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Svenska Spel CEO Jesper Kärrbrink tritt zurück

Svenska Spel CEO Jesper Kärrbrink tritt zurück 0001

Der CEO der staatlich-lizenzierten schwedischen Svenska Spel, Jesper Kärrbrink, hat nach Rücksprache mit dem Aufsichtsrat beschlossen, das Unternehmen zu verlassen.

Die Meinungen zwischen Aufsichtsrat und Jesper Kärrbrink gingen in letzter Zeit immer mehr auseinander. Deshalb haben sich nun die beiden Parteien einvernehmlich geeinigt, dass es das Beste ist, wenn Kärrbrink das Unternehmen verlässt und ein Nachfolger für den Posten des CEO gesucht wird.

Dieser Schritt kommt überraschend, denn das erste Quartal 2008 war für die Svenska Spel ein überdurchschnittlich gut, die finanziellen Ergebnisse sehr zufriedenstellend. Und das obwohl die Beschränkungen für den Spielerschutz verschärft wurden, z.B. verpflichtende Altersüberprüfung bei den Spieler/innen.

Trotz dieser positiven Entwicklungen konnte Kärrbrink seine Vorstellungen und Ideen immer weniger in Einklang mit jenen des Aufsichtsrates der Svenska Spel bringen: „Ich bin sehr stolz was wir in den letzten Jahren vorwärts gebracht haben. Unser Engagement für den verantwortungsvollen Umgang mit Glücksspiel und die soziale Verantwortung, die wir übernommen haben ist sowohl im nationalen wie internationalen Vergleich bahnbrechend. Gleichzeitig haben wir unseren Ertrag durch Bündelung steigern können. Dennoch habe ich bei einigen Entwicklungen in den letzten Monaten nicht mehr das Gefühl der Zustimmung empfunden. Daher haben wir, der Aufsichtsrat und ich, uns auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt."

Er habe seine Jahre als CEO nicht bereut, fügt Kärrbrink noch hinzu und betont noch einmal die hervorragende Zusammenarbeit mit seinem Team und dessen Engagement.

Auch seitens des Aufsichtsrats fallen nur dankende Worte an Kärrbrink. Die Vorsitzende, Margareta Winberg meint dazu: „Ich bedauere, dass Jesper das Unternehmen verlässt. Er war ein kreativer Kopf wenn es um Re-Organisationen ging und dabei auch noch effizient. Dennoch verstehe ich seinen Entschluss, denn wenn man sich nicht mehr mit der elementaren Philosophie, wie das Unternehmen geführt werden soll, identifizieren kann, dann kann man nicht mehr Länger der Leiter dieses Unternehmens sein."

Ab sofort wird ein neuer CEO gesucht, bis dahin übernimmt CFO (Chief Financial Officer) Anders Hägg die Position des CEO.

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