2019 World Series of Poker Europe

Phil Ivey gewinnt seinen ersten WPT Titel!

Phil Ivey gewinnt seinen ersten WPT Titel! 0001

Donnerstagnacht in Los Angeles: Nach sieben Versuchen am Final Table der World Poker Tour hat es Phil Ivey nun endlich geschafft und sich seinen ersten Sieg geholt. Das Preisgeld war nicht übel: Über 1 Million Dollar nahm er mit nach Hause! <br>

Das Turnier wurde auch im Fernsehen übertragen. Wann es bei uns in Europa ausgestrahlt wird, ist noch unklar. Spannend war es auf alle Fälle, endlich wollte Phil den Bann brechen und mal gewinnen. So musste er doppelt aufpassen, um keine Fehler zu machen. <br>

Er lag ja gut im Rennen, war Chipleader mit $4,100,000 in Chips. Auf den Fersen war ihm Scott Montgomery mit $2,680,000, als Drittplazierter saß Phil Hellmuth am Tisch, der mit seinen üblichen Sprüchen versuchte, die anderen aus dem Konzept zu bringen. <br>

Phil Ivey und Phil Hellmuth, die zwei Namensvettern, gehören zu den erfolgreichsten Pokerspielern de Welt. Keiner wollte verlieren, sie schenkten sich nichts. Dementsprechend war die Stimmung am Table, das Knistern in der Luft war förmlich zu hören.<br>

Hellmuth spielte strategisch sehr gut, doch sein Untergang begann, als Le gegen ihn verdoppeln konnte. Das kostete Hellmuth einiges an seinen Chips. Kurze Zeit später musste er den Final Table als erster verlassen und so Ivey den Battle mit Montgomery, Charles Moore, Quinn Do und Nam Le überlassen. Die $296.860 an Preisgeld sind zwar ein nettes Sümmchen, aber Phil wollte sich sicher mehr holen.<br>

Und trotz dem zweithöchsten Chipstack war es für Montgomery auch kein guter Tag. Eben freute er sich noch, dass Hellmuth den Tisch verlassen musste, dann erwischte es ihn als nächsten! Zuerst konnte er zwar gegen Moore verdoppeln, doch dann kam das aus: Noch einmal ging er All-in, er musste unbedingt seinen Stack verdoppeln, um weiter im Spiel zu bleiben. Doch Nam Le callte, das Board brachte ihm nichts. Somit war das Spiel für Montgomery zu Ende. Doch auch an dieser Position konnte sich das Preisgeld sehen lassen, er kassierte $296.860.<br>

Phil Ivey, ruhig und eher wortkarg wie immer, musste nun den Druck erhöhen und wollte unbedingt wieder Chipleader werden und das Heads-Up erreichen – nur noch drei Spieler waren zu besiegen. Fortuna meinte es gut mit ihm, sein Können tat den Rest. Zuerst nahm er Le $3.1 Millionen ab, und als Draufgabe erleichterte er Quinn Do um $1.8 Millionen.<br>

Niemand wollte in dieser Situation was riskieren, einige Zeit wurden nur die Blinds abgegriffen. Den Flop bekam man so selten zu Gesicht! Ivey hatte sich mittlerweile auf $7.2 Millionen raufgespielt, war endlich wieder Chipleader. Quinn Do war mit $2.9 Millionen an zweiter Position weit entfernt. 46! Hände mussten nach dem Ausscheiden von Scott gespielt werden, bis der nächste den Table aufgab. Wer war der „Pechvogel"? Nam Le, er musste sich mit dem vierten Platz begnügen.<br>

Gleich die folgende Hand war das Aus für Charles Moore, Ivey schickte den nächsten nach Hause. Platz drei, aber $625.630 trösten Moore hoffentlich.<br>

Phil Ivey, der $10.82 Millionen an Chips hielt, war endlich im Heads-Up mit Quinn Do, der nur $2.48 Millionen in Chips vor sich liegen hatte! Ivey witterte seine Chance, endlich zu gewinnen und machte gewaltigen Druck. Nur zwei Hände später sollte sich sein Traum erfüllen!<br>

Ivey raiste auf 560.000 mit {a-Hearts}{8-Diamonds}, Quinn callte mit {9-Hearts}{8-Hearts}. Der Flop zeigte {a-Spades}{8-Spades}{6-Spades}, Ivey spielte 700.000 an. Quinn zahlte wieder! Der Turn brachte das {a-Clubs} - Ivey ging sofort All-In. Quinn überlegte sehr lange, die Spannung war im ins Gesicht geschrieben. Was hält Ivey bloß? Die Neugierde siegte, Quinn ging mit! Der River brachte die {4-Clubs} Ivey drehte seine um, Turn und River halfen Quinn, der ein paar Achten hielt nicht. Ivey siegte, endlich lachte er mal wieder! Nach fünf WSOP-Bracelets hat er nun endlich auch einen WPT-Titel gewonnen! <br>

Hier die Gewinnsummen:

1. Phil Ivey $1,596,100

2. Quinn Do $909,400

3. Charles Moore $625,630

4. Nam Le $411,770

5. Scott Montgomery $296,860

6. Phil Hellmuth $229,820<br>

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