Im selben Jahr ein fünfter Platz bei der WSOP

-2006 wurde er Fünfter bei der „World Series of Poker Tournament of Champions"

-2007 belegte er bei der WPT in Monte Carlo den 7. Platz und bei den Aussie Millions wurde er Dritter

Ein großer Sieg blieb ihm aber trotzdem bis dato verwehrt. Jetzt ist die lange Durststrecke endlich durchbrochen, denn Andy „Mad Monk" Black triumphiert bei der „PartyPoker.com Premier League"!

Das Heads-up gegen Roland de Wolfe war spannend, denn er hatte um ein Drittel mehr Chips als Black. Aber ein Ire ist zäh und gibt nicht so schnell auf, trotzdem war sich Black nicht sicher ob es nicht wieder „knapp daneben ist auch vorbei" heißen sollte. So oft hat er an Final Tables gesessen, so oft stand er kurz davor der Sieger zu sein. Diesmal sollte es SEIN Finale sein!

Black limped mit Pocket Paar Königen und de Wolfe checkt mit Q/6 off-suit. Der Flop bringt 4h/8s/6h – de Wolfe checkt, Black macht einen bet, de Wolfe geht All-In und Black bezahlt umgehend. Am Turn erscheint 8d und am River dann noch 2h. Black kann es kaum fassen, er hat gewonnen der „Fluch" ist gebrochen.

Kurz nach dem Turnier meint er gegenüber der Presse: „Das ist der Wendepunkt meiner Karriere. Vielleicht schaffe ich es jetzt, meine starken Positionen in Turnieren endlich zu Siegen umzuwandeln."

Hier das finale Ranking und die Preisgelder:

1. Platz: Andy Black (Irland): $316.000,-

2. Platz: Roland De Wolfe (England): $160.000,-

3. Platz: Tony G (Litauen): $136.000,-

4. Platz: Alexander Kravchenko (Russland): $92.000,-

5. Platz: Marcel Luske (Holland): $72.000,-

6. Platz: Annie Duke (USA): $58.000,-

7. Platz: Eddy Scharf (Deutschland): $38.000,-

8. Platz: Dave "The Devilfish" Ulliott (England): $38.000,-

9. Platz: Vicky Coren (England): $34.000,-

10. Platz: Juha Helppi (Finnland): $22.000,-

11. Platz: Ian Frazer (England): $18.000,-

12. Platz: Phil Hellmuth (USA): $16.000,-

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