2019 World Series of Poker Europe

Interne Strukturänderungen sollen Casinos Austria stärken

Interne Strukturänderungen sollen Casinos Austria stärken 0001

2012 läuft die österreichische Glücksspiellizenz aus. Um sich für eine neuerliche Bewerbung zu rüsten, beginnen die Casinos Austria schon jetzt ihre interne Firmenstruktur auf Vordermann zu bringen.

Laut einem Artikel der österreichischen Tageszeitung „Die Presse" bleibt im Konzern der Casinos Austria und der Österreichischen Lotterien derzeit kein Stein auf dem Anderen. Eine neue Firmenstruktur soll dem Konzern mehr Durchschlagskraft gegen Konkurrenz und mögliche Liberalisierungen am Glücksspielmarkt geben.

Obwohl die Casinos Austria knapp 70% Anteil an den Österreichischen Lotterien halten, so ist eine Fusion derzeit nicht in Sicht. Casino-Chef Karl Stoss hatte schon über derartige Schritte nachgedacht, aber immerhin will man am heiß umkämpften Markt konkurrenzfähig bleiben. Beide Unternehmen sollen sich 2012 bei der neuerlichen Lizenzvergabe unabhängig voneinander bewerben können.

Dennoch soll es bald Veränderungen in der internen Firmenstruktur geben, Aufgaben neu verteilt werden.

Wie die „Presse" weiter berichtet, werden die Kompetenzbereiche verschiedener Mitarbeiter verändert bzw. erweitert.

Generaldirektor-Stellvertreter Paul Herzfeld soll das gesamte Auslandsgeschäft aus einer Hand dirigieren. Die Casinos Austria haben erst kürzlich in Argentinien eine Lotterie-Lizenz erworben und auch in Russland will man sich bei der „Olympia-Lotterie" durchsetzen. Diese soll die Olympischen Spiele in Sotschi finanzieren, die Casinos Austria hätten dafür gute Chancen.

Im Bereich Internet soll Vorstand Dietmar Hoscher die Online-Gamling-Plattform „Win2day" und die Sportwetten-Seite „Tipp3" weiter ausbauen. Aus dem Online Geschäft erhofft man sich weiterhin gute Umsätze, denn die örtlichen Casino-Betriebe haben durch den Poker-Boom und die privaten Card-Casinos mit harter Konkurrenz zu kämpfen. Der Trend zum Online-Gambling könnte hier eine Finanzlücke füllen und bietet quantitativ gute Möglichkeiten.

Umstrukturierungen und Expansion kosten Geld, das soll - Gerüchten zufolge - durch den Verkauf der Zentrale am Dr. Karl-Lueger-Ring lukriert werden. Das erfreut einige Casino-Eigentümer wie Banken und Versicherungen gar nicht, ist der Sitz doch ein prachtvolles Palais an der Wiener Ringstraße.

Ein möglicher Stellenabbau von Mitarbeitern wird gegenüber der „Presse" von Karl Stoss dementiert.

Wie sich diese Veränderungen tatsächlich zukünftig auswirken wird letztlich die Bilanz 2008 zeigen.

Ed note: Melden Sie sich bei Unibet Poker über PokerNews an und erhalten Sie dafür einen unglaublichen $100 Registrierungsbonus. Brandaktuell nur für PokerNews Spieler!

Was denken Sie?

MEHR ARTIKEL

Weitere Artikel