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PokerNews Cup 2008 in Salzburg Tag 2

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115 Teilnehmer traten am Tag 2 an, um diesen erfolgreich hinter ich zu bringen. Harald Suschegg ist Chipleader, gefolgt von T6-Pokerpro Henrik Gwinner.

Für Tag 2 wurde vereinbart, dass solange gespielt wird, bis die Cashpositionen erreicht werden. Das bedeutet, dass von den 115 Spielern nur 27 den Tag 3 erleben werden. So begann man mit Runde 7, Blinds von 200/400 und einem Ante von 25.

Juusola Rauno kam dann nicht weit. Er saß am kleinen Blind, hatte nur mehr wenige Chips und musste All-in. Rolf Slotboom saß am großen Bind und callte. Doch keiner wollte seine Karten dann als erster zeigen. Als man sich doch einigte, drehte Juusola 5-6 um, Rolf zeigte A-Q. Am Flop kamen 7-4-10 – eine Menge Outs für Rolf. Am Turn folgte eine 10, am River J. Das wars für Juusola Rauno. Slotboom hatte nun etwa 19000 Chips vor sich liegen.

Als nächster war Vlado Marinkovic dran. Er mußte ebenfalls All-in, um zu verdoppeln. PokerNews Eigentümer Jordy Veenboer callte und zeigte K-K. Vlado hatte immerhin A-Q. Am Flop kam K-J-4, doch für Vlado war der Ofen noch nicht aus – Flushmöglichkeit! Eine 9 am Turn und eine 7 am River zerstörten jedoch den Traum. Veenboer hielt nun über 25000 Chips.

Zu kurz war der Tag auch für Kenny Nordlund. Er hatte zwar Pocket-10 in der Hand, doch die hielten nicht gegen A-K von Babette Küstner-Gäbel. Den am Board zeigte sich eine weitere Ass und sogar ein König. Somit war es vorbei für Kenny. Nach und nach wurden etliche Spieler entfernt, so waren dann kurz vor der Pause nur mehr 96 Spieler im Rennen.

Dann kam es aber dicke: Henrik Gwinner war in Schwierigkeiten! Er hatte Q-J in der Hand, A-K lagen bei Wasi Akhund. Alle beide waren preflop All-in. Das Board half niemanden, die Highcard Ass entscheidete schließlich zu Gunsten von Akhund! Ein pech für den hervorragend spielenden Henrik, der aber nun das Turnier verlassen musste.

Nach der Pause erwischte es Patric Huemmerich als nächsten. Er wurde von Miguel Sousa vom Tisch genommen. Alle beide waren Short-Stacked All-in – Patric mit Pocket-6, Miguel mit K-Q. Ein Traumflop von K-K-Q wieder brachte Miguel en Full House! Der turn zeigte eine 8, der River eine 2 – ds wars auch für Patric Huemmerich.

Ebenfalls vorbei war es dann für Henrik Lennholm, Alfred Arnitz, Anthony Chatelain, Hecham El-Sayid, Enrico Capello und Dov Peterfeund. Mittlerweile gab es auch einen neuen Chipleader: Wasi Akhund. Nur mehr 71 Spieler waren dabei.

Joao Santos ging es in dieser Zeit schon besser. Er gewann in dieser Situation einen Monsterpot: Joao erhöhte under the Gun auf 3000, Henric Björnström callte, ebenfalls Michael Murra – der ging sogar All-in. Sandro Soncini, am Big Blind, ging ebenfalls All-in! Santos callte, Björnström stieg aus. Soncini hatte A-A, Murra J-10 und Santos zeigte Q-Q. Die Luft knisterte vor lauter Spannung. Das Board zeigte 7-4-2-J. Gut für Soncini, doch der River hat ihm sicher nicht gefallen – eine Dame brachte Santos den Drilling! Wieder einmal waren zwei Asse nicht gut genug. Santos freute sich: Er eliminierte gleich zwei Spieler und hatte nun 66400 Chips vor sich liegen.

Zu Ende war der Tag auch für Maik Bürkner, Sebastian Behrend, Stefan Burger und Attila Kis. Und das Aufrichtigkeit auch manchmal nicht belohnt wird, zeigte dieser Spielzug: Mudde merkte, dass der Dealer versehentlich vergessen hatte, den Big Blind zu kassieren – dieser Einsatz fehlte beim Gewinn von Helmut Buchinger. Mudde erklärte dem Dealer die Situation und schob dann die fehlenden Chips Richtung Buchinger. Der war sichtlich überrascht, und bedankte sich auf Deutsch. Muddes Deutsch war nicht das Beste, so dass Rolf Slotboom die Antwort übersetzte: „Danke Ihnen dafür, dass Sie aufrichtig sind, und soll das Glück mit Ihnen sein!". Doch leider blieb das Glück für Mudde aus, denn kurze Zeit später musste er das Turnier verlassen.

Gehen mussten dann auch Boudewijn Wubbels, Rolf Slotboom, Stefan de Vries und Babette Küstner-Gäbel. Mit ihr war die letzte Frau aus dem Spiel. Kurz vor dem Abendessen erwischte es dann auch noch Stefan de Vries und Joao Silva.

Nach der Pause ging es mit Runde 14, Blinds von 1200/2400 und einem Ante von 200 weiter. Das Essen lag diesen Spielern hoffentlich nicht schwer im Magen, denn kurz nach der Pause war es für Karsten Volker, Christoph Geier und Ricardo Valente auch vorbei.

Gerhard Schiesser jedoch war nachwievor gut in Form. Zwar war er nicht mehr Chipleader, konnte aber seinen Stack gut halten und Stück für Stück weiter erhöhen. Gut lief es auch bei Werner Lorenzoni, der in einer Hand gleich zwei Spieler vom Tisch nahm - Rikard Aberg und Miguel Sousa.

Drei Hände wurden danach noch gespielt, der Tag stand kurz vor dem Ende. Erich Kollmann nahm dem Chipleader Goran Petrovic noch etliche Chips ab, wurde so selbst zum Chipleader! Kurz vor Schluß erwischte es noch Jessy Marrilaud, den Peter Karall vom Tisch nahm.

Tag 2 war zu Ende! 31 Spieler von 115 konnten sich nun endlich etwas entspannen und auf Tag 3 freuen. Vier Spieler müssen dann noch eliminiert werden, bis die Cashpositionen erreicht sind.

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