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'White Paper' einer Expertengruppe aus Washington D.C. greift UIGEA an

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Im Rahmen einer Kongressanhörung im Bezug auf die geplante Implementierung der Regeln zur Umsetzung des 2006's Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA), hat eine Expertengruppe aus Washington D.C. ein "White Paper" veröffentlicht, in welchem auf die Mängel und die unrealistischen Forderungen des UIGEA eingegangen wird und gleichzeitig versucht wird die Auswirkungen des UIGEA auf die Geschäftswelt und die Gesetzgebung leicht verständlich darzustellen.

Das Schriftstück trägt den Titel "Time to Fold the Unlawful Internet Gambling Enforcement Act: A Bad Law with Perverse Outcomes", was frei übersetzt bedeutet:" Zeit den UIGEA zu beenden: Ein schlechtes Gesetz mit verkehrten Ergebnissen" und wurde von Eli Lehrer, einem leitenden Wissenschaftler des "Competitive Enterprise Institute" geschrieben. Das Papier wurde schnell mit einem im "American Spectator" veröffentlichten Artikel in Zusammenhang gebracht, welcher ebenfalls von Lehrer und Michelle Minton (eine politische Beraterin der CEI) geschrieben wurde und den Titel "No Dice/Keine Chance" trug. Das original "White Paper" finden Sie auf der Internetseite http://www.pokerplayersalliance.com.

Das "White Paper" konzentriert sich in einigen Abschnitten auf die Schäden, welche die Implementierung des UIGEA im amerikanischen Bankensystem verursachen könnte. Lehrer schreibt in seinen Ausführungen, daß der UIGEA nicht dazu geeignet zu sein scheint, um die Leute davon abzuhalten an Glücksspielen im Internet teilzunehmen, vielmehr sieht es so aus als würde die UIGEA das stabile US-amerikanische Bankensystem gefährden". Lehrer wies auch auf die "affirmative Pflicht" hin, welcher die Banken durch die UIGEA unterliegen.

Außerdem wurde in dem CEI White Paper auf die nicht fundierte Natur des UIGEA eingegangen. Das Finanzministerium (eine der beiden Institutionen welche an der Entstehung der UIGEA beteiligt war) gab an, daß es noch keine Schätzungen über die eigenen Kosten und die Gesamtkosten für die Bankenindustrie bzw. die gesamte US-Industrie für die Auswirkungen des UIGEA gibt, man aber davon ausgeht, daß die Kosten enorm sein werden. Externe Schätzungen besagen, daß die Kosten pro Jahr mindestens 20 Millionen Dollar und 350.000 Arbeitsstunden hoch sein werden. Die CEI merkte an, daß dafür 330 neue Vollzeit Verwaltungsmitarbeiter eingestellt werden müssten.

In dem White Paper steht außerdem, daß die Interessenvertretung kleiner Unternehmen Beschwerde eingelegt hat, daß die Auswirkungen der UIGEA auf mittelständige Unternehmen, bei den Analysen des Finanzministeriums nicht berücksichtigt wurden. Bedingt durch diese Tatsache wird es letztendlich wohl so sein, daß die Kosten für die Umsetzung der UIGEA auf die Verbraucher abgewälzt werden, auch wenn dieser nur indirekt vom UIGEA betroffen sind.

Somit hat der UIGEA nicht nur direkte Auswirkungen auf die Industrie und das Bankenwesen sondern sorgt auch in vielen anderen Bereichen für tief greifende Änderungen, wie z.B. höhere Lohnnebenkosten, geringere Einsparungen & Zinseinnahmen und höhere Steuern für die Verbraucher, welcher eigentlich in keiner Weise etwas mit Internet Glücksspiel zu tun hat. Es muss abgewartet werden, welche Auswirkungen das Gesetz haben wird, aber die durch die Demokraten geführte Anhörung, zeigt, daß sich der Widerstand gegen die UIGEA über alle politischen Spektren erstreckt und daß das "schlechte, schlechte Gesetz", wie es von Lehrer und Minton in ihrem Bericht im "American Spectator" bezeichnet wird, in seiner gegenwärtigen Form nicht praktikabel ist und unter allen Umständen abgeändert werden muss.

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