2019 World Series of Poker Europe

Neteller warnt vor angeblichen „Phishing-Mails"

Neteller warnt vor angeblichen „Phishing-Mails" 0001

Banken und Kreditkartenunternehmen sind ein bevorzugtes Ziel von Betrügern, die versuchen, an Daten von Kontobesitzern zu gelangen. Diese Erfahrung mußte nun scheinbar auch Neteller machen. <br>

Als „Phishing" werden Versuche genannt, über gefälschte WWW-Adressen Daten eines Internet-Benutzers zu erlangen. Der Begriff setzt sich aus fishing (Angeln,Fischen) und Phreaking zusammen, also beschreibt bildlich das „Angeln nach Passwörtern mit Ködern".

Diese Köder sind dann im Normalfall gefälschte Emails, die per Spamserver hunderttausendfach versendet werden. <br>

Und lustigerweise gibt es trotz Aufklärung in der Presse und im Fernsehen immer wieder Menschen, die auf solche Mails reinfallen und so um ihr Geld und persönliche Informationen gebracht werden. <br>

So erhielten die Kunden des Unternehmens Emails, in denen sie aufgefordert wurden, eine erweiterte Funktion zu aktivieren. Absender war „[email protected]", eine scheinbar offizielle Adresse des Anbieters. Im Mail wurde geschrieben, das Neteller mit Anfang April 2008 wieder das IP-Tracking einführen will, also genau feststellen kann, von wo der User sich am Konto anmeldet, um einen Geldtransfer zu starten. Die Adresse des Kontoinhabers muss mit dem Standort der Anmeldung übereinstimmen. Damit wird eine Sicherheitsvorkehrung argumentiert, um eben die Konten vor Mißbrauch zu schützen. <br>

Was zuerst wie eine gefälschte Nachricht aussah, war aber gar keine! Denn nun ist festgestellt worden, dass die E-Mail in der Tat eine echte Nachricht war - das wurde von der Sicherheitsabteilung von Neteller bestätigt! Neteller hat daraufhin ihren Kunden versichert, dass sie ihre Kommunikationspolitik überarbeiten will, um sicherzustellen, dass alle Neteller-Mitarbeiter informiert werden, wenn Mails dieser Art versendet werden. So sollen zukünftige Verwirrungen vermieden werden. <br>

Denn in der Mail wurde dem Kontoinhaber geraten, während eines Auslandsaufenthalts bei einem Login auf einen speziellen Link zu klicken, mit dem der Account dann eben für die Nutzung aus dem Ausland freigeschaltet wird. Eine „Verweigerung" dieser Aufforderung sollte zur Folge haben, dass man bei Nichtbefolgung nicht in der Lage sei, Geld zu überweisen. <br>

Ein Sprecher von Neteller meinte dazu: "Neteller nimmt Online-Betrug sehr ernst und verwendet die letzten Dienste und Techniken, um Lücken schnell wahrzunehmen und rasch zu schließen. Wir bitten unsere Kunden und die Öffentlichkeit, verdächtige E-Mails an [email protected] zu schicken. Wir prüfen alle Meldungen und ergreifen dann wenn notwendig dementsprechende Maßnahmen." <br>

Somit ist dieser Fall noch mal glimpflich ausgegangen, trotzdem sollte man jede Mail genau prüfen und nötigenfalls den Versender kontaktieren, um sich zu vergewissern, dass es sich um keine Fälschung handelt. Merke: Grundsätzlich werden niemals Kontodaten oder Passwörter per Email abgefragt! <br>

Ed Note: Poker Room bietet nur den PokerNews Spielern einen First Deposit Bonus in Höhe von 50% bis 250$ an. Melden Sie sich noch heute bei Poker Room über PokerNews an.

Was denken Sie?

MEHR ARTIKEL

Weitere Artikel