2019 World Series of Poker Europe

Zweiter Sieg für Österreich im CCC!

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2:1 gegen Deutschland! Dieses Ergebnis wünscht sich jeder Österreicher bei der Euro2008. Beim Pokern ist es so – Stefan Jedlicka holte sich am 9.3. seinen ersten Sieg beim Spring Poker Festival 2008 im CCC, beim Auftaktturnier am 6.3. dominierte Franz Gottfried.

Samstag auf Sonntag stand in Wien als nächstes ein €500 No Limit Hold'em am Programm. Wie schon am ersten Tag des Festivals konnte wieder ein Österreicher das Turnier für sich entscheiden. Am zweiten Tag sicherte sich der Deutsche Matthias Rauscher den Sieg.

Die Turnierserie in Wien entwickelt sich zu einem passablen Erfolg, bei jeder Runde sind immer mindestens 100 Spieler am Start. Auch gestern traten 121 Spieler an, um sich den Preispool von €98.500 zu teilen. Stefan Jedlicka kassierte davon €24.500!

Einige Teilnehmer sind uns Pokerbegeisterten ein Begriff: Michael „The Doc" Keiner, Andreas Krause, die Rapp Brüder, Stefan Jedlicka, Dieter Wagenknecht, Thomas Leeb, Peter Karall, Klaus Provaznik, Thomas Praschk und viele andere Pokerpros versuchten an der schönen blauen Donau wieder ihr Glück.

Und wieder sollte diese Runde „ewig" dauern – schon am Freitag wurden über 12 Stunden gespielt, erst gegen sechs in der Früh war am Samstag das Spiel durch Pot-Splitting zu Ende. Gestern bzw. heute lief es ähnlich. Erst gegen 2 Uhr früh erwischte es den „Bubble Boy", diesmal war Christoph Krammer der Leidtragende, der ohne Preisgeld nach Hause ging.

Rainer Rapp schaffte es in die „Money Bubble", aber kurz darauf war es vorbei. Platz 17 freute den Uni-Poker-Mitbegründer und Studenten der Tu-Wien eher nicht. So ging es bis zum Final Table (noch) munter weiter, dieser stand erst gegen 3 Uhr fest. Immerhin eine Stunde früher als am Freitag.

Stefan Jedlicka, Bruder des uns bestens bekannten Niki Jedlicka, wollte diesen sicher beeindrucken und ihm zeigen, dass auch er das Zeug zum Pokerpro hat. Hatte er ja ein einziges Ziel vor Augen – diese Runde zu gewinnen! So beförderte er einen nach dem anderen aus dem Turnier.

Eine Stunde später war Stefan bereits so dominant, dass sich die verbleibenden vier Spieler zu einem Deal entschieden, den Jedlicka auch annahm. Die Chips wurden gezählt, um so die Anteil der einzelnen Spieler zu bestimmen. Kompliment an den Sieger, dass er bei diesem Deal auf gute €5000 „verzichtete", da er so weniger kassierte, als der erste Platz wert war. Und gut für die Plätze 3 und 4, die so zu wesentlich mehr Geld kamen.

Hier die ersten 5 Plazierungen:

1. Stefan Jedlicka (A) €24.500

2. Peter Turmezey (H) €15.200

3. Jan Bendik (Sk) €11.850

4. Konstantin Bücherl (D) €11.600

5. Bari Duran (T) €5.610.-

Heute um 17 Uhr geht es mit einem €200 No Limit Hold'em Match weiter. Hoffentlich kann Österreich die Position halten!

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