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Die Poker Players Alliance kann politischen Einfluss ausbauen

Die Poker Players Alliance kann politischen Einfluss ausbauen 0001

In unserem letzten Artikel über die Poker Players Alliance, Anfang März, haben wir auf die Wichtigkeit der politischen Lobby-Arbeit hingewiesen. Diese Arbeit in Washington trägt nun weiter Früchte…

Wie gestern bekannt wurde ist die Mitgliederzahl der PPA wieder um eine wichtige Person gewachsen. Niemand geringerer als Drew Lesofski konnte für die Mitgliedschaft gewonnen werden.

Der ehemalige politische Berater von Gouverneur Jim Gibbons (Bundesstaat Nevada) konnte über die letzten Jahre gute Kontakte nach Washington DC aufbauen. Er engagiert sich besonders im Bildungsbereich und das war auch seine Aufgabe im „United States Departement of Education" in Washington. Lesofskis Beitritt zur PPA ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den „Unlawful Internet Gambling Enforcement Act" und dem Ziel der Legalisierung und Reglementierung von Pokerangeboten in den USA.

Schon zu Beginn des Jahres hatte PPA-Vorsitzender Alfonse D'Amato einen Aufruf an die Allgemeinheit gestartet:

„2008 wird ein kritisches Jahr für Poker sein. Der Erfolg und den Schwung, den wir 2007 in die Pokerszene gebracht haben, muss weitergehen! Wir sind mit unseren Bemühungen ja erst an der Basis. Wir können nichts ohne breite Unterstützung und aktive Beteiligung von unseren Mitgliedern bewegen. Mit dieser Einleitung habe ich im Sinn, Ihnen nun eine Einladung auszusprechen: Werden Sie in Ihrem Land Vertreter der Poker-Players Alliance!"

Diesem Leitsatz folgend, ist die aktive Arbeit der PPA stetig mehr geworden. Auch der politische Einfluss ist gestiegen. Immer mehr hochrangige Persönlichkeiten aus der Politik treten der PPA bei. Im Wahlkampfjahr 2008 ein wichtiges Signal an die Präsidentschaftskandidaten. Drew Lesofskis Hauptaufgabe in der PPA wird hauptsächlich das Mitglieder-Recruiting sein.

Insgesamt verzeichnet die PPA derzeit 934.773 Mitglieder, es wird also schon an der Million gekratzt. Die Mobilisierung der Massen ist im Kampf für Poker das beste Druckmittel in der Politik. Aber nicht nur die Politik auch Poker-Pros wie Chris Ferguson und Greg Raymer sind aktiv im Direktionsteam der PPA und liefern den nötigen Background-Input der Pokerszene.

Bleibt die Arbeit der PPA weiter so beharrlich und kann die Non-Profit-Organisation ihren politischen Einfluss weiter so ausbauen wie bisher, dann kann nach der Präsidentschaftswahl wohl mit wichtigen Entscheidungen gerechnet werden.

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